Hillary Clinton stellt sich Ex-Todeskandidaten

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Ricky Jackson

Er wurde 39 Jahre im Todestrakt von Ohio gefoltert. Ricky Jackson  ( http://wp.me/p2X1th-kJ ) war gerade mal 18 Jahre alt, als er zum Tode verurteilt wurde, für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Erst nach 39 Jahren wurde er wieder freigelassen. Dieser Mann muss unvorstellbare Qualen durchgestanden haben. Täglich belastet mit dem Wissen, hingerichtet zu werden und dies obwohl er wusste, dass er unschuldig ist. Ricky Jackson hat nun am vergangenen Sonntag, bei einer Veranstaltung in Columbus, Hillary Clinton zur Rede gestellt.

Ricky Jackson sagte zu Hillary Clinton: „Ich war einige Jahre in der Todesszelle und ich kam meiner eigenen Hinrichtung gefährlich nahe“… dann wurde er von seinen Emotionen überwältig… Er fragte dann weiter: „Vor dem Hintergrund was ich mit ihnen teile und aufgrund der Tatsache, dass es bewiesene Fälle von unschuldigen Menschen gibt, die in unserem Land hingerichtet wurden, möchte ich von ihnen wissen, wie sie immer noch bei ihrer Haltung zur Todesstrafe bleiben können.“ – Vor einem Jahr machte Clinton deutlich, dass sie nicht für die Abschaffung der Todesstrafe sei.

Clinton entgegnete, sie halte die Todesstrafe für besondere Umstände noch für notwendig und deutete auf die, wie sie es nannte, Herausforderungen, die der Terrorismus für die USA bedeute. Dabei sagte sie auch, die Todesstrafe sollte in solchen Fällen unter Bundeskompetenz fallen. Sie nannte Jacksons Fall eine Farce und man hatte den Eindruck, dass sie tief bewegt sei von Jacksons Frage und sie fügte noch hinzu: „Sie könne sich nicht vorstellen, was er durchgemacht habe.“

Weiter lamentierte sie: „Sie müssen wissen, es ist eine zutiefst schwierige Frage und ich bin der Meinung, dass die Bundesstaaten sich als unfähig erwiesen haben, den Angeklagten faire Prozesse zu machen und ihnen alle Rechte zu geben die ihnen zustehen. Ich würde aufatmen, wenn die Bundesstaaten selbst oder der Oberste Gerichtshof die Todesstrafe abschaffen würden.“

Traurig, wie Clinton meint, man solle sich die Todesstrafe in der Hinterhand halten. Natürlich begründet sie das mit dem Terrorismus, wie so vieles heute. Dabei vergisst sie natürlich den Terrorismus den ihr eigener Staat der Welt angetan hat…
Die US-Bundesstaaten mögen die Todesstrafe abschaffen, wünscht sie sich angeblich, aber
der Bund soll sie behalten… usw…

Ein Trauerspiel, wobei sie den armen Kerl, der 39 Jahre in der Todeszelle war, für ihre
Sichtweise benutzt, indem sie Mitgefühl heuchelt und gleichzeitig die Todesstrafe behalten will…

Also weg damit, mit dieser menschenunwürdigen, grausamen und martialischen Strafe? – Oder doch nicht? – Also irgendwie nur ein wenig, äh… irgendwie schon… jedoch nicht richtig… Nur halt eben nicht die Bundesstaaten, denen könnte man ja ihr blutiges Handwerk legen… Aber der Bund, der sollte schon, also irgendwie… Also halt sauber und nicht so schmutzig… oder was…

Okay, lassen wir das. Wir haben verstanden Frau Clinton.

Armes US-Amerika…

IHfL
Peter K.

 

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