Sohn des Opfers will keine Hinrichtung des Täters!

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Christopher Young

Der US-Bundesstaat Texas will Christopher Young (34) am 17.07.2018, für den Mord an Hasmukh Patel, hinrichten. Die Familien des Opfers und des Täters fordern, dass die bevorstehende Hinrichtung gestoppt wird.

Vor kurzem trafen sich bei einer kleinen Kundgebung die Leiter einer Glaubensgemeinschaft mit der Tante von Christopher Young und dem Sohn des Mannes, den er getötet hat. Sie forderten gemeinsam, dass die geplante Hinrichtung von Christopher Young gestoppt wird.

Bei dieser Kundgebung sagt die Tante von Christopher Young unter Tränen, „Dieser Mann ist nicht mehr der selbe Mann, der vor Jahren ins Gefängnis kam“. Dabei spricht sie den Gouverneur von Texas, Greg Abbott, direkt an: „Wenn du einen Körper brauchst, wenn du ein Opfer brauchst, dann tausche ich mein Leben für das Leben von Christopher Young.“

Der Sohn des Opfers kam ebenfalls zu der Kundgebung und forderte Gnade für den Mann der seinen Vater ermordet hat!

Patels Sohn hat sich auch dem Gnadengesuch angeschlossen, in welchem dem Bewährungsausschuss empfohlen wird, dem Gouverneur nahe zu legen, Christopher Young’s Strafe in Lebenslänglich umzuwandeln. Er sagte, er würde nicht wollen, dass die Töchter von Christopher Young ohne Vater aufwachsen müssen. Auch hob er hervor, dass Young andere Gefangene im Todestrakt unterstützen würde.

Christopher Young war 21 Jahre alt, als er bei einem Raubüberfall Hasmukh Patel erschoss. In den zwölf Jahren, die er im Todestrakt von Texas verbracht hat, ist aus ihm ein anderer Mensch geworden, sagen seine Anwälte Jeff Newberry und David Dow in einer gemeinsamen Erklärung. Ihr Mandant habe sich selbst in den Grundlagen seiner Religion unterrichtet und junge Menschen auch jenseits der Mauern betreut. Er bereue zutiefst, dass er Hasmukh Patel getötet hat.

Wer sich für Christopher Young einsetzen möchte, findet im Folgenden Möglichkeiten dazu:

Petition von Amnesty International für Christopher Young:
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/sohn-des-opfers-unterstuetzt-gnadengesuch

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Christopher Young. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
https://catholicsmobilizing.org/action/2018-07/stop-execution-christopher-young

Der Gouverneur von Texas ist wie folgt zu erreichen: https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

IHfL
Peter K.

 

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Pharmaunternehmen zeigt rote Karte – Hinrichtung gestoppt

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Scott Raymond Dozier

Der US-Bundestaat Nevada wollte am 11. Juli 2018 Scott Raymond Dozier hinrichten. Dagegen hat sich der Pharmakonzern Alvogen mit einer Klage am Dienstag zur Wehr gesetzt. Jetzt hat ein Richter die geplante Exekution gestoppt. Dozier wurde wegen Mordes im Jahr 2007 zum Tode verurteilt.

Das Amerikanische Pharmaunternehmen Alvogen hatte am Dienstag im Gerichtsbezirk Clark County eine Klage eingereicht. Das Nevada Department of Corrections soll bei ihm das Medikament Midazolam unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gekauft haben, denn die Firma Alvogen untersage ausdrücklich die Verwendung seiner Mittel für Hinrichtungen. In ihrem Antrag bitten sie den Richter um Beschlagnahmung des Medikaments und darum es grundsätzlich von der Verwendung für die Todesstrafe auszuschließen. Nun hat die Bezirksrichterin Elizabeth Gonzalez die geplante Exekution verboten.

Wie es nun weitergeht bleibt abzuwarten. Jedenfalls kann Scott Raymond Dozier mit dem geplanten Medikamentencocktail nicht hingerichtet werden. Die Entscheidung viel wenige Stunden vor der geplanten Exekution.

IHfL
Peter K.

 

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Menschenexperiment bei Exekution in Nevada

scott_dozier

Scott Raymond Dozier

Der US-Bundesstaat Nevada will am 11. Juli 2018 Scott Raymond Dozier hinrichten. Dabei plant der Bundesstaat ein Menschenexperiment an Dozier zu vollziehen. Obwohl in den USA grausame und ungewöhnliche Strafen durch die Verfassung verboten sind, beabsichtigt Nevada den Gefangenen mit Drogen zu exekutieren, die bisher nicht für einen solchen Zweck eingesetzt wurden. Dozier wurde wegen Mordes im Jahr 2007 zum Tode verurteilt.

Zunächst wird das viel umstrittene Midazolam eingesetzt werden, das schon in der Vergangenheit zu großen Problemen geführt hat. Damit soll der Todeskandidat ruhig gestellt werden. Mittels dem synthetischen Opioid Fentanyl wird dann die Atmung angehalten. Fentanyl ist 50 mal stärker als Heroin und hat schon zu vielen Drogentoten geführt. Als dritte Substanz will man Dozier dann noch Cisatracurium verabreichen, ein Muskelentspannungsmittel. Bei der neuen Methode besteht die Gefahr, dass der Gefangene grausam erstickt, aufgrund einer Lähmung des Zwerchfells. Also eindeutig eine grausame und ungewöhnliche Bestrafung, die von der Verfassung verboten ist. Zwar hat Dozier seiner Hinrichtung grundsätzlich zugestimmt, aber seine Anwälte beauftragt gegen diese neue Methode vorzugehen.

Wegen dem dritten Medikament wurde bereits vor Gericht verhandelt, da es den Todeskandidaten lähmt und seinen schmerzerfüllten Todeskampf dadurch quasi unsichtbar macht. Unfähig sich bemerkbar zu machen, stirbt der Gefangene einen unvorstellbar schrecklichen Tod. Dennoch hat das Gericht nun diese Hinrichtung genehmigt.

Bezüglich Fentanyl befürchtet der Experte Dr. Jonathan Groner, ein Chirurg aus Ohio, die Möglichkeit von Anfällen oder anderen Problemen. Aber er meint, wenn das Opfer genügend gelähmt ist durch andere Mittel, wird der Gefangene kaum zeigen können wie sehr er leidet.

Auch dieser Fall zeigt erneut, was in den USA Menschenrechte und die eigene Verfassung wert sind. In ihrem Rachewahn übertreten die Bundes-Staaten, in denen die Todesstrafe vollzogen wird, alle Regeln der Menschlichkeit und sind bereit sich immer wieder schuldig zu machen, schuldig von grausamen Morden an Menschen im Namen einer Gerechtigkeit, die sich im Angesicht dieses Unrechts in blutige, primitive Rache verwandelt…

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Scott Raymond Dozier. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Petition einen katholischen Glaubensbezug: Hier geht es zur Petition…

Auch kann der Gouverneur von Nevada, Brian Sandoval, über Twitter erreicht werden:
https://twitter.com/briansandoval

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Peter K.

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Texas plant wieder Hinrichtung

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Danny Bible

Update 28.6.2018: Danny Bible wurde hingerichtet. Er hat auf letzte Worte verzichtet. Als die Droge zu wirken begann und er  „einschlief“, murmelte er: „Es tut weh“.

Der US-Bundesstaat Texas will den wegen Mordes verurteilten Danny Bible am 27.06.2018 hinrichten, für einen den Mord an Inez Deaton, den er im Jahr 1979 begangen hat.

Bible gestand die Ermordung Deatons, nachdem er 1998 wegen einer Vergewaltigung in Louisiana festgenommen wurde. Er gestand auch drei weitere Morde in Nordtexas sowie zahlreiche Vergewaltigungen. Details zu seinen Taten sind hier zu finden.

Seine Anwälte haben Appelle an den Bund gerichtet, wonach ihr Mandant keine Bedrohung mehr darstellt. „Er kann nicht alleine aus dem Rollstuhl kommen. Er kann seine Arme nicht heben. Er kann nichts tun“, sagte die Anwältin Margaret Schmucker, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA im Jahr 2016 eine Berufung ablehnte.

Es ist nicht unsere Aufgabe zu verurteilen. Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir jedoch der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! – Unabhängig von der schwere eines Verbrechens ist auch die Todesstrafe ein schweres Verbrechen und ist darum grundsätzlich abzulehnen!

Wer sich dafür einsetzen möchte, dass dieses Hinrichtung gestoppt wird, findet hier Gelegenheit dazu:

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Danny Bible. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
https://catholicsmobilizing.org/action/2018-06/stop-execution-danny-bible

Der Gouverneur von Texas ist wie folgt zu erreichen: https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

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Peter K.

 

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Jeffrey Borden erhängt sich in der Todeszelle

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Jeffrey Borden

Alabama: Der zum Tode verurteilte Jeffrey Borden wurde am Sonntag gegen 2:30 Uhr in seiner Zelle tot aufgefunden. Er hatte sich mit einem Bettlaken erhängt. Über 24 Jahre war er der Folter mit dem Todestrakt ausgesetzt.

Borden hatte im Oktober 2017 einen Hinrichtungstermin. Dabei gab es ein hin und her von Gerichtsbeschlüssen. Am 2.10.2017 erhielt er einen Hinrichtungsaufschub. Jedoch wurde dann der Exekutionsbefehl am 04.10.2017 wieder in Kraft gesetzt, um am 5.10.2017, ca. drei Stunden vor seiner Hinrichtung, doch wieder gestoppt zu werden. (wir berichteten…)

Es ist eine schreckliche Situation für die Gefangenen, oft jahrzehntelang, in der Todeszelle zu sitzen und zu wissen, dass sie irgendwann hingerichtet werden. Exakt DAS ist Folter! – Offensichtlich konnte Jeffrey Borden dies nicht mehr ertragen. Für uns als Außenstehende ist es sicher kaum vorstellbar welch Martyrium es für ihn bedeutete dieses „Hickhack“ um seine Hinrichtung zu durchleben. Dieser Folter hat er nun selbst ein Ende gesetzt.

Was die Gefangenen durchmachen müssen kann in den berührenden Worten von Michael Lambrix (am 5.10.2017 in Florida hingerichtet), Patrick Hannon (am 8.11.2017 in Florida hingerichtet) und Lancelot Armstrong nachgelesen werden. Es sind die erschütternden Worte Gefangener, Worte die diese Folter spürbar werden lassen… Die PDF-Version unserer Broschüre kann hier heruntergeladen werden.
(http://www.lancelot-armstrong.de/temp/lambrix_hannon_armstrong.pdf)

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Peter K.

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Todesstrafe für Schwule

detlef-todesstrafe-fc3bcr-die-scheiss-todesstrafe-aNoch immer gibt es Staaten auf der Welt, in denen Homosexualität bestraft wird und in einigen sogar mit dem Tode (Quelle).

Afghanistan
Hier drohen für homosexuelle Männer lange Gefängnisstrafen, aber auch die Todesstrafe. Seit dem Ende der Herrschaft der Taliban ist jedoch keine Hinrichtung mehr bekannt geworden.

Brunei
Männer können gesteinigt werden oder erhalten 10 Jahre Gefängnis, wenn sie homosexueller Handlungen für „schuldig“ befunden werden.

Iran
Im Iran erhalten Männer bis zu 74 Peitschenhiebe oder die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen. Frauen können für homosexuelle Handlungen bis zu 50 Peitschenhiebe bekommen und nach ihrer vierten Verurteilung die Todesstrafe.

Mauretanien
Homosexualität ist in Mauretanien verboten und könnte die Todesstrafe nach sich ziehen. Seit 1987 gab es keine öffentlichen Hinrichtungen.

Katar
Muslimische homosexuelle Männer können hier die Todesstrafe erhalten. Ansonsten können Männer Geldstrafen und eine Gefängnisstrafe bis zu 7 Jahren bekommen.

Saudi Arabien
Eine zweite Verurteilung wegen Homosexualität wird in Saudi-Arabien mit dem Tode bestraft. Bei der ersten Verurteilung können Männer eine Geldstrafen erhalten, aber auch Kastration, Auspeitschung, Gefängnis und Folter sind dort nach dem Gesetz möglich.

Sudan
Seit 1899 ist Homosexualität im Sudan verboten. Die Todesstrafe erhält man bei der dritten Straftat als Mann und bei der vierten Straftat als Frau.

Jemen
Verheiratete Männer können zu Tode gesteinigt zu werden, wenn sie homosexuelle Beziehungen haben. Unverheiratete Männer werden mit 100 Peitschenhieben oder einem Jahr Haft bestraft.

Libyen
Schwule Männer können in Libyen die Todesstrafe erhalten

Nigeria
Homosexualität ist in einigen Bundesstaaten Nigerias gesetzlich verboten und kann dort auch mit dem Tode bestraft werden. Zu diesen Staaten gehören: Bauchi, Borno, Gombe, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Niger, Sokoto, Yobe und Zamfara

Somalia
In Somalia ist Homosexualität verboten und kann die Todesstrafe nach sich ziehen. Islamische Gerichte haben Männer zum Tode verurteilt – sie wendeten die Scharia als Rechtsgrundlage an.

Syrien
Das Gesetz schreibt in Syrien eine Strafe bis zu drei Jahren vor für Homosexualität. Jedoch im Einflussbereich des IS ist dafür die Todesstrafe üblich.

Irak
Trotz der Tatsache, dass Homosexualität im Irak nicht verboten ist, hat es Berichte gegeben, dass schwule Männer in IS-kontrollierten Gebieten hingerichtet wurden.

Hier noch ein kurzer Einblick in die DEUTSCHE GESCHICHTE

Am 1. Januar 1872 trat der §175 in Kraft. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe.

Im Jahr 1935 verschärften die Nazis den Paragraphen wie folgt: Die mögliche Strafe wurde von 6 Monaten auf 5 Jahre Gefängnis heraufgesetzt und die Begrenzung auf beischlafähnliche Handlungen wurde gestrichen, wodurch jegliche homosexuelle Handlung, welcher Art auch immer, strafbar wurde. Im §175a wurden zudem nun sogenannte besonders schwere Fälle sogar mit bis zu 10 Jahren Zuchthaus bedroht.

Faschistoider Neubeginn der Bundesrepublik Deutschland!
Das verbrecherische Gesetz der Nazis wurde von der BRD ohne jede Veränderung übernommen und galt in dieser Form bis zum Jahr 1969. Dies bedeutete für viele Schwule, dass ihre Entlassung aus dem KZ nur von kurzer Dauer war und sie für den Rest ihres Leben als Vorbestrafte durchs Leben gehen mussten. Teils hatten sie ihre Reststrafe in Bundesrepublikanischen Gefängnissen abzusitzen. Ein Großteil der Bevölkerung missbilligte Homosexualität und diskriminierte schwule Männer in schlimmster Form. Der Geist der Nazis lebte in vielen Köpfen weiter. Endgültig abgeschafft wurde der §175 erst im Jahr 1994. Bis dahin hat die Verfolgung das Leben vieler schwuler Männer zerstört. Ein bis heute ungesühntes Verbrechen!

In der DDR
wurde seit 1957 kein Mann mehr wegen Homosexualität bestraft. Die bis 1989 noch geltende Sondervorschrift für Homosexuelle wurde bis dahin nicht mehr beachtet.

Noch heute ist Schwuli, schwule Sau u.ä. eines der am meisten verwendeten Schimpfwörter in Deutschen Schulen!
Eine Folge der bis heute nicht konsequent bekämpften Diskriminierung in Deutschland ist, dass homosexuelle Jugendliche eine vier bis siebenmal höhere Selbstmordrate haben als heterosexuelle Jugendliche.
(siehe hier: coming-out-day.de/informationen/fakten.html).

Es gilt also nicht nur kritische Blicke auf das Ausland zu richten, sondern auch auf unser eigenes Land…

IHfL
Peter K.

 

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Neuer Hinrichtungstermin für Juan Castillo

Juan Castillo

Juan Castillo

Update: Robert Castillo wurde wie geplant hingerichtet, nachdem die letzten Berufungsanträge abgelehnt wurden. Auch das Gnadengesuch blieb ohne Erfolg. Castillo hatte stets seine Unschuldbeteuert und hat aus diesem Grund Deals mit der Staatsanwaltschaft immer wieder abgelehnt, denn er hätte sich dabei für Schuldig bekennen müssen um der Todesstrafe zu entgehen.


Der US-Bundesstaat Texas wollte am 7. September 2017 Juan Castillo (37) exekutieren, verschob die Hinrichtung jedoch wegen Hurrikan Harvey. Jetzt soll Castillo am 16.05.2018 sterben. Er wird beschuldigt im Jahr 2003 Tommy Garcia ermordet zu haben. Dafür wurde er im Jahr 2005 zum Tode verurteilt. Seitdem wird er mit den Umständen im Todestrakt gefoltert…

Im Dezember 2003 soll Castillo gemeinsam mit drei anderen Personen geplant haben, Tommy Garcia zu berauben. Dabei soll das Opfer durch Castillo erschossen erschossen worden sein.

Interessant ist, dass es zu einem Deal kam mit zwei Beteiligten – wobei sie bereit waren Castillo schwer zu belasten, wenn sie dafür keine Todesstrafe erhalten (Quelle). Ein höchst bedenkenswertes Vorgehen, dass immer wieder in solchen Prozessen angewendet wird. Auf diese Weise belastet, erhielt Castillo die Todesstrafe, wobei er sich während der sogenannten Strafphase selbst verteidigte.

Hier ist ein Bericht über eine Schweizer Brieffreundin von Castillo zu finden…

Wer den Gouverneur kontaktieren möchte, um sich gegen diese Hinrichtung zu äußern, kann dies über folgende Wege tun:

Gouverneur von Texas
Greg Abott
(Anrede: Dear Governor / Sehr geehrter Herr
Gouverneur)
Fax: (00 1) 512 463 1849
E-Mail: https://gov.texas.gov/contact/assistance.aspx
über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Juan Castillo. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug: Hier geht es zur Petition…

IHfL
Peter K.

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Georgia: Hinrichtung am Donnerstag

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Robert Earl Butts, Jr.

Update2: Nun wurde der Hinrichtungsaufschub doch wieder aufgehoben und Robter Butts hingerichtet: siehe hier.

Update1: Die Hinrichtung wurde gestoppt! Robert Butts hat einen Hinrichtungsauffschub bekommen. Siehe hier für Details.


Der US-Bundesstaat Georgia will Robert Butts (40) am 03.05.2018 hinrichten. Butts wurde für die Ermordung von Donovan Corey Parks im Jahr 1996 zum Tode verurteilt. Seitdem wartet er im Todesstrakt auf seine Hinrichtung.

Gemeinsam mit einem Mittäter plante Butts einen Mann mit seinem Auto zu entführen und das Auto dann zu verkaufen. Sie baten einen hilfsbereiten Mann sie in seinem Fahrzeug mitzunehmen. Dann erschossen sie ihn und versuchten das Auto zu verkaufen. (weitere Details hier…)

Robert Butts hatte eine schwierige Kindheit in der er vernachlässigt wurde. Seine Mutter war Alkoholikerin und abhängig von Kokain. Sein Vater litt an einer Geisteskrankheit. Butts hatte große Probleme bei seinen verschiedenen Arbeitsstellen, da er Schwierigkeiten hatte mit den Kollegen auszukommen, darum wurde er immer wieder entlassen. Auch hatte er sich einer Bande angeschlossen.

Es ist nicht unsere Aufgabe zu verurteilen. Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir jedoch der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! – Unabhängig von der schwere eines Verbrechens ist auch die Todesstrafe ein schweres Verbrechen und ist darum grundsätzlich abzulehnen!

Wer sich dafür einsetzen möchte, dass dieses Hinrichtung gestoppt wird findet hier Gelegenheit dazu:

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Robert Butts. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
https://catholicsmobilizing.org/action/2018-04/stop-execution-robert-earl-butts-jr

Gnadengesuche können an das Georgia Board of Pardons and Paroles gerichtet werden:
Über Mail unter: clemency_info@pap.state.ga.us
Über Twitter: http://twitter.com/GA_ParoleBoard

Sowie an den Gouverneur von Georgia über Twitter:
https://twitter.com/GovernorDeal

Weitere Appelladressen sind hier zu finden:
https://catholicsmobilizing.org/event/robert-earl-butts-jr

IHfL
Peter K.

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Hinrichtung in Texas am Mittwoch

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Erick Davila

Update: Erick Davila wurde hingerichtet. Siehe: http://abcnews.go.com/US/wireStory/latest-supreme-court-rejects-appeal-texas-inmate-54734136


Der US-Bundesstaat Texas will Erick Davila (31) am 25.04.2018 hinrichten. Er wurde 2008 für den Mord an Anette Stevenson und Queshawn Stevenson zum Tode verurteilt und ist seit 9 Jahren im Todestrakt von Texas.

Davilla hat das Verbrechen zugegeben bei dem die 48-jährige Frau und ein 5-jähriges Kind zu Tode kamen. Weitere Details sind hier zu finden.

Es ist nicht unsere Aufgabe zu verurteilen. Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir jedoch der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! – Unabhängig von der schwere eines Verbrechens ist auch die Todesstrafe ein schweres Verbrechen und ist darum grundsätzlich abzulehnen!

Wer sich dafür einsetzen möchte, dass dieses Hinrichtung gestoppt wird findet hier Gelegenheit dazu:

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Erick Davila. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
https://catholicsmobilizing.org/action/2018-04/stop-execution-erick-davila

Der Gouverneur von Texas ist wie folgt zu erreichen: https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

IHfL
Peter K.

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Mangelernährung im Todestrakt: Speiseplan der Unmenschlichkeit

Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Ernährung der Gefangenen in den Todestrakten der USA mehr als schlecht ist. Jetzt hat uns erneut ein Speiseplan erreicht, der die unmenschliche Situation belegt.

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Bei den farbig gekennzeichneten Stellen handelt es sich um Nahrung, die der Gefangene gar nicht erhalten hat, obwohl sie ihm laut Plan zusteht!  An zwei Tagen bekam er kein Frühstück. An vielen Tagen erhielt der Gefangene kein Brot. Was er dann aber mit der Margarine und der Marmelade machen sollte, ohne Brot, ist sicher das große Geheimnis des Strafvollzugs.

Bei genauerer Analyse des Plans stellen wir fest, dass es sich um einen Plan für Gläubige handelt – z.B. für Anhänger des jüdischen Glaubens. Dieser Plan gilt aber auch z.B. für Mitglieder der Siebenten-Tags-Adventisten, wie es bei dem durch die IHfL betreuten Lancelot Armstrong der Fall ist.

Wie jeder sofort erkennen wird, erdreistet sich der US-Bundesstaat Florida, aus diesem Staat stammt der Plan, seine Gefangenen im Todestrakt mit der stets gleichen Nahrung zu misshandeln.

Das Frühstück besteht aus ungesäuertem Brot, Banane, Marmelade, Margarine, Kaffee, Zucker, einem nicht näher definierten Getränk und Wasser.

Das Mittagessen besteht aus Hänchenpressfleisch (wohl aus der Konserve), Tomate, Sellerie Sticks, ungesäuertes Brot, Margarine, Banane oder Orange, einem nicht näher definierten Getränk und Wasser.

Das Abendbrot besteht aus Hänchenpressfleisch (wohl aus der Konserve), Sellerie Sticks oder Tomate oder Karotten, Margarine, Banane oder Orange und Wasser.

Bezüglich des nicht näher definierten Getränks wurde uns in der Vergangenheit berichtet, dass es sich oft um gefärbtes Wasser handelt, welches einen Fruchtsaft darstellen soll.

Das ganze kann man getrost als Ernährung auf Sparflamme bezeichnen. Ein Warmes Essen erhält man bei dieser „religiösen Ernährung“ nicht!

Es ist eine Schande und ein schweres Verbrechen wie der US-Bundesstaat Florida seine Gefangenen behandelt. Ohne Unterstützung von Außen müssen die Gefangenen schwere körperliche Schäden befürchten bei einer solchen Mangelernährung. Dabei ist es den Gefangenen verboten zu arbeiten und Geld zu verdienen. Lediglich über Spenden können sie ihre karge Ernährung etwas aufbessern, indem sie über den Bestelldienst im Gefängnis Nahrungsmittel bestellen. Wer kein Geld hat, hat nur DAS was auf diesem schrecklichen Speiseplan der Unmenschlichkeit steht.

Wir bitten unsere Leser auf diesem Weg um Unterstützung für Lancelot Armstrong, der seit 1991 durch die Umstände im Todestrakt von Florida gefoltert wird. Für einmalige Spenden bitte auf diesen Link hier klicken.

Wir bieten auch die Möglichkeit einer Patenschaft an. Dies ist eine besonders effektive Form der Unterstützung. Paten erhalten von uns Patenmails mit Details über Lancelot Armstrong, wobei auch Auszüge aus Telefongesprächen mit ihm als MP3 dazugehören. Genaueres zur Patenschaft ist hier zu finden.

Im Soli-Shop findet ihr noch weitere Möglichkeiten. Dort gibt es Kunstwerke von Lancelot, eine Solidaritäts-Musik-CD, Comics und vieles mehr. Zum Soli-Shop geht es hier.

Selbstverständlich sind auf unserer Webseite www.lancelot-armstrong.de weiterführende Informationen zu Lancelot Armstrong zu finden.

Wer Kontakt mit uns aufnehmen möchte, erreicht uns über folgende Mailadresse:
info@lancelot-armstrong.de

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