Lancelot Armstrong: „Betet für die, die es brauchen“

In Deutschland und auch anderen europäischen Staaten hat sich eine schlimme Flutkatastrophe ereignet. Aus diesem Anlass hat sich Lancelot Armstrong an uns gewandt, mit der Bitte seine Worte an euch weiterzuleiten.

Dieses Bild hat Lancelot seinem Schreiben beigelegt

Lancelot Armstrong schreibt:
„Ich grüße alle Menschen, die derzeit leiden! Es ist nie einfach, mit Verlust und Leid umzugehen. Ja, in Einheit liebe ich euch alle, wie immer im wahren Geist. Betet für die, die es brauchen. Ja, mein herzliches Beileid geht an alle die leiden.
One Love!
Es werden bessere Tage kommen.
Lancelot Armstrong“

„Greetings to all the people suffering at times! it’s never easy dealing with loss and suffering. yes in unity I love you all. as always in true spirit, Prayers to who need it. yes my heartfelt Condolences goes out to everyone suffered.
One Love!
there will be better days ahead.
Lancelot Armstrong“

Lancelot Armstrong hat mittlerweile die Todeszelle verlassen und befindet sich in einer Übergangseinrichtung. Sein Todesurteil wurde aufgehoben und in eine lebenslängliche Freiheitsstrafe umgewandelt. Jetzt kämpft er darum entlassen zu werden. Er war über 30 Jahre im Todestrakt aufgrund eines verfassungswidrigen Urteils. Und er besteht darauf unschuldig zu sein. Nun hat er keinen Pflichtanwalt mehr und um seinen Kampf für Gerechtigkeit fortführen zu können, braucht er jetzt einen privaten Rechtsanwalt. Es wird sehr schwierig werden einen solchen zu finanzieren… Informationen über Lancelot Armstrong findet Ihr auf unserer Webseite: https://ihfl.de/la/index.html

Die IHfL wird weiter an seiner Seite für seine Freiheit kämpfen.

IHfL
Peter K.

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden. Unterstützt unseren Kampf gegen die Todesstrafe und unsere Betreuung von Lancelot Armstrong, der über 30 Jahre von der Todesstrafe bedroht wurde, sowie weitere Gefangene in anderen Todestrakten der USA.
Wer helfen möchte, klickt bitte einfach auf das folgende Bild:

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USA: Hinrichtungen auf Bundesebene zunächst ausgesetzt

Nachdem der Vorgänger von Joe Biden dafür sorgte, dass 13 Menschen hingerichtet wurden, hat nun die US-Regierung ein Moratorium beschlossen. Dies teilte Justizminister Merrick Garland mit.

Es war eine schreckliche Katastrophe die Donald Trump in den letzten Monaten seiner Amtszeit als Präsident der USA zu verantworten hat. Vermutlich versuchte er mit den gnadenlosen Hinrichtungen von insgesamt 13 Menschen, seine Chancen zu verbessern, im Amt zu bleiben. Joe Biden hingegen verkündete schon zu dieser Zeit, dass er ein Gegner der Todesstrafe sei. Nicht Grundsätzlich! – Sondern weil es immer wieder zu viele Unschuldige gibt, die zum Tode verurteilt werden.

Das Justizministerium ordnete nun an, dass alle Veränderungen und Regelungen die von der Trump-Administration vorgenommen wurden, was die Todesstrafe auf Bundesebene betrifft, überprüft werden sollen. Ziel sei dabei sicherzustellen, dass jeder menschlich behandelt wird und ein faires Verfahren bekommt. Dabei hob der Minister hervor, es gäbe eine erhöhte Anzahl Schwarzer und viele Fehlurteile.

Bei den Überprüfungen wolle man auch untersuchen inwieweit Pentobarbital zu einem grausamen Todeskampf führt, voller Schmerzen.

Bei diesem Vorgang darf der Bund nicht mit den einzelnen Staaten der USA verwechselt werden. Es geht dabei ausnahmslos um die Vollstreckung von Bundesurteilen. Die US-Staaten entscheiden selbst ob sie die Todesstrafe verhängen oder nicht. Von den 50 Bundesstaaten vollstrecken derzeit 24 Staaten die Todesstrafe. In 23 Bundesstaaten ist die Todesstrafe abgeschafft und 3 Staaten sehen diese Strafe zwar vor, vollstrecken sie aber nicht.

Wenn Joe Biden es wirklich ernst meint, mit der Abschaffung der Todesstrafe, dann stellt sich die Frage, warum er nicht einfach alle Bundesgefangenen im Todestrakt begnadigt? Diese Macht sollte er doch haben. Dies würde zumindest diese Menschen vor der Exekution ,auch nach seiner Zeit als Präsident, schützen. Stattdessen soll Pentobarbital überprüft werden. Also doch zunächst nur ein Hinterfragen der Methode, anstatt einer konsequenten Hinterfragung der Todesstrafe an sich.
Herr Biden, da wünschen wir uns von Ihnen doch noch ein wenig mehr.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.bbc.com/news/world-us-canada-57698056
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-hinrichtungen-bundesebene-ausgesetzt-101.html

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John Hummel wurde in Texas hingerichtet

John Hummel

Der US-Bundesstaat hat am 30. Juni 2021 John Hummel (45) hingerichtet. Hummel wurde wegen der Ermordung seiner Familie im Jahr 2009 zum Tode verurteilt. John Hummel hatte bereits im März einen Exekutionstermin, der jedoch wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde.

Als ehemaliger Marine hatte Hummel durch seinen Dienst ein schweres Trauma erlitten. Ein Psychologe bestätigte in der Urteilsphase vor Gericht, dass Hummel wohl mehrere Persönlichkeitsstörungen hatte. In einem Kommentar in „Medium“ sagte der pensionierte U.S. Navy Captain Art Cody: „Was wir von unseren Soldaten verlangen, führt oft zu ihrer psychischen Erkrankung, die sie, wenn sie nicht richtig behandelt wird, in unsere Todeszellen bringt.“ Zu oft kommen diese Veteranen, wegen Versagen der Regierung, der sie dienten, in den Todestrakt, weil Gesundheits-Recourcen für die Veteranen fehlten. Cody sagte weiter: „Wir als Nation sollten … unsere Behandlung von Veteranen überprüfen und sicherstellen, dass sie sowohl bei der Behandlung der psychischen Gesundheit als auch bei der strafrechtlichen Vertretung das Beste erhalten… Wir möchten vielleicht überlegen, ob psychisch kranke Veteranen überhaupt für die Todesstrafe in Frage kommen sollten.“

Makaberes Detail:
Der ehemalige Verteidiger Moore von John Hummel arbeitet jetzt für die Staatsanwaltschaft, die ihn strafrechtlich verfolgte und die Anträge für die Hinrichtung stellte.

Die Schwester von Hummels Schwiegervater, der ebenfalls bei dem Verbrechen zu Tode kam, sagte vor der Hinrichtung: „Ich habe keinen Abschluss… Und dass er hingerichtet wird, wird auch kein Abschluss sein, so werden wir nie erfahren, warum es das getan hat.“

Bei der Hinrichtung gab es keine Medienzeugen!

Sie schicken ihre Kinder in den Krieg, wo sie als Soldaten immer wieder den Tod vor Augen haben, ja selbst zu Mördern werden. – Dafür erhalten sie dann einen Orden. Diese armen verwundeten Seelen kommen seelisch schwer krank wieder nach Hause, wo sie keinen Halt und keine Hilfe finden. So kommt es bei einigen zu schrecklichen Zusammenbrüchen, die sie im schlimmsten Fall in den Todestrakt bringen…
Sind das die Werte, welche die imperialistischen USA für Ihre Söhne und Töchter bereit halten? – Und wann werden diejenigen zur Verantwortung gezogen, die für diese Katastrophen wirklich verantwortlich sind? – Die USA mordeten und morden in der Welt in unzähligen Kriegen und Einsätzen… Und wenn dann einer ihrer Soldaten durchdreht, ermorden sie auch ihn…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://deathpenaltyinfo.org/news/texas-to-execute-john-hummel-former-marine-with-service-related-trauma-whose-trial-lawyer-now-works-for-prosecutor-who-is-trying-to-execute-him
https://www.independent.co.uk/news/world/americas/texas-executes-john-hummel-murder-b1875956.html

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Aufschub für die 2 Hinrichtungen in South Carolina

Der Oberste Gerichtshof von South Carolina hat die geplanten Hinrichtungen mittels elektrischem Stuhl vorerst gestoppt. Das Gericht begründet seine Entscheidung mit der Tatsache, dass South Carolina noch nicht über ein Erschießungskommando verfüge und somit die beiden Verurteilten nicht zwischen den beiden Hinrichtungsmethoden wählen können.

Brad Sigmon und Freddie Owens sollten diesem Monat mittels Stromschlag sterben. (wir berichteten hier und hier). Da die Verurteilten ein gesetzliches Wahlrecht haben zwischen den Exekutionsmethoden haben, entschied das Gericht sich nun für den Hinrichtungsstopp. Erst vor kurzem wurde ein Gesetz verabschiedet, dass die Gefangenen dazu zwingt, sich zwischen elektrischem Stuhl und Erschießung zu entscheiden, wenn für die Giftspritze keine Drogen zur Verfügung stehen.
Wie wir bereits berichteten, (siehe hier), hat dieser Bundesstaat Probleme, die nötigen Drogen zu bekommen, um Verurteilte mit der Giftspritze zu töten. Darum existieren nun dort die Alternativmethoden Elektrischer Stuhl oder Erschießen.

„Fortschritte“
Chrysti Shain, eine Sprecherin der dortigen Justizvollzugsbehörde, sagte: „Die Abteilung macht Fortschritte bei der Erstellung von Richtlinien und Verfahren für ein Erschießungskommando. Wir suchen in anderen Bundesstaaten nach Orientierung für diesen Prozess. Wir werden das Gericht benachrichtigen, wenn ein Erschießungskommando für Hinrichtungen in Frage kommt.“

Grausame Hinrichtungsmethode
Die Verteidiger der beiden Verurteilten argumentieren, dass der Tod auf dem elektrischen Stuhl grausam und ungewöhnlich sei, was eigentlich gegen die Verfassung der USA verstoße. Die Staatsanwaltschaft ist jedoch der Ansicht, die Gefängnisbeamten führten nur die Gesetze aus und der Oberste Gerichtshof der USA habe diese Tötungsmethode nicht für Verfassungswidrig erklärt.

Die letzte Hinrichtung in South Carolina fand 2011 statt.

Abraham Bonowitz, Direktor der nationalen Gruppe von Death Penalty Action sagte in einer Erklärung: „Es ist immer eine gute Nachricht, wenn Hinrichtungen ausgesetzt werden, aber wenn es nur darum geht, wie wir unsere Gefangenen töten, und nicht, ob der Staat diese Macht haben sollte, ist etwas sehr, sehr falsch. All dies ist unnötig und eine kostspielige Verschwendung von Steuergeldern, die den Bedürfnissen aller Opfer von Gewaltverbrechen besser gerecht werden könnten.“

DIE HABEN PROBLEME IN SOUTH CAROLINA, könnte man sagen. Anstatt sich für das Leben zu entscheiden und die Beamten davor zu bewahren Mörder Namen des Staates zu werden, arbeiten sie daran ein Erschießungskommando zusammenzustellen. Ethisch in grauer Vorzeit verhaftet, bewegt sich dieser Bundesstaat der USA weiter in eine Richtung fern jeglicher Menschlichkeit und scheint erfüllt von dunklen Rachegedanken.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://spectrumlocalnews.com/nys/jamestown/ap-online/2021/06/16/anti-death-penalty-group-protests-south-carolina-executions
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/06/03/erste-hinrichtung-in-south-carolina-nach-uber-10-jahren-geplant/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/06/06/zweite-hinrichtung-in-south-carolina-fur-25-juni-geplant/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/05/10/hinrichtungsmethode-in-south-carolina-erschiesen/


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Hinrichtung von John Hummel in Texas für 30. Juni geplant

John Hummel

Der US-Bundesstaat Texas will am 30. Juni 2021 John Hummel (45) hinrichten. Hummel wurde wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilt. Er ist seit 9 Jahren im Todestrakt von Texas.

John Hummel hatte einen Hinrichtungsaufschub von 60 Tagen für seine ursprünglich am 18.03.2021 geplante Exekution bekommen. Der Aufschub wurde aufgrund von Bedenken wegen des neuen Coronavirus vom „Texas Court of Criminal Appeals“ beschlossen. (wir berichteten)

Im Dezember 2009 hat John Hummel während eines Beziehungsdramas die Morde begangen. Dabei starb seine schwangere Frau, seine Tochter und der Schwiegervater. Im Jahr 2011 wurde er zum Tode verurteilt.

Die Psychologin Antoinette Rose McGarrahan sagte im Zeugenstand aus, Hummel leide wohl an narzisstischen, antisozialen, schizoiden und Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Er sehne sich nach engen Beziehungen, könne diese aber nicht aufrechterhalten.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.austinchronicle.com/news/2020-03-13/death-watch-defense-to-d-a-a-conflict-of-interest/
https://www.theforgivenessfoundation.org/index.php/executions/scheduled-executions/5600-texas-gives-john-hummel-execution-date-of-march-18-2020
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2020/03/09/hinrichtung-am-18-maerz-in-texas/

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Arizona will Verurteilte hinrichten, wie die Nazis es in Auschwitz taten

Die schreckliche Zeit in Deutschland, während der Menschen mit Zyklon-B ermordet wurden, soll nun in dem US-Bundesstaat Arizona das Vorbild für Exekutionen sein. Mit gnadenlosem Engagement soll die dortige Justizvollzugsbehörde mehr als 2000 Dollar für die Beschaffung der Zutaten investiert haben, um damit das Zyanidgas herzustellen. Dies geht aus Dokumenten die THE GUARDIAN vorliegen hervor.

Um ihr schreckliches Vorhaben zu realisieren, wurde die 1949 in Arizona erbaute Gaskammer „saniert“.

Der Bundesstaat Arizona versucht mit Nachdruck die Hinrichtungen wieder aufzunehmen, seitdem im Jahr 2014 alle Exekutionen eingestellt wurden, nachdem es zu einer Katastrophe bei der Hinrichtung von Joeseph Wood kam (wir berichteten darüber). Er kämpfte damals rund 2 Stunden mit dem Tod unter schrecklichen Umständen.

Im August vorherigen Jahres wurde die Gaskammer mehreren Tests unterzogen um ihre „Funktionsfähigkeit“ zu überprüfen. Dabei wurde in der Kammer eine Rauchgranate gezündet um die Dichtungen an der Tür und den Fenstern zu testen. Auch gab Arizona 1,5 Millionen Dollar für eine Charge Pentobarbital aus, das nun als wichtigstes Tötungsmittel verwendet werden soll. Zukünftig sollen die Verurteilten wählen, ob sie mittels tödlicher Injektion oder in der Gaskammer sterben.

Derzeit sind 115 Menschen in den Todeszellen von Arizona. Nun wurden 2 von ihnen ausgewählt um zu sterben. Es handelt sich um Frank Atwood (65) und Clarence Dixon (65).

Ein Anwalt (Joseph Perkovich) von Frank Atwood hält es für unangemessen, dass die Wahl auf seinen Mandanten fällt, da die derzeitige Pandemie die Untersuchungen der möglichen Unschuld von Atwood seit mehr als einem Jahr behindere. Auch betonte der Anwalt: „Frank Atwood sei bereit zu sterben. Er ist ein Mann griechisch-orthodoxen Glaubens und bereitet sich auf diesen Moment vor. Aber er will nicht gefoltert und einer verpfuschten Hinrichtung ausgesetzt werden.“

Laut den Protokollen, die der Zeitung vorliegen, wurden im vergangenen Jahr „Rollenspiele“ in der Kammer gemacht. Wärter taten so als seien sie der Häftling der vergast werden sollte. Dabei schrien die Wärter Sätze wie: „Das ist Mord“, „Ich bin unschuldig“, „Du machst mich fertig wie ein Tier“ und „Das ist gegen alles, wofür Amerika steht“.

Wie wir an diesen „Rollenspielen“ sehen können, wissen diese staatlichen Mörder durchaus was für ein Verbrechen sie planen. Mit Zyklon-B wurden durch die Faschisten in Deutschland mehr als 1 Millionen Menschen ermordet. Arizona will es ihnen nun gleichtun…

Umso wichtiger ist es weiter Widerstand gegen diese unmenschliche Tötungsmaschinerie zu leisten!

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.theguardian.com/us-news/2021/may/28/arizona-gas-chamber-executions-documents
https://de.wikipedia.org/wiki/Zyklon_B
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2014/07/24/erneuter-foltertod-in-den-usa/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2015/07/24/joseph-wood-entsetzliche-details-ueber-seine-hinrichtung/

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Zweite Hinrichtung in South Carolina für 25. Juni geplant

Am vergangenen Dienstag hat der Oberste Gerichtshof von South Carolina eine zweite Exekution genehmigt. Freddie Owens (43) soll am 25. Juni durch den Staat ermordet werden. Owens wurde für den Mord an einer Tankstellenmitarbeiterin im Jahr 1997 zum Tode verurteilt.

Freddie Owens und Brad Sigmon, der am 18. Juni sterben soll, haben den US-Staat South Carolina verklagt, da sie zu einem Zeitpunkt verurteilt wurden, als die Exekution mittels Injektion die Standarthinrichtungsmethode war.

Derzeit ist davon auszugehen, dass beide Männer auf dem elektrischen Stuhl sterben sollen, da der Staat noch über kein Erschießungskommando verfügt.

Der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, hat vor rund einem Monat ein Gesetz unterzeichnet, dass nun Hinrichtungen mittels elektrischem Stuhl und Erschießungskommando erlaubt. Demnach sollen die Verurteilten entscheiden, welche von beiden Methoden sie wählen.


Petition für Freddie Owens
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-freddie-owens-in-south-carolina/
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/USA-drohende-hinrichtung-stoppen-2021-06-10

Schreibtischtäter
Dies ist an Perversion wohl kaum zu überbieten! – Was ist das für ein Gouverneur, der solch ein Gesetz unterschreibt? – Ein Schreibtischtäter, der später seine Hände in Unschuld wäscht?
Es ist die Aufgabe jeglicher staatlicher Macht, das Leben zu schützen und nicht sich Tötungsmethoden auszudenken, die dann die Opfer auch noch selbst wählen sollen!
South Carolina hat sich weit von der Zivilisation entfernt…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.thestate.com/news/politics-government/article251839168.html
https://deathpenaltynews.blogspot.com/2021/06/south-carolina-execution-set-for-2nd.html
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/06/03/erste-hinrichtung-in-south-carolina-nach-uber-10-jahren-geplant/

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Erste Hinrichtung in South Carolina nach über 10 Jahren geplant

In South Carolina soll am 18. Juni 2021 Brad Sigmon (63) wegen der Morde an David Larke und Gladys Larke hingerichtet werden. Dies wäre die erste Exekution in diesem US-Bundesstaat seit über 10 Jahren.

Schreckliches Detail:
Brad Sigmon soll auf dem elektrischen Stuhl sterben. Wie wir bereits berichteten, siehe hier, hat dieser Bundesstaat Probleme, die nötigen Drogen zu bekommen, um Verurteilte mit der Giftspritze zu töten. Darum existieren nun dort die Alternativmethoden Elektrischer Stuhl oder Erschießen. Das Opfer soll sich selbst die Methode aussuchen. Da derzeit wohl keine Möglichkeit für Erschießungen besteht, soll Brad Sigmon auf dem elektrischen Stuhl sterben.

Tötung mittels Drogen war bis jetzt die Standartmethode in South Carolina. Aufgrund der Probleme solche Mittel zu bekommen, wurden dort aber seit langem keine Hinrichtungen mehr durchgeführt. Aus diesem Grund ist nun der elektrische Stuhl von den staatlichen Mördern zur Standartmethode erklärt worden. Dies teilte der oberste Gerichtshof des Bundesstaates mit.

eine schreckliche Sache
Der ehemalige Anwalt, Harpootlian, der Fälle in den Todeszellen betreute, drängt auf das Erschießungskommando, weil er glaubt, dies wäre wesentlich humaner, als der elektrische Stuhl, den er als „quälend“ bezeichnete. Dies wäre schrecklich, eine schreckliche Sache, einem anderen Menschen anzutun“.

Am 7. Juni soll eine Anhörung beim obersten Gerichtshof des Bundesstaates stattfinden. Dort beantragt die Verteidigung, die Exekution auszusetzen.

Petitionen für Brad Sigmon:
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-brad-sigmon-in-south-carolina

https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/USA-drohende-hinrichtung-stoppen-2021-06-10
https://catholicsmobilizing.org/action/2021-06/oppose-execution-brad-sigmon

South Carolina hat nichts aus der Vergangenheit gelernt.
Dort wurde sogar ein Teenager im Alter von 14 Jahren auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Dieses Kind war unschuldig. Wie wir in unserem Artikel Unschuldiger Teenager hingerichtet… dokumentieren.

Es ist abscheulich, was in den USA als Rechtsprechung angesehen wird. Eine der grausamsten Hinrichtungsmethoden, den elektrischen Stuhl, wieder zu legalisieren, zeugt von der ethischen Verkommenheit eines kranken Systems, in dem der Geist der Rache offensichtlich über die Menschlichkeit siegt…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.thestate.com/news/politics-government/article251726818.html
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/05/10/hinrichtungsmethode-in-south-carolina-erschiesen/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2014/12/18/unschuldiger-teenager-hingerichtet/

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Lancelot Armstrong wendet sich an die Öffentlichkeit

Wie wir bereits HIER berichteten ist Lancelot Armstrong kein Todeskandidat mehr, da er nun eine lebenslängliche Haftstrafe erhalten hat. Lancelot hat uns eine Nachricht über Jpay.com geschrieben, verbunden mit der Bitte sie weiter zuleiten.

Lancelot Armstrong schreibt:

„mai:28,2021,
Grüße mein lieber Bruder!
‚Bitte informieren Sie alle für mich, auch die jamaikanische Regierung, und auch die Zeitung dort unten, die mehr Menschen wie meine Familie und Freunde mit weniger Zugang erreichen könnte! Vielleicht könntest Du auch etwas schreiben an Zeitungen wie Miami, und Boston und andere Zeitungen???


Heute ist ein guter Tag – Grüße an alle und jeden!
Ich möchte die gute Nachricht mit Euch teilen, dass ich kein Todeskandidat mehr bin: Am 26. Mai 2021 wurde ich zu Lebenslänglich verurteilt!
Jetzt muss ich mich nicht mehr über den Schatten des Todes über meinem Kopf sorgen, ich kann mich auf die Erlösung konzentrieren – Befreiung von dieser lebenslangen Strafe, etc.
Vielleicht könntet ihr andere auf den neuesten Stand bringen, was die Opfer und ihre Familien betrifft und den Staat, die Mitgefühl zeigen, indem sie auf die Todesstrafe in meinem Fall verzichten. Irgendwie wünschte ich mir das seit 1990, was gerade am 26. Mai 2021 passiert ist. Jetzt brauche ich alle mögliche Unterstützung, um mir zu helfen, die anstehenden rechtlichen Probleme innerhalb meiner lebenslangen Strafe zu bewältigen.
Viel Liebe und danke für die anhaltende Liebe und Unterstützung wie immer.
Bleibt stark!
Lancelot Armstrong,“

Lancelot Armstrong war 1990 verhaftet worden, weil er einen Polizisten erschossen haben soll. Lancelot hat dies immer bestritten! – Nach über 30 Jahren im Todestrakt von Florida, in Einzelhaft, 23 Stunden am Tag, kann er nun die Todeszelle endlich verlassen.
Jetzt will er für Gerechtigkeit kämpfen, denn seine Lebenslange Haftstrafe ist natürlich für ihn nicht akzeptabel, denn er hat immer beteuert, dass er dieses Verbrechen nicht begangen hat. Auf https://ihfl.de/la sind zu seinem Fall umfangreiche Informationen zu finden.

Unterstützt Lancelot Armstrong bei seinem Kampf für Gerechtigkeit!

Wir werden über die weitere Entwicklung berichten…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://ihfl.de/la
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/05/28/lancelot-armstrong-kommt-nach-uber-30-jahren-aus-der-todeszelle/

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Lancelot Armstrong kommt nach über 30 Jahren aus der Todeszelle

Seit über neun Jahren unterstützen wir Lancelot Armstrong und können nun endlich diese gute Botschaft verkünden!

Nach über 30 Jahren kommt Lancelot Armstrong aus der Todeszelle heraus.

Im Januar 2017 wurde das Todesurteil gegen Lancelot Armstrong bereits aufgehoben, da es unter verfassungswidrigen Umständen zustande kam (siehe unseren Bericht darüber und die Hintergründe). Jetzt hat er uns mitgeteilt, dass sich der Staat, die Opferfamilie, sowie die Polizeivertreter darauf geeinigt haben, dass er Lebenslänglich als Strafe erhält und nicht mehr die Todesstrafe.

Lancelot Amstrong schreibt am 26.05.2021 per Jpay-Mail an uns:

„Heute, am 26.05.2021, haben sich der Staat und die Opferfamilie sowie der Polizist geeinigt, dass ich lebenslänglich bekommen soll. und das Ergebnis des Gerichtsverfahrens bestätigt und der Richter hat seinen Beschluss für lebenslänglich am 25.05.2021 gefasst

Lebenslänglich, für ein Verbrechen, dass er, wie er immer beteuert, nicht begangen hat!
Aber dieses Urteil ist nun eine Chance, weiter für Gerechtigkeit zu kämpfen.

Wir, die IHfL, werden dabei weiterhin an seiner Seite stehen!

Der Kampf gegen Unrecht und die Todesstrafe geht weiter!

IHfL
Peter K.

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden. Unterstützt unseren Kampf gegen die Todesstrafe und unsere Betreuung von Lancelot Armstrong, der über 30 Jahre von der Todesstrafe bedroht wurde, sowie weitere Gefangene in anderen Todestrakten der USA.
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