Hinrichtung überlebt! – Folter geht weiter in den USA

Am 22. September 2022 fand die Hinrichtung von Alan Eugene Miller in Alabama statt. Aus Zeitgründen wurde sie dann abgebrochen, nachdem es den Henkern nicht gelang einen Zugang zu seinen Venen zu finden. Der US-Bundesgerichtshof hatte zuletzt diese Exekution erlaubt.

Die Hinrichtung von Alan Eugene Miller war von einem Bezirksrichter gestoppt worden. In einer Einstweiligen Verfügung verbot dieses Gericht dem US-Bundesstaat Alabama Alan Eugene Miller mittels einer tödlichen Injektion zu ermorden. Miller hatte sich Mitte 2018 für die Stickstoffhypoxie „entschieden“ und das betreffende Formular den Vollzugsbeamten übergeben. Der Staat jedoch behauptet, ein solches Dokument nicht erhalten zu haben. Alabama erlaubt zwar seit 2018 Hinrichtungen mittels Stickstoff, hat jedoch bis jetzt noch keine gültige Vorgehensweise dazu entwickelt.

Alabama Corrections Commissioner John Hamm sagte, gegen 23:30 Uhr hätten die Beamten die Entscheidung getroffen, die Hinrichtung abzubrechen. „Aus zeitlichen Gründen, die sich aus der Verspätung des Gerichtsverfahrens ergaben, wurde die Hinrichtung abgebrochen, nachdem festgestellt wurde, dass die Venen des verurteilten Insassen gemäß unserem Protokoll vor Ablauf des Todesurteils nicht zugänglich waren“, so John Hamm. Das Exekutionsteam hatte versucht einen intravenösen Zugang herzustellen, was ihnen aber nicht gelang.

Alan Eugene Miller berichtete über schmerzhafte Versuche ihm Blut zu entnehmen und die Tötungsmethode mit Stickstoff erinnere ihn an das Lachgas, das von Zahnärzten verwendet wird. Er hoffe, dass dies „besser“ sei als eine tödliche Injektion.
Er sagte zu einer möglichen Hinrichtung mittels Injektion: „Ich wollte nicht mit einer Nadel erstochen werden“

Dieses Vorgehen in Alabama zeigt zu welcher Folter dieser US-Bundesstaat fähig ist und dass selbst das Bundesgericht nichts gegen solche Foltermethoden einzuwenden hat!
Denn was ist es anderes als Folter, wenn ein Gefangener viele Jahre lang eingesperrt wird, mit der Ankündigung ihn irgendwann zu töten. Ihn dann, nachdem die Exekution eigentlich verboten wurde, doch auf das Todeskreuz zu fesseln und ihm in einer schmerzhaften Prozedur Nadeln in den Körper zu jagen, auf der Suche nach seinen Venen… – Diesen Tötungsversuch dann letztendlich aus „Termingründen“ abzubrechen und ihn wieder in seine normale Zelle zu bringen. In der er nun sitzt und weiß: „Sie werden es wieder tun…“. Und was ist das für eine seelische Folter für alle Menschen die dem Verurteilten als Freunde und Familie verbunden sind.

Im Angesicht solcher Folter in den USA zeigt sich, dass es leider all zu oft eine Farce ist, wenn genau die gleichen Leute, die Menschen so misshandeln, dafür auch noch westliche Werte in Anspruch nehmen und meinen sie würden sie verteidigen! – Nein, das ist Blendwerk. Denn Werte wie Humanität und Barmherzigkeit stehen sicher nicht hinter ihrem Handeln. Dieses mörderische Handeln in den USA muss mit Nachdruck bekämpft werden!

IHfL
Peter K.

Quellen:
E-Mail von DeathPenaltyAction
https://apnews.com/article/us-supreme-court-alabama-executions-d028c2d62f0e0fa919797030b06c30b0?taid=632d1c4de2cf720001f59357&utm_campaign=TrueAnthem&utm_medium=AP&utm_source=Twitter
https://www.cbsnews.com/news/alan-miller-execution-halted-time-shortage-veins-access/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2022/09/08/alan-eugene-miller-soll-am-22-sept-hingerichtet-werden/


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„Keine Todesstrafe: KEINE AUSNAHMEN!“

Eine Perspektive von L’chaim! Juden gegen die Todesstrafe
von Kantor/Kaplan Michael Zoosman

Mit jeder Zelle meines Wesens und mit jeder Faser meines Gedächtnisses lehne ich die Todesstrafe in jeder Form ab. Ich glaube nicht, dass eine zivilisierte Gesellschaft dem Tod zu Diensten sein sollte. Ich glaube nicht, dass es menschlich ist, ein Agent des Engels des Todes zu werden.

Im Namen aller internationalen Mitglieder von „L’chaim! Juden gegen die Todesstrafe“ ist es mir eine große Ehre, einen Gastbeitrag für den „IHfL – Blog: Todesstrafe-Nachrichten“ schreiben zu dürfen

Ein Wort darüber, wer wir sind. Wir, die Mitglieder von „L’chaim! Juden gegen die Todesstrafe“, stehen vereint gegen die Todesstrafe in JEDEM EINZELNEN Fall – sowohl für Unschuldige als auch für Schuldige – ohne Ausnahmen. Wir schließen uns dem Holocaust-Überlebenden und Nobelpreisträger Elie Wiesel (1928-2016) und unzähligen anderen Überlebenden und Kindern von Überlebenden an, die nach dem Holocaust erkannt haben, dass ein Staat, der die Macht hat, seine eigenen wehrlosen Bürger zu ermorden, KEINEN PLATZ in der zivilisierten Welt hat. Dies gilt auch für die Vereinigten Staaten, die das Nazi-Erbe T4, also die „tödliche Injektion“, sowie Gaskammern – darunter eine mit Zyklon B, wie sie in Auschwitz verwendet wurde, Elektroschocks und Erschießungskommandos einsetzen. Die Todesstrafe ist ein rassistischer, menschenrechtswidriger BARBARISMUS, der die Vereinigten Staaten zu einer Schande macht, während wir uns anmaßen, für den Fortschritt der menschlichen Zivilisation einzutreten. Um Elie Wiesel zu zitieren: „Der Tod ist nicht die Antwort“. Professor Wiesel hat auch folgendes gesagt: „Mit jeder Zelle meines Wesens und mit jeder Faser meines Gedächtnisses bin ich gegen die Todesstrafe in jeder Form. Ich glaube nicht, dass eine zivilisierte Gesellschaft in den Dienst des Todes gestellt werden sollte. Ich glaube nicht, dass es menschlich ist, ein Agent des Todesengels zu werden.“ DIES ist unsere Hymne.

Sie können mehr über unsere Ansichten zu diesem Thema in unserem Blog bei der Times of Israel hier lesen: https://blogs.timesofisrael.com/author/michael-zoosman/
Sie können auch Quellen aus der gesamten jüdischen Welt zu diesem Thema auf der Website unserer Partner von Death Penalty Action lesen: http://deathpenaltyaction.org/jewish-action

Sicherlich sind nicht alle in der jüdischen Welt Abolitionisten (Gegner Anm. d. Red.). Viele Menschen sind sich der Hinterlassenschaften der Nazis und der oben beschriebenen Hinrichtungsmethoden nicht bewusst. Unsere Aufgabe ist es, sie zu informieren und die jüdische Welt gegen diesen Horror zu mobilisieren. Wenn wir andere über diese historische Tatsache aufklären, schließen sich viele von ihnen unseren Reihen an. Dennoch bleiben einige standhaft und unterstützen den Tod, indem sie sich auf die antiquierte und rabbinisch redigierte Idee des „Auge um Auge“ berufen, eine Idee, die im Talmud praktisch abgeschafft worden war. (Siehe hierzu die zahlreichen Schriften und Quellen: http://deathpenaltyaction.org/jewish-action) Andere wiederum erwidern mit der Frage: „Aber was hättet ihr mit gefangenen Nazis wie Eichmann … oder Hitler gemacht?!

Unsere Antwort auf diese Frage ist so klar wie der Ruf des Schofars/Ramshorns, den wir bald zu Rosch Haschana/dem jüdischen Neujahr blasen werden: Wir sind gegen die Todesstrafe in ALLEN Fällen. Dies schließt die Mitglieder des Dritten Reiches ein. Wir stehen an der Seite von Martin Buber und den zahllosen jüdischen Führern, die über die Hinrichtung von Adolf Eichmann durch die israelische Regierung entsetzt waren und bis zuletzt dagegen protestierten. (Hier ist einer von vielen Artikeln darüber: https://blog.nli.org.il/en/hoi_eichmann_opposition/) Tatsächlich begannen im Laufe der Zeit immer mehr Überlebende des Holocaust wie Eva Mosez Kor (https://candlesholocaustmuseum.org/our-survivors/eva-kor/her-story/her-story.html) und ihre Nachkommen, sich für Ideen der Wiedergutmachungsjustiz anstelle der Hinrichtung einzusetzen. Ein sehr eindrucksvolles Beispiel dafür ist dieser aufrüttelnde Beitrag des bekannten jüdischen Abolitionisten und Holocaust-Überlebenden der dritten Generation Stephen Cooper mit dem Titel „A Life Without Parole Sentence – not the Death Penalty – for Hitler“ https://www.citywatchla.com/index.php/important-reads/13385-a-life-without-parole-sentence-not-the-death-penalty-for-hitler

In der Tat bin ich selbst ein Beispiel dafür, wie sich die Einstellung zu diesem Thema in den letzten Generationen entwickelt hat. Auch ich gehöre zur dritten Generation der Holocaust-Überlebenden. Als ich aufwuchs, befürwortete ich die Idee, die Menschen zu töten, die meine zahlreichen Familienmitglieder ermordet hatten. Dann wurde ich Kantor und Gefängnisseelsorger und erkannte, dass Menschen, die schreckliche Dinge getan haben, sich ändern können und dies auch tun.

(Meinen eigenen Weg können Sie hier nachlesen: https://docs.google.com/document/d/1IWRihovxhBVMbU0G6WvLnKWLzpWMvWRu-TEvAoCBq8A/edit?usp=sharing)

Ich sah das sprichwörtliche Licht, als ich erkannte, dass ich mich selbst auf dieses Niveau herablassen würde, wenn ich diejenigen tötete, die meine Familienmitglieder ermordet hatten, anstatt dazu beizutragen, uns alle aufzurichten. Ich lernte die Wahrheit des Gedankens kennen, den Mahatma Gandhi, seligen Angedenkens, am kraftvollsten ausdrückte, als er sagte: „Auge um Auge macht die ganze Welt blind.“

Als ich begann mich mehr in der Welt der Abolitionisten zu engagieren und so begegnete ich vielen anderen jüdischen Todesstrafengegnern…

…wie Abe Bonowitz, Direktor von Death Penalty Action (http://deathpenaltyaction.org/),
…wie die Israelin Karine Omry vom Death Row Soul Collective (https://www.deathrowsoulcollective.com/ ),
…wie Elyse Max, Geschäftsführerin von Missourians for Alternatives to the Death Penalty (https://www.madpmo.org/)
… wie Rabbi Shmuly Yanklowitz und Eddie Chavez Calderon von der inspirierenden orthodoxen Organisation für soziale Gerechtigkeit Uri L’Tzedek (https://utzedek.org) und Arizona Jews for Justice, http://www.arizonajewsforjustice.org/
… wie die Filmregisseurin Sabrina van Tassel, die den lebensrettenden Dokumentarfilm „The State of Texas vs. Melissa“ gedreht hat
(mehr über diese Initiative erfahren Sie hier: https://blogs.timesofisrael.com/pikuach-nefesh-jewish-abolitionists-help-save-the-life-of-melissa-lucio/)

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und tatsächlich sprechen sich immer mehr Dachverbände jüdischer Institutionen aus der gesamten jüdischen Welt gegen die Todesstrafe aus.

Was uns bei „L’chaim!“ betrifft, so werden wir niemals zurückblicken. Unsere Reihen wachsen TÄGLICH weiter, da wir immer mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung von wunderbaren jüdischen Organisationen wie T’ruah erhalten haben: The Rabbinic Call for Human Rights, (https://truah.org/resources/parshat-shoftim-michael-zoosman-moraltorah/), die unser Kol Nidrei, das vollendete Gebet mit der Bitte um Vergebung für die nationale Sünde der Todesstrafe, unterstützt haben. In den letzten beiden Jahren haben wir diesen feierlichen Akt vor dem Obersten Gerichtshof der USA als Teil des jährlichen Fastens und der Mahnwache zur Abschaffung der Todesstrafe durchgeführt. (https://momentmag.com/death-penalty-kol-nidre/)

Und dennoch: der Kampf geht weiter. Wir wurden öffentlich von antisemitischen, die Todesstrafe befürwortenden Gruppen in unserem Land angegriffen und mussten solche Gruppen bei der Anti-Defamation League und dem FBI anzeigen. NIE WIEDER werden wir solchen Kräften erlauben, uns zum Schweigen zu bringen!

Und das ist noch nicht alles. Während ich diese Zeilen schreibe, sehen wir uns mit der Aussicht auf neue amerikanische Gaskammern konfrontiert, in denen Menschen in unserem Land getötet werden (siehe hier: https://actionnetwork.org/petitions/say-no-to-the-gas-chamber). Man sollte meinen, dass dies den Amerikanern ein Gräuel wäre, denn sie müssten erkennen, dass dies im Gefolge der Ereignisse des 20 Jahrhunderts steht. Und doch sind hier einige Kommentare, die wir in den sozialen Medien erhalten haben, als wir die Menschen erst letzte Woche auf diese Entwicklung aufmerksam gemacht haben:

Übersetzung der Kommentare:
Ja, das klingt einfach zu einfach für sie! / Bitte stimmt dafür, dass das überall gemacht wird / Ja!!! Und bringt es ins Fernsehen / Es sollte in jedem Bundesland eins geben / Das ist perfekt, preiswert und sicher für alle, nehmt die Verurteilten an / Nutzt es mehr / Schön, dass es klappt / Zwei Stimmen für Ja! / Ich liebe das, wir brauchen eins in jedem Staat / Nein, das ist ein gutes System / Es würde den Klimawandel aufhalten / Tut es! / Freon würde besser funktionieren / Wenigstens wären sie glücklich, wenn sie gehen / !!!!! / Was auch immer funktioniert / Früher war ich gegen die Todesstrafe, bis ich einen Monat im Gefängnis saß und nicht wusste, ob ich jemals wieder rauskommen würde. Als ich entlassen wurde, beschloss ich, lieber zu sterben als / Zeit dafür / sage „Ja“

DAS ist es, was passiert, wenn wir die Tür öffnen und Malakh HaMavet – den Engel des Todes – einladen. Das Ergebnis ist, dass alle Wetten bald nicht mehr gültig sind, wenn es um das Versprechen des grundlegenden menschlichen Anstands geht. Die Welt hat dies auf die harte Tour von den Nazis gelernt. Wir KÖNNEN nicht zulassen, dass dies unter unserer Aufsicht geschieht.

Der staatlich geförderte Mord muss BEENDET werden.
Elie Wiesel wusste es.
Martin Buber wusste es.
Der PAPST weiß es. (https://deathpenaltyinfo.org/stories/news-brief-pope-francis-calls-for-prayer-to-abolish-the-death-penalty)
Die Mitglieder von L’chaim wissen es.
wie steht es mit IHNEN?

Wenn ja, dann schließen Sie sich bitte unserer Sache und unserem lauten Ruf an, wenn wir lauthals rufen…

„L’chaim – Auf das Leben!“

Kantor Michael Zoosman, MSM,
Zertifizierter Seelsorger, Neshama: Vereinigung jüdischer Seelsorger
Begründer: „L’chaim: Juden gegen die Todesstrafe“ https://www.facebook.com/groups/996205437512710/ (wir heißen ALLE Verbündeten willkommen)
Beiratsmitglied, Death Penalty Action
http://deathpenaltyaction.org/jewish-action




Wir, die IHfL, möchten uns bei Kantor Michael Zoosman herzlich für seinen informativen und wichtigen Beitrag, sowie seinen mutigen Einsatz gegen die Todesstrafe bedanken!
IHfL
Peter K.


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IHfL veröffentlicht Texte und Gemälde von Richard Rhodes aus dem Todestrakt von Florida

Wir freuen uns Texte und Gemälde von Richard Rhodes auf unserer Webseite präsentieren zu können. Neben seinen traumhaft schönen Gemälden, die wir auf der Seite ausstellen, schreibt Richard über sein Leben im Todestrakt, das er seit 1985 ertragen muss. Er schreibt uns dazu:

Richard Rhodes (aka Muggy)

Du kannst gerne alles abdrucken, was ich schreibe, einschließlich meines Namens und Aufenthaltsortes …
Wenn es dem DOC* nicht gefällt, schade… Was werden sie tun, mich verhaften? Mich verurteilen? Mich in die Todeszelle stecken?
Es gibt ein altes Sprichwort: „EIN MANN, DER NICHTS HAT, HAT NICHTS ZU VERLIEREN…“

Die Wahrheit hat alles zu gewinnen, und alles, was mir bleibt, sind meine Worte …
*(Department of Corrections)

Richard Rhodes (aka Muggy)

Diese neue Webseite wird immer wieder aktualisiert werden und im Laufe der Zeit sicher viele Beiträge von ihm enthalten. Es lohnt sich also immer mal wieder rein zu schauen und neues zu entdecken.

Im Menü oben gibt es einen entsprechen Eintrag, um die Seite zu finden. Dazu also einfach auf oben Muggy klicken.

Oder einfach hier auf Muggy klicken

IHfL
Peter K.

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Texas: John Ramirez soll am 5. Oktober hingerichtet werden – Aber Staatsanwalt setzt sich gegen Hinrichtungen ein!

Der US-Bundesstaat Texas will den wegen Mordes zum Tode verurteilten John Ramirez mittels einer tödlichen Injektion am 5.10.2022 hinrichten. Ramirez soll im Jahr 2004 einen Mann, gemeinsam mit zwei Mittätern, getötet haben.
Der Bezirksstaatsanwalt Mark Gonzalez versucht den Hinrichtungsbefehl für John Ramirez zurückzuziehen und bezeichnet die Todesstrafe ​als „unethisch“.

Im Jahr 2004 soll John Ramirez an einem Raubüberfall auf Pablo Castro beteiligt gewesen sein. Ramirez selbst soll das Opfer getötet haben. Er und seine Komplizen waren auf der Suche nach Geld für Drogen. Ramirez floh danach und wurde erst im Jahr 2008 verhaftet und 2009 zum Tode verurteilt. Dabei wurden keine entlastenden Beweise vorgelegt, was angeblich von ihm selbst so veranlasst wurde. Auch versuchte Ramirez seine Hinrichtung zu beschleunigen.

Damals schrieb Ramirez einen Brief an Richter Galvan, in dem er mitteilte, warum er auf Berufung verzichten wolle: „Ich hoffe, dass der Familie und den Freunden von Pablo Castro schnell Gerechtigkeit widerfährt… Sie haben lange genug gewartet!“

Auch teilte er einem Psychologen mit, dass das Leben im Todestrakt unerträglich sei, ein Leben voller Langeweile und eigentlich nur ein Müll-Leben. Der Psychologe erklärte, dass Ramirez davon berichte, dass er frustriert, deprimiert und verbittert sei und dass er davon ausgehe, dass Ramirez seine Appelle anders sehen würde, wenn er nicht so depressiv wäre.

Er sagte zu dem Psychologen: „Aber warum das Unvermeidliche aufhalten? Es ist zu ihren Bedingungen… Ich würde es verstehen, wenn ich Unterstützung hätte, (jemanden, der) mir nur zeigt, dass du dich interessierst … Ich bevorzuge es, zu meinen eigenen Bedingungen zu gehen. Es ist eine persönliche Entscheidung, nicht so, als ob ich zu der Entscheidung gezwungen würde.“ – Er habe keine Angst zu sterben und und sprach davon Gott zu finden.

Nun jedoch hat sich Ramirez dazu entschlossen nicht sterben zu wollen, da er davon erfuhr, dass er eine Halbschwester hat, die ihn gerne kennenlernen möchte und die ihn bittet am Leben zu bleiben.

Allerdings waren seine Bemühungen die Strafe zu kippen bis jetzt nicht erfolgreich und so hatte er bereits einen Exekutionstermin im Februar 2017. Da allerdings sein Anwalt ihn verlassen hatte, wurde ihm ein Aufschub gewährt, um einen neuen Verteidiger zu finden.

Ein weiterer Hinrichtungstermin für den 14. August 2020 wurde wegen der Covid-19 Pandemie verschoben. Auch am und am 08.Sept. 2021 wollte der US-Bundesstaat in ermorden. Diesmal scheiterte dieser Versuch an einer Klage von Ramirez wegen die Tatsache, dass es ihm nicht erlaubt war, sich von einem Geistlichen während der Hinrichtung durch Handauflegen segnen zu lassen. Die Weigerung des Staates, Pastor Moore zu erlauben, Ramirez durch Handauflegung zu segnen, während er im Sterben liegt, verletze seine Rechte aus dem ersten Verfassungszusatzes auf freie Ausübung seiner Religion, so Ramirez.

Der Oberste Gerichtshof entschied nun im Frühjahr 2022, dass Texas dem Pastor des zum Tode verurteilten Gefangenen erlauben muss, ihn während seiner Hinrichtung zu berühren und für ihn zu beten.

Daraufhin wurde der Hinrichtungstermin auf den 5. Okt. 2022 festgelegt.

Mark Gonzales

Bezirksstaatsanwalt von Nueces County, Mark Gonzalez jedoch hat einen Antrag auf Hinrichtungsstopp gestellt, da er der Überzeugung ist, das weder Ramirez, noch überhaupt irgendjemand hingerichtet werden darf, weil er der Überzeugung ist, das Exekutionen „unethisch“ sind. Gonzales schreibt in seinem Antrag: „Der unterzeichnende Bezirksstaatsanwalt für Nueces County ist fest davon überzeugt, dass die Todesstrafe unethisch ist und weder gegen Herrn Ramirez noch gegen eine andere Person verhängt werden sollte, während der Unterzeichnete das fragliche Amt innehat… Der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt, der kürzlich für einen Hinrichtungstermin in dieser Sache umgezogen ist, war sich meines Wunsches in dieser Angelegenheit nicht bewusst und hat mich vor seinem Umzug für einen Hinrichtungstermin nicht konsultiert.“

Jetzt aktiv werden:

Petition für John Ramirez
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-john-ramirez-in-texas

Kontakt zum Texas Board of Pardons and Paroles:
Texas Board of Pardons and Paroles
P. O. Box 13401
Austin, Texas 78711-3401
E-mail: bpp_pio@tdcj.texas.gov

Kontakt zum Gouverneur von Texas:
Governor Greg Abbott
Office of the Governor
PO Box 12428
Austin, TX 78711-2428
512-463-2000
https://gov.texas.gov/contact/
Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

Was für ein Irrsinn… Was für ein mutiger Staatsanwalt, der sich der rachesüchtigen Todesmaschinerie in Texas entgegenstellt… Was für eine Misshandlung des Verurteilten, der schon drei Hinrichtungstermine vor sich hatte und nun vor dem 4. steht…
Ja, genau das ist „unethisch“. Es ist unethisch Menschen teils jahrzehntelang einzusperren, mit dem Wissen, dass sie irgendwann exekutiert werden sollen. Es ist unethisch Menschen im Namen irgend einer Gerechtigkeit und Rache zu ermorden. Es ist unethisch Menschen dazu zu bestimmen, den Verurteilten zu töten und sie damit zu Mördern zu machen. Ja und es ist unethisch all den Menschen die dem Gefangenen nahe stehen diesen traumatisierenden Wahnsinn anzutun.
Wir verneigen uns vor diesem Bezirksstaatsanwalt, der mit seiner Ethik auf der Seite des Lebens steht und versucht dem staatlichen Morden ein Ende zu machen…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://deathpenaltyinfo.org/news/supreme-court-rules-that-texas-must-allow-death-row-prisoners-pastor-to-touch-and-pray-over-him-during-his-execution
https://deathpenaltyinfo.org/news/texas-district-attorney-calls-death-penalty-unethical-tries-to-withdraw-execution-notice-for-john-ramirez
https://documents.deathpenaltyinfo.org/Ex-Parte-Ramirez-Nueces-DA-Mtn-to-Withdraw-Execution-Date-2022-04-14.pdf
https://www.corrections1.com/archive/articles/texas-inmates-half-sister-sparks-death-sentence-fight-TXpMybPV9UFMcZeh/
https://deathpenaltyinfo.org/news/texas-district-attorney-calls-death-penalty-unethical-tries-to-withdraw-execution-notice-for-john-ramirez

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Alan Eugene Miller soll am 22. Sept. hingerichtet werden

Der US-Bundesstaat Alabama will am 22. Sept. 2022, den wegen Mordes zum Tode verurteilten Alan Eugene Miller, mittels tödlicher Injektion hinrichten, obwohl der Verurteilte eine andere Exekutionsmethode „gewählt“ hat.

Die Verteidigung von Miller hat einen Gerichtsbeschluss beantragt, der die vorgesehene Hinrichtung blockiert. Austin Huffaker (US-Bezirksrichter) hat dem Verurteilten bis Montag Zeit gegeben sich zu äußern, warum dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf seine Exekution nicht genehmigt werden soll.

Tatsächlich hatten die zum Tode Verurteilten in Alabama in der Vergangenheit die Möglichkeit ihre Hinrichtungsmethode zu „wählen“. Derzeit ist die tödliche Injektion die Standarttötungsmethode in Alabama. Jedoch hat der Staat im Jahr 2018 mit der Stickstoffhypoxie eine weitere Methode genehmigt und den Gefangenen innerhalb eines kurzen Zeitfensters die Möglichkeit gegeben, sich zwischen den beiden Methoden zu „entscheiden“.

Miller hat sich Mitte 2018 für die Stickstoffhypoxie „entschieden“ und das betreffende Formular einem Vollzugsbeamten übergeben. Der Staat jedoch behauptet, ein solches Dokument nicht erhalten zu haben und beabsichtigt insofern Miller mittels der Standartmethode zu ermorden.

Tatsächlich hat Alabama noch kein Protokoll für die Durchführung einer Hinrichtung mit Stickstoff. Insofern können alle Gefangenen die sich für diese Methode „entschieden“ haben derzeit nicht hingerichtet werden. Diese Tatsache versucht die Staatsanwaltschaft nun wohl dadurch zu unterlaufen, in dem sie behauptet, im Fall von Miller keine entsprechende Entscheidung vorliegen zu haben.

Die Verteidigung argumentiert auch, dass es bei früheren Exekutionen mittels Giftspritze zu Problemen kam, wie bei Joe Nathan James im Juni diesen Jahres. Gegner der Todesstrafe sagen, dass diese Hinrichtung verpfuscht worden sei. „Die bisher öffentlich zugänglichen Informationen zeigen, dass der Körper von Mr. James während der Hinrichtung in ‚großer Not‘ war, als Henker mehrmals in seine Haut schnitten, um eine Vene zu finden, und dass er viele ‚ungewöhnliche Einstiche‘ erlitt, die normalerweise nicht auftreten auf einer hingerichteten Leiche“, schrieben Millers Verteidiger.

Miller wurde wegen eines Amoklaufes verurteilt. Er tötete Lee Holdbrooks, Scott Yancy und Terry Jarvis in Shelby County südlich von Birmingham. Laut Zeugenaussagen deutete vieles darauf hin, dass Miller wahnhaft handelte, weil er glaubte, die Männer verbreiteten Gerüchte, dass er sei Schwul.

Jetzt aktiv werden:

Petitionen:
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-alan-miller-in-alabama/

Kontakt zu Gouverneurin Kay Ivey:
https://twitter.com/GovernorKayIvey/
Mail: governorkayivey@governor.state.al.us

Interessantes Detail am Rande. Millers Amoklauf zeigt auf erschreckende Weise zu was Sexualphobie und in diesem besonderen Fall Homophobie führen kann. Menschen mit besonderer Sexualität, wie Homosexuelle, werden bereits in der Kindheit von der Schwulenfeindlichkeit oft schwer verletzt. Ja in vielen Kreisen ist z.B. hier in Deutschland sogar das Wort „Schwul“ ein Adjektiv, welches negativ besetzt ist und das sogar in ganz anderen Zusammenhängen. So bekommt man immer wieder Sätze zu hören wie z.B.: „boah, was für ein schwules Auto“ wenn einem das Auto nicht gefällt und ähnliches… So lernen bereits Kinder von den Erwachsenen der Mehrheitsgesellschaft, dass es etwas sehr negatives ist Schwul zu sein… Dies führt bei vielen schwulen Jugendlichen zu Selbstmordversuchen, Verleugnung der eigenen Identität und manchmal auch zu Selbsthass…
Das ist der Zündstoff für solche Tragödien wie der Amoklauf von Alan Eugene Miller. Das ist zumindest die Mitschuld eines Teiles der Mehrheitsgesellschaft an solch schrecklichen Ereignissen… Und genau solche Menschen wollen sich mit der Exekution von zu Monstern erklärten Personen reinwaschen, von ihrer eigenen Arroganz und Grausamkeit, ihrer eigenen Schuld. Ein Grund mehr, gegen die Todesstrafe zu sein, denn eine isolierte Schuld gibt es wohl extrem selten…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.al.com/news/2022/09/alabama-seeks-to-dismiss-lawsuit-to-stop-alan-eugene-millers-execution.html
https://www.usnews.com/news/best-states/alabama/articles/2022-09-07/editorial-roundup-alabama
https://www.sueddeutsche.de/leben/suizid-serie-unter-schwulen-jugendlichen-das-muss-ein-weckruf-sein-1.1010513
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2022/07/30/alabama-richtet-joe-nathan-james-gegen-den-willen-der-opferangehorigen-hin/

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Gouverneur Kevin Stitt lässt James Coddington hinrichten

James Coddington, der wegen Mordes an Albert Hale zum Tode verurteilt wurde, ist durch eine tödliche Injektion im US-Bundesstaat Oklahoma hingerichtet worden. Obwohl der Gnadenausschuss von Oklahoma sich für eine Begnadigung ausgesprochen hatte, entschied sich der Gouverneur Kevin Stitt für die Exekution.

Wie wir bereits berichteten (siehe hier) hatte das Oklahoma Pardon and Parole Board sich dazu entschlossen, für James Coddington Gnade walten zu lassen. Es entschied am 3. August für James Coddington die Todesstrafe in eine lebenslange Haftstrafe umzuwandeln, ohne die Möglichkeit auf Bewährung. Dieses Gnadengesuch wurde auch von dem ehemaligen Direktor des Justizministeriums von Oklahoma, Justin Jones, sowie von dem Gefängnispersonal unterstützt.

Aber der Gouverneur Kevin Stitt folterte den Gefangenen, seine Angehörigen und Freunde bis zum Hinrichtungstag mit Schweigen. Das ist diese besondere Form von Grausamkeit, die nicht nur unser Unverständnis findet, sondern die uns auch die Frage nach dem Sinn eines solch gnadenlosen Rechtssystems stellen lässt.

Was ist das für ein Gouverneur, der das Recht hat, sich über die Gnadenempfehlung des Oklahoma Pardon and Parole Board hinwegzusetzen und dabei ein schmutziges Spiel mit der Zeit spielen darf? – Was für ein politisches System steckt hinter der Fassade, eines angeblich gerechten Justizsystems, das letztendlich immer wieder nur auf Rache aus ist? – Wir finden keine Erklärung dafür, dass ein Staat sich das Recht nimmt mit solcher Grausamkeit gegen Menschen vorzugehen…

Der Fall James Coddington war klar. Ein Mann wurde erschlagen und der Täter war schuldig und geständig. Jedoch war der Beschuldigte ein Drogenabhängiger und beging den Mord wohl unter Einfluss eben dieser. Eine zumindest verminderte Schuldfähigkeit kann also angenommen werden.

Coddington sagte vor dem Oklahoma Pardon and Parole Board: „Ich kann mich nicht genug für das entschuldigen, was ich getan habe…Hale war einer meiner Freunde, und er versuchte sein Bestes, um mir zu helfen,…und dafür verlor er sein Leben“. In seinen Ausführungen sagte Coddington auch, dass er nicht mehr der Mensch sei, der damals Albert Hale getötet habe. „Ich bin sauber,…ich bin kein…ich bin kein bösartiger Mörder.“ Auch übernahm er die Verantwortung für seine Tat, indem er sagte: „Wenn dies mit meinem Tod endet, kann ich nicht sagen, dass es falsch ist.“

Jeder verdient eine zweite Chance. Die Todesstrafe ist endgültig und vernichtet den Menschen, der getötet wird. Er wird aus der menschlichen Gemeinschaft ausgestoßen – zum Unmenschen erklärt.
Aber ist es nicht gerade auch die Fähigkeit zur Barmherzigkeit die uns Menschen ausmacht? – Was ist dann nach dieser Definition der Gouverneur von Oklahoma…
Nun, wir möchten diese Frage offen lassen, aber er hat sich auf jeden Fall gegen die Barmherzigkeit entschieden und sich damit selbst schuldig gemacht. Nicht nur an dem Verurteilten, sondern auch im Besonderen an allen Menschen die James Coddington nahe standen und die nun mit dem Trauma leben müssen, dass ihnen ein geliebter Mensch durch den Staat genommen wurde.

James Coddingten jedenfalls sagte in seinen letzten Worten:
„An meine Familie und all meine Freunde, Anwälte, alle, die um mich herum waren und mich liebten, danke… Governor Stitt, ich mache ihnen keine Vorwürfe, und ich verzeihe ihnen.“
Dann gab er seiner leise im Zeugenraum weinenden Anwältin Emma Rolls einen „Daumen nach oben“…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.nytimes.com/2022/08/25/us/oklahoma-execution-coddington.html
https://www.the-sun.com/news/6078282/james-coddington-last-words-execution-oklahoma-murder/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2022/08/20/james-coddington-erster-auf-der-liste-des-todes-von-oklahoma/

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James Coddington – Erster auf der Liste des Todes von Oklahoma

Update 25.08.2022:
Laut Informationen von DeathPenaltyAction hat der Gouverneur Kevin Stitt die Begnadigung von James Coddington abgelehnt. Dies bedeutet, dass der Verurteilte heute wohl hingerichtet wird und dies trotz der Gnadenempfehlung durch das Oklahoma Pardon and Parole Board…

Quelle:
E-Mail von DeathPenaltyAction


Der wegen Mordes an Albert Hale verurteilte James Coddington soll am 25. August 2022, durch den US-Bundesstaat Oklahoma hingerichtet werden. James Coddington ist der Erste auf einer schrecklichen Liste des Todes, die Oklahoma in den nächsten Monaten vollziehen will.

Coddington, der seine Tat nicht abstreitet, hatte den 73-jährigen Albert Hale getötet, weil er sich weigerte, ihm 50 Dollar zu leihen, um damit Kokain zu kaufen.

Vor kurzem hat das Oklahoma Pardon and Parole Board sich entschieden für James Coddington Gnade walten zu lassen. Mit 3:2 Stimmen entschied es am 03. August diesen Jahres, die Umwandlung der Todesstrafe in eine Lebenslange Freiheitsstrafe, ohne die Möglichkeit einer Bewährung, zu empfehlen.

Coddington sagte vor dem Oklahoma Pardon and Parole Board: „Ich kann mich nicht genug für das entschuldigen, was ich getan habe…Hale war einer meiner Freunde, und er versuchte sein Bestes, um mir zu helfen,…und dafür verlor er sein Leben“. In seinen Ausführungen sagte Coddington auch, dass er nicht mehr der Mensch sei, der damals Albert Hale getötet habe. „Ich bin sauber,…ich bin kein…ich bin kein bösartiger Mörder.“ Auch übernahm er die Verantwortung für seine Tat, indem er sagte: „Wenn dies mit meinem Tod endet, kann ich nicht sagen, dass es falsch ist.“

Der Sohn des Ermordeten sagte vor dem Vorstand: „Ich bin hier, um zu sagen, dass ich James Coddington vergebe, aber meine Vergebung befreit ihn nicht von den Konsequenzen seiner Handlungen.“

Coddingtons Anwälte legten eine Erklärung vor, die sein gutes Verhalten und die von ihm geleistete Arbeit belegt, die er während seiner fast 20 Jährigen Gefangenschaft im Todestrakt leistete. Diese Petition wurde von dem ehemaligen Direktor des Justizministeriums von Oklahoma, Justin Jones, sowie von dem Gefängnispersonal unterstützt.

Sein Gnadenanwalt legte zudem Beweise vor, die Coddingtons verminderte Schuldfähigkeit an dem Verbrechen belegen. Denn Coddington beging die Tat im Drogenrausch, also in einem Geisteszustand in dem er nicht in der Lage war, eine Absicht für einen Mord ersten Grades zu entwickeln. Auch seien nie solche Beweise über seinen Geisteszustand der Jury vorgelegt worden. Tatsächlich hatte das Gericht solche Beweise nicht zugelassen, in denen Experten die drogeninduzierte Psychose Coddingtons erklärten. Zwar einigte man sich in der Berufung darauf anzuerkennen, dass es ein Verfassungsfehler war, diese Beweise nicht zuzulassen, aber Bundesgerichte entschieden, dass diese Verletzung der Verfassung „harmlos“ sei.

Bis zu seiner Verhaftung, im Alter von 24 Jahren, kämpfte Coddington gegen seine Drogensucht. Bereits als Baby hatte sein Vater ihm Alkohol in seine Trinkflasche gefüllt, während seine Mutter im Gefängnis war. Schon als Kind begann er Drogen zu missbrauchen.

Nun muss der Gouverneur Kevin Stitt über die Gnadenempfehlung entscheiden. Dabei besteht auch die Möglichkeit, dass der Gouverneur sich für die Hinrichtung entscheidet. Das Leben von James Coddington liegt jetzt also in den Händen des Gouverneurs von Oklahoma.

Jetzt aktiv werden:

Wenn sich der Gouverneur gegen die Gnadenempfehlung entscheidet, wird James Coddington am 25.August 2022 hingerichtet. Ihm sollen bis Dezember diesen Jahres noch viele andere Folgen, wie in dem hier verlinkten Gerichtsdokument (PDF) sichtbar wird. Darunter die Unterschriften der „anständigen“ Herrschaften, die somit ihre Hände nicht mehr in Unschuld waschen können.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://deathpenaltyinfo.org/news/oklahoma-board-of-pardons-and-parole-recommends-clemency-for-james-coddington
https://www.newstimes.com.ng/who-is-james-coddington-death-row-inmate-step-closer-to-clemency/
https://documents.deathpenaltyinfo.org/OCCA-Order-Setting-Six-Execution-Dates-2022-07-01.pdf

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
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Kosoul Chanthakoummane wurde hingerichtet

Kosoul Chanthakoummane, der wegen Mordes an Sarah Walker zum Tode verurteilt wurde, ist durch den US-Bundesstaat Texas, mittels einer tödlichen Injektion Pentobarbital, hingerichtet worden.

Tausende Menschen setzten sich mit Petitionen für ihn ein, jedoch konnte nicht einmal die Tatsache, dass die Opferfamilie gegen seine Exekution ist, etwas bewirken. Die Menschenverachtende Justiz in Texas ignorierte diese Appelle.

Kosoul Chanthakoummane hat immer seine Unschuld beteuert!

Die Anwältin Alli Sullivan sagte: „In diesem Fall gibt es einen weiteren Verdächtigen…Ich denke, zumindest müssen wir diesen Fall erneut untersuchen. Wir müssen Chanthakoummane einen neuen Prozess besorgen, weil er nie die Gelegenheit hatte, diesen Fall mit einem vollständigen Anwaltsteam erneut gründlich zu untersuchen.“

Eine wichtige Tatsache ist, dass die Familie des Opfers seine Hinrichtung vehement ablehnte! Auch stehen noch wichtige Ergebnisse von DNA-Untersuchungen aus. Wichtige Gründe warum Unterstützer Chanthakoummanes auf einen Hinrichtungsstopp und ein Wiederaufnahmeverfahren drängten.

Was soll man dazu sagen. Von einem fairen Verfahren kann in diesem Fall nicht gesprochen werden. Und dennoch ermorden die Helfershelfer des Texanischen Justizsystems diesen Mann, im Namen einer Gerechtigkeit, die mit Gerechtigkeit nun wirklich nichts zu tun hat. Wie sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren können, wird uns ein ewiges Rätsel bleiben. Mord bleibt Mord, auch wenn er durch den Staat veranlasst wird!

In seinen letzten Worten sagte Kosoul Chanthakoummane:
„Ich bete für die Familie von Frau Walker, dass mein Tod ihnen Frieden bringt“

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2022/08/05/texas-will-kosoul-chanthakoummane-hinrichten/

https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Pentobarbital

https://www.cnhinews.com/cnhi/article_982cd820-1368-11ed-a6e8-bbc1e8e9f9a3.html

https://meaww.com/kosoul-chanthakoummane-last-words-dying-speech-prison-texas-stabbing-woman-buddhist-monk-16-years

https://www.santegidio.org/pageID/30284/langID/de/itemID/49793/Trauer-und-Emp%C3%B6rung-anl%C3%A4sslich-der-Hinrichtung-von-Kosoul-Chanthakoummane-in-Texas-trotz-der-Vergebung-von-Seiten-der-Familie-des-Opfers-und-Tausender-Appelle-aus-der-ganzen-Welt.html

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Texas will Kosoul Chanthakoummane hinrichten

Am 17. August soll Kosoul Chanthakoummane durch eine tödliche Injektion im US-Bundesstaat Texas hingerichtet werden. Chanthakoummane war im Jahr 2006 wegen Mordes an Sarah Walker verhaftet worden.

Bei einer Pressekonferenz von Death Penalty Action am Mittwoch teilte die Organisation Gründe mit, warum Kosoul Chanthakoummane nicht in diesem Monat hingerichtet werden sollte. Sie sprachen von unwissenschaftlichen Beweisen von Bissspuren und fragwürdiger Vorgehensweisen bei der Befragung von Zeugen.

Der Geschäftsführer von Death Penalty Action, Abraham Bonowitz sagte: „Wir sind nicht bereit, heute zu sagen, dass Chanthakoummane unschuldig ist, aber wir sind hier, um zu sagen, dass es einige echte Fragen gibt“

Kosoul Chanthakoummane hat immer seine Unschuld beteuert!

Sarah Walker wurde 2006 tot in einem Musterhaus aufgefunden. Frau Walker arbeitete als Immobilienmaklerin. Aus Dokumenten des Bundesgerichts geht hervor, dass auf sie 33 mal eingestochen wurde und sie eine Bissmarke an ihrem Hals hatte. Ihr Ehering und ihre Rolex fehlten.

Seine Verteidiger argumentieren, dass Chanthakoummane kein wirkliches Motiv für diese Tat hatte und die Polizei nicht bereit war den entfremdeten Ehemann des Opfers ebenfalls als Verdächtigen zu verfolgen.

Die Anwältin Alli Sullivan sagte: „In diesem Fall gibt es einen weiteren Verdächtigen…Ich denke, zumindest müssen wir diesen Fall erneut untersuchen. Wir müssen Chanthakoummane einen neuen Prozess besorgen, weil er nie die Gelegenheit hatte, diesen Fall mit einem vollständigen Anwaltsteam erneut gründlich zu untersuchen.“

Im ersten Prozess gegen Chanthakoummane wurden Bissspuren verwendet, die seine Schuld beweisen sollten. Diese Methode hat sich jedoch als so unzuverlässig erwiesen, dass im Jahr 2016 diese Vorgehenswiese bei zukünftigen Prozessen nicht mehr verwendet werden soll, bis sie wissenschaftlich validiert ist, so die Texas Forensic Science Commission.

Eine wichtige Tatsache ist, dass die Familie des Opfers Hinrichtungen vehement ablehnt! Auch stehen noch wichtige Ergebnisse von DNA-Untersuchungen aus. Wichtige Gründe warum Unterstützer Chanthakoummanes auf einen Hinrichtungsstopp und ein Wiederaufnahmeverfahren drängen.

Sopha Monica Xaykosy (Chanthakoummanes Schwester) sagte in einem Video, dass bei der Pressekonferenz gezeigt wurde: „Ich glaube, sie waren in Eile“, dabei bezog sie sich auf diejenigen, die den Fall bearbeiteten. „Ich habe das Gefühl, dass sie jemanden ausfindig machen mussten, und sie hatten meinen Bruder als Sündenbock, um der Familie zu antworten.“

Jetzt aktiv werden:

Petitionen:
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-kosoul-chanthakoummane-in-texas/
https://catholicsmobilizing.org/action/2022-07/stop-execution-kosoul-chanthakoummane
https://nodeathpenalty.santegidio.org/en/appeals/sign-the-appeal-save-kosoul-his-execution-is-set-for-17th-august-2022/

Kontakt zum Gouverneur von Texas:
Governor Greg Abbott
Office of the Governor
PO Box 12428
Austin, TX 78711-2000
Phone: 512-463-2000
Mailkontakt: https://gov.texas.gov/contact/
Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

Texas Board of Pardons and Paroles:
bpp_clemency@tdcj.texas.gov

Wie wir aufzeigen konnten, stellen sich viele Fragen zur Verurteilung Chanthakoummanes. In Anbetracht der Tatsache, dass eine Hinrichtung endgültig ist, verbietet sich seine Exekution. Auch dieser Fall zeigt wieder die Fehlerhaftigkeit des Systems Todesstrafe. Chanthakoummane muss einen neuen Prozess bekommen, damit er seine Unschuld beweisen kann, sofern seine Unschuldsbehauptung zutreffend ist. Die Todesstrafe selbst jedoch ist grundsätzlich abzulehnen.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-kosoul-chanthakoummane-in-texas/
https://www.cnhinews.com/cnhi/article_982cd820-1368-11ed-a6e8-bbc1e8e9f9a3.html

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
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Alabama richtet Joe Nathan James gegen den Willen der Opferangehörigen hin

Der US-Bundesstaat Alabama hat sich über den erklärten Willen der direkten Angehörigen des Opfers hinweggesetzt und Joe Nathan James wegen Mordes an Faith Hall mittels tödlicher Injektion hingerichtet.

Die Kinder von Faith Hall hatten sich nachdrücklich dafür ausgesprochen, Joe Nathan James zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu begnadigen. Terrlyn, Helvetius und Tony Hall (im Bild von links nach rechts) lehnten diese Hinrichtung ab. „Wir sind nicht Gott. Der Gouverneur ist nicht Gott“, sagte Terryln Hall dem CBS 42-Reporter Lee Hedgepeth. „Sein Leben zu nehmen wird Faith nicht zurückbringen…Es wird keinen Abschluss für uns geben…” sagte Helvetius Hall. Faiths Kinder sagten, ihre Mutter hätte ihm vergeben. Zudem fühlten sie sich, als der Hinrichtungstermin näher kam, zusehends retraumatisiert und machtlos.

In einer Erklärung sagten die beiden Töchter von Faith Hall am Tag der Exekution, dass heute ein tragischer Tag für die Familie sei. Sie müssten nun noch einmal den Schmerz durchleben, der ihnen vor vielen Jahren zugefügt wurde. Sie hoffen, dass der Staat keine Leben mehr nehmen würde, nur weil ein Leben genommen wurde. Sie sagten weiter, dass sie Joe Nathan James seine Taten gegen die Familie vergeben hätten – und weiter: „Wir beten, dass Gott uns erlaubt, nach heute Heilung zu finden, und dass unser Strafjustizsystem eines Tages auf die Schreie von Familien wie unserer hört, auch wenn es gegen das verstößt, was der Staat wünscht.“

An Zynismus kaum noch zu überbieten
Im Angesicht der Gefühle der Opferfamilie erklärten die Gouverneurin Kay Ivey und der Generalstaatsanwalt Alabamas nach der Exekution zynisch, ihrer Auffassung nach, „sei der Gerechtigkeit nun genüge getan worden“.

Der Gerechtigkeit genüge getan… Mit Verabscheuung wendet sich der Autor dieser Zeilen ab, von diesen Staatsvertretern, die nicht einmal Empathie für die traumatisierten Kinder der Ermordeten haben. Staatsvertreter, die den „westlichen Werten“, die sie ja zu vertreten scheinen, alle „Ehre“ machen.
Die USA haben die Welt mit unzähligen, grausamen Kriegen und Kriegsverbrechen überzogen. Gnadenlos fielen sie über viele Staaten und Völker mit ihrer Kriegsmaschinerie her. 240.000 Tote im Afghanistankrieg, 500.000 Tote durch den Irak-Krieg – um nur zwei ihrer verbrecherischen Angriffskriege zu nennen, sind Zeugen eben dieser „Werte“. Es mag vielleicht hier auf den ersten Blick nicht ganz hinpassen, dies zu thematisieren, doch wir sind der Auffassung, dass die Todesstrafe in den USA nur die logische Konsequenz, eben dieser Verkommenheit einer blutrünstigen Elite ist, die der Welt verkaufen will für Recht, Freiheit und Menschlichkeit einzutreten. Dafür sind sie sich nicht zu schade, selbst Bibelzitate vorzubringen, um ihr vermeintliches Recht auf diese Morde, denn nichts anderes sind Exekutionen, zu rechtfertigen.

Nein – Niemand hat das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen, im Namen irgendeiner Gerechtigkeit. Und dies haben gerade die Kinder von Faith Hall verstanden. Sie wollten nicht noch einmal verletzt werden und auch keine blutige Rache. Für sie ist die Vergebung der Weg zur Heilung.
Den Vertretern des Staates Alabama war es egal, dass am Ende nur noch schwereres Leid über diese Familie kommt. So wie wir es von der Kriegsmaschine USA kennen, handeln sie auch immer wieder gnadenlos in ihrem eigenen Land, um ihre kranke und martialische Vorstellung von Gerechtigkeit durchzusetzen.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://deathpenaltyinfo.org/news/alabama-set-execute-joe-nathan-james-against-the-wishes-of-his-victims-family
https://www.newsweek.com/joe-nathan-james-jr-final-words-alabama-exeuction-goes-ahead-1728977
https://www.nzz.ch/international/der-krieg-in-afghanistan-forderte-240000-tote-ld.1640684
https://www.sueddeutsche.de/politik/us-studie-500-000-iraker-starben-im-irak-krieg-1.1795930

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
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