Exekution in Texas am 22. März?

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Adam Ward

Adam Ward wurde 2007 zum Tode verurteilt, für den Mord an Michael Walker, den er im Jahr 2005 begangen hat. Die Hinrichtung soll am 22. März, mittels einer tödlichen Injektion, stattfinden.

Sein Verbrechen erklärt sich evtl. dadurch, dass bei ihm schon im Alter von 4 Jahren eine Bipolare Störung* diagnostiziert wurde. Seit dieser Zeit nimmt er entsprechende Medikamente ein. Er fiel oft durch seine große Aggressivität auf. Menschen mit einer Bipolaren Störung neigen zu unkontrollierbaren Gefühlsausbrüchen. Früher bezeichnete man diese Erkrankung auch als Manisch Depressiv.

Adam Ward und sein Vater lebten in einer Art Wahn.
Sie glaubten, dass die Illuminati** die Regierung kontrollieren und eine Konspiration gegen ihre Familie existiere. Auch sammelten sie jede Menge Müll in und um ihr Haus herum. Mr. Walker kam im Auftrag der Stadt zu ihrem Haus, um sie auf die desolaten Zustände anzusprechen. Auf seinem T-Shirt war er als entsprechender Beamter gekennzeichnet.

Als Mr. Walker ankam, wusch Adam Ward gerade sein Auto in der Einfahrt. Walker ging um das Haus herum und machte Fotos mit einer Digitalkamera. Dann sprach er Adam Ward an. Dabei entstand ein Streit. Wards Vater kam aus dem Haus und versuchte zu schlichten. Daraufhin besprühte Adam Ward den Beamten mit Hilfe eines Wasserschlauchs und Mr. Walker rief mit Hilfe seines Handys die Polizei.

Als Adam Ward ins Haus ging, riet sein Vater dem Beamten das Anliegen zu verlassen, da er wußte, dass Waffen im Haus waren. Dann erschien Adam Ward wieder mit einer 45er Pistole und eröffnete das Feuer auf Mr. Walker, der von 9 Schüssen getroffen wurde. Er überlebte seine Verletzungen nicht.

Adam Ward wurde verhaftet und gestand die Tat, welche er damit begründete, Mr. Walker hätte ihm damit gedroht das Haus abreissen zu lassen. Auch betonte Adam Ward, als Mr. Walker die Polizei rief, hätte er Angst um sein Leben gehabt, weil er zuvor von der Polizei zusammengeschlagen worden sei.

Das ganze war eine schlimme Tragödie, die am Ende ein Menschenleben gekostet hat. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass Adam Ward seine Tat evtl. nicht im vollen Bewusstsein seiner geistigen Kräfte begangen hat, aufgrund seiner Bipolaren Grunderkrankung. Es macht aber auf gar keinen Fall Sinn, einen Menschen zu töten, weil es falsch ist, Menschen zu töten. Diese Logik versagt regelmäßig in Texas, dem Staat mit den meisten Hinrichtungen seit den 1970er Jahren in den USA.

Wer um Gnade für Adam Ward bitten möchte, kann den Gouverneur von Texas wie folgt erreichen: https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

Damit möglichst viele an den Gouverneur schreiben, bitten wir unseren Artikel zu verbreiten und zu teilen.

IHfL
Peter K.

* https://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_Störung

** https://de.wikipedia.org/wiki/Illuminatenorden

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2 Antworten zu Exekution in Texas am 22. März?

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