Hinrichtung in Tennessee am 21. April?

Update 21.04.2022:
Der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, hat die Exekution von Oscar Smith gestoppt.
Er teilte mit: „Aufgrund eines Versehens bei der Vorbereitung der tödlichen Injektion wird die geplante Hinrichtung von Oscar Smith heute Abend nicht vorangetrieben. Ich gewähre eine vorübergehende Begnadigung, während wir uns mit dem Protokoll des Justizministeriums von Tennessee befassen. Weitere Details werden veröffentlicht, sobald sie verfügbar sind.“

Quelle:
https://www.cbsnews.com/news/oscar-smith-tennessee-death-row-execution-halted/


Ursprünglicher Artikel:

Der US-Bundesstaat Tennessee will Oscar Smith am 21. April 2022 hinrichten. Smith wurde wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilt.

Oscar Smith (72) soll 1998 seine entfremdete Frau Judy Smith und ihren beiden Söhne getötet haben.
Bei seiner Vernehmung behauptete Oscar Smith, er habe den 1. Oktober mit seiner Frau verbracht und sei gegen 21:30 Uhr aufgebrochen. Laut Aussagen eines Nachbarn, habe sein Auto jedoch noch gegen 23:00 Uhr vor dem Haus gestanden. Am 1. Oktober erreichte die Polizei in Tennessee gegen 23:20 Uhr ein Notruf aus dem Haus von Judy Smith. Die 5 Minuten später dort eintreffende Polizei konnte jedoch nichts ungewöhnliches feststellen und auch auf das Klopfen an der Tür wurde nicht reagiert. Zu diesem Zeitpunkt ging die Polizei dann von einem falschen Anruf aus.
Einen Tag später wurden dann die Leichen gefunden und laut einem Gerichtsmediziner war der Todeszeitpunkt mindestens 12 Stunden vor dem Auffinden der Leichen. Es gab verschiedene Indizien, die die Täterschaft von Oscar Smith nahelegen.

Es ist nicht unsere Aufgabe zu verurteilen, auch nicht bei schwersten Verbrechen. Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir jedoch der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! – Unabhängig von der Schwere eines Verbrechens, ist auch die Todesstrafe ein Verbrechen und darum grundsätzlich abzulehnen!

Jetzt aktiv werden:

Petition:
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-oscar-smith-in-tennessee

E-Mail Adresse des Gouverneurs von  Tennessee:
bill.lee@tn.gov

IHfL
Peter K.

Quelle:
https://theforgivenessfoundation.org/2021/11/05/tennessee-gives-oscar-smith-new-execution-date-of-april-21-2022/

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
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Massenhinrichtung in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien sind laut Staatsmedien 81 Menschen an einem einzigen Tag hingerichtet worden. Im Jahr 2021 wurden dort insgesamt 69 Menschen exekutiert.

Noch nie wurden aus Saudi-Arabien so viele Hinrichtungen gemeldet. Bei den Opfern dieser Exekutionen soll es sich angeblich um Terroristen und Mörder gehandelt haben. Neben 73 saudiarabischen Bürgern wurden auch sieben Menschen aus dem Jemen und einen Syrer durch den Staat ermordet.

Geständnisse mittels Folter?
Bereits im Jahr 2019 wurden dort an einem einzigen Tag 37 Menschen hingerichtet, was zu internationaler Empörung führte. Dabei warf man dem Königreich auch vor, dass es für die Getöteten keine fairen Prozesse gegeben habe und viele Geständnisse mittels Folter erzwungen wurden.

Westliche „Werte“
Gerade in der letzten Zeit wird in unseren Massenmedien immer wieder von den westlichen Werten gesprochen, die es zu verteidigen gilt. Doch was sind das für Werte, im Angesicht der Tatsache, dass die BRD sogar ihr eigenes Ausfuhrverbot von Waffen an Saudi-Arabien mit Tricks umgeht. Anstatt direkt zu liefern, sendet Deutschland die Waffen z.B. an Frankreich oder auch Südkorea und erlaubt dann diesen Staaten diese deutschen Waffen an Saudi-Arabien zu liefern, so wie im Jahr 2019 und 2020 geschehen.

Die Saubermänner und Sauberdamen in der Politik liefern hintenrum Waffen und waschen aber offiziell ihre Hände in Unschuld. Die deutsche Waffenindustrie wird es ihnen danken. Dabei unterstützt Deutschland damit indirekt den Krieg den Saudi-Arabien gegen den Jemen führt.

Anstatt konsequenter Antikriegspolitik hilft Deutschland damit einer grausamen Diktatur ihre Macht zu erhalten und ermöglicht damit letztendlich auch die schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die solche Hinrichtungen bedeuten…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.welt.de/politik/ausland/article237498189/Saudi-Arabien-81-Hinrichtungen-an-einem-Tag.html
https://www.tagesschau.de/ausland/hinrichtungen-107.html
https://www.zeit.de/politik/2020-10/ruestungsexporte-saudi-arabien-deutsche-waffen-umwege-exportstopp

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Erste Exekution in Texas 2022 gestoppt

Das Texas Court of Criminal Appeals hat die für den 8. März 2022 geplante Hinrichtung von Michael Gonzales gestoppt. Es soll eine mögliche geistige Behinderung von Michael Gonzales überprüft, sowie Fehlverhalten der Staatsanwaltschaft. Die entsprechende Entscheidung ist hier zu finden.

Die Verteidigung legte am 28. Februar 2022 einen 169-seitigen Antrag mit Beweisen vor. Dieses Schriftstück enthält umfangreiche Beweise für Mängel bei den Untersuchungen der Polizei, sowie alternative Verdächtige. In dem Antrag werden auch entlastende Belege angeführt, wie nicht geprüfte physische Beweise und Fingerabdrücke, sowie weitere Beweise die von der Staatsanwaltschaft zurückgehalten wurden. Darunter eine angebliche Vorgeschichte eines leitenden polizeilichen Ermittlers, wegen Fälschung von Beweisen.

Erstaunlicherweise erlaubt nun das Gericht zwar die Überprüfung seiner geistigen Behinderung, sowie das Fehlverhalten, verweigert aber die Überprüfung seiner Unschuld. Auch lehnte das Gericht DNA-Tests an Fingerkratzern, Tatortbeweisen, Kleidung eines weiteren Verdächtigen, sowie am Tatort selbst und an Haaren, die im Haus des anderen Verdächtigen gesammelt wurden, ab.

Michael Gonzales wurde wegen der Ermordung seiner Nachbarn, Merced und Manuel Aguirre im Jahr 1994 zum Tode verurteilt. Lediglich drei Fingerabdrücke auf einer aus dem Haus gestohlenen Stereoanlage belasteten ihn. Auch legten die Staatsanwälte eine angebliche Aussage von ihm vor, die er nach einer Kautionsanhörung von sich gegeben haben soll, als er in seine Zelle gebracht wurde. Er soll gesagt haben: „Ich habe es getan“.

Wenige Wochen vor der vorgesehenen Hinrichtung wurden 136 Fingerabdruckkarten im Fall Michael Gonzales entdeckt, von denen man ausging, dass sie verschwunden seien. Lediglich sechs von ihnen wurden je überprüft. Ein Experte für Fingerabdrücke geht davon aus, dass mindestens 60 andere Abdrücke genügend Hinweise auf andere Verdächtige enthalten könnten. Seit über zwei Jahren versuchte die Verteidigung Zugang zu diesen Fingerabdrücken zu erhalten.

Bei einem alternativen Verdächtigen wurden Blutflecken auf seinem Oberhemd entdeckt. Jedoch wurden diese Blutflecken nie untersucht. Es könnten also deutliche Hinweise sein, dass Michael Gonzales das ihm vorgeworfenen Verbrechen nicht begangen hat.

Richard Burr, Anwalt von Michael Gonzales, erklärte: „Es ist entscheidend, dass wir Zeit haben, das Hemd zu testen und diese Abdrücke mit den Abdrücken der bekannten Verdächtigen zu vergleichen Ohne diese Gelegenheit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Staat eine unschuldige Person hinrichten wird.“

Wir danken allen, die sich an den Petitionen für Michael Gonzales beteiligt haben.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://deathpenaltyinfo.org/news/texas-court-stays-michael-gonzales-execution-to-permit-review-of-claims-of-intellectual-disability-prosecutorial-misconduct
https://search.txcourts.gov/SearchMedia.aspx?MediaVersionID=f502feee-1154-4a7c-bc5f-16135f13b5f8&coa=coscca&DT=OTHER&MediaID=6c0385f8-5b3e-48c2-bfc4-c3742f60fed9
https://documents.deathpenaltyinfo.org/Gonzales-TCCA-Subsequent-Habeas-2022-02-28.pdf
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2022/02/25/texas-hinrichtung-von-michael-gonzales-am-8-marz/

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Texas: Hinrichtung von Michael Gonzales am 8. März

Der US-Bundesstaat Texas beabsichtigt den wegen zweifachen Mordes verurteilten Michael Gonzales (50) am 8. März 2022 hinzurichten.

Michael Gonzales wurde 1995 zum Tode verurteilt, wegen der Ermordung von Manuel und Merced Aguirre. Beide wurden erstochen, nachdem Gonzales in ihr Haus einbrach. Er raubte einige Gegenstände und verließ das Haus seiner Nachbarn.

Es ist nicht unsere Aufgabe zu verurteilen, auch nicht bei schwersten Verbrechen. Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir jedoch der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! – Unabhängig von der Schwere eines Verbrechens, ist auch die Todesstrafe ein Verbrechen und darum grundsätzlich abzulehnen!

Jetzt aktiv werden:

Petitionen:
https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-michael-gonales-in-texas/
https://catholicsmobilizing.org/action/2022-02/stop-execution-michael-gonzales

Kontakt zum Gouverneur von Texas:
Governor Greg Abbott
Office of the Governor
PO Box 12428
Austin, TX 78711-2000
Phone: 512-463-2000
Mailkontakt: https://gov.texas.gov/contact/
Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

Texas Board of Pardons and Paroles:
bpp_clemency@tdcj.texas.gov

Michael Gonzales ist seit 27 Jahren in einem der schrecklichsten Gefängnisse der USA, dem Todestrakt von Texas eingesperrt und auch wenn er eine wirklich schlimme Tat begangen haben soll, müssen wir uns fragen, ob dieser Mann heute noch der gleiche Mann ist, wie damals. Auch im Anbetracht unserer Rechtsprechung in Deutschland sollten wir berücksichtigen, dass hier ein zur Höchststrafe Verurteilter normalerweise nach 15 Jahren unter Umständen wieder entlassen werden kann. Die Todesstrafe ist jedoch in jedem Fall der falsche Weg.

IHfL
Peter K.

Quelle:
https://www.cbs7.com/2021/09/01/execution-date-set-michael-spider-gonzales/

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Oklahoma: Gilbert Postelle hingerichtet

Gilbert Postelle

Der US-Bundesstaat Oklahoma hat Gilbert Postelle hingerichtet. Er war vor rund 15 Jahren an der Ermordung von 4 Personen beteiligt und bereute seine Tat zutiefst.

Seit seinem 12. Lebensjahr konsumierte Gilbert Postelle Methaphetamin und aufgrund dieses Drogenkonsums kann er sich an die Morde, die er im Alter von 19 Jahren begangen hat, nicht erinnern, wie er sagt.

Gilbert Postelle wurde aus einem Prozess entfernt, gemeinsam mit Donald Grant der auch exekutiert wurde. In diesem Prozess geht es um die Rechtmäßigkeit der Exekutionen in Oklahoma, da die derzeitig dort bevorzugte Hinrichtungsmethode mittels Todesspritze den 8. Verfassungszusatz verletzen soll. Der 8. Verfassungszusatz soll vor grausamer und ungewöhnlicher Bestrafung schützen. Diese Verhandlung soll am 28. Februar 2022 stattfinden. Also lange nach seiner Exekution. Der Rechtstaat in den USA eher wohl ein Unrechtsstaat!

Jackie Thompson, die Verlobte von Gilbert Postelle, sagte bei einer Pressekonferenz am 1. Februar diesen Jahres, dass Gilbert Postelle ein liebevoller, lustiger und loyaler Mensch sei, der ein Herz aus Gold habe. Er sei ein Vater, Sohn, Bruder und ein Freund. Sie fragte, wie das System sagen könne, das Töten falsch sei und dann tötet der Staat selbst.

Morde mit jahrelanger Ansage
Laut Generalstaatsanwalt John O’Connor verlief die Hinrichtung „ohne Komplikationen“.
„Ohne Komplikationen“… So sprechen wohl die staatlichen Mörder, wenn sie Kindern ihren Vater nehmen, Geschwistern ihren Bruder entreißen, der Verlobten ihren Geliebten nehmen… Eine Liste die wir noch lange fortsetzen könnten… Das ist die Wahrheit einer tödlichen „Gerechtigkeit“, die keine ist. Es ist Mord mit jahrelanger Ansage. Ein Martyrium für alle die sich mit dem Verurteilten verbunden fühlen…
„Du sollst nicht töten“ steht in dem heiligen Buch derer, die im Namen einer irdischen Gerechtigkeit morden. Dabei versuchen sie ihre Hände in Unschuld zu waschen…
Aber ihre Hände bleiben schmutzig…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.the-sun.com/news/4700114/gilbert-ray-postelle-oklahoma-death-row-upcoming-executions/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2022/02/08/erneut-hinrichtung-eines-geistig-behinderten-in-den-usa-geplant/

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Erneut Hinrichtung eines geistig Behinderten in den USA geplant

Am 17. Februar 2022 soll Gilbert Postelle im US-Bundesstaat Oklahoma hingerichtet werden. Er ist wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt worden und war die letzten 13 Jahre im Todestrakt.

Gilbert Postelle, der im Jahr 2008 zum Tode verurteilt wurde, bestreitet auch nicht an dem Verbrechen beteiligt gewesen zu sein, das er nicht allein begangen hat. Auch bedauert er seine Tat sehr.

DeathPenaltyAction schreibt in ihrer Petition: „Gilbert Postelle räumt seine Beteiligung an dem brutalen Verbrechen ein und bringt aufrichtige Reue zum Ausdruck. Wenn man jedoch Gilbert Postelles junges Alter zum Zeitpunkt des Verbrechens, seine intellektuellen Defizite, seine Geisteskrankheit und seine verdorbene Erziehung berücksichtigt, wird deutlich, dass dies genau die Art von Fall ist, die nach Gnade schreit. Gilbert Postelle wuchs unter schlechten Bedingungen auf und beging seine Tat unter dem Einfluss seines Vaters, der selbst an einer Geisteskrankheit litt.“

Unrechtsjustiz!
Gilbert Postelle wurde aus einem Prozess geworfen, gemeinsam mit Donald Grant der mittlerweile exekutiert wurde. In diesem Prozess geht es um die Rechtmäßigkeit der Exekutionen in Oklahoma, da die derzeitig dort bevorzugte Hinrichtungsmethode mittels Todesspritze den 8. Verfassungszusatz verletzen soll, der vor grausamer und ungewöhnlicher Bestrafung schützt. Diese Verhandlung soll am 28. Februar 2022 stattfinden. Also lange nach seiner jetzt geplanten Exekution. Der Rechtstaat in den USA eher wohl ein Unrechtsstaat!

Jackie Thompson (Verlobte von Gilbert Postelle) sagt: „Er ist ein Vater, ein Sohn, ein Bruder und ein Freund…Wie kann das System sagen, dass es falsch ist zu töten, und trotzdem tun sie es. Zweimal falsch ergibt nicht einmal richtig… Er verdient eine zweite Chance… Hinrichtung betrifft mehr als eine Person.“

Jetzt aktiv werden:

Mit Gilbert Postelle würde die zweite Person in Oklahoma 2022 hingerichtet werden.
Im Oktober 2021 kam es dort bei der Exekution von John Grant zu schrecklichen Ereignissen. Die Grausamkeit dieser verpfuschten Hinrichtung hat den Bundesstaat jedoch nicht davon abgehalten, weiter Exekutionen anzusetzen. Es ist wohl eine Rachejustiz ohne Gnade und Verstand.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.news9.com/story/61f9d1a20c499c0b116a73a4/supporters-of-death-row-inmate-gilbert-postelle-ask-stitt-to-halt-execution
https://theforgivenessfoundation.org/2022/01/17/gilbert-postelle-receives-february-17-2022-execution-date-in-oklahoma/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2022/01/28/donald-grant-und-matthew-reeves-hingerichtet/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/10/29/erneut-schreckliche-szenen-bei-hinrichtung-in-oklahoma/

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Donald Grant und Matthew Reeves hingerichtet

Gestern wurden Donald Grant und Matthew Reeves in den USA hingerichtet. Diese Todesurteile waren höchst umstritten, denn eigentlich dürfen in den USA keine Menschen mit Geisteskrankheiten oder geistiger Behinderung exekutiert werden. Grant wurde wegen Doppelmordes zum Tode verurteilt. Matthew Reeves erhielt das Todesurteil für einen Raubmord.

Donald Grant wurde durch den US-Bundesstaat Oklahoma mittels eines chemischen Cocktails, der ihm intravenös injiziert wurde, ermordet und dies obwohl die Zusammensetzung dieses Cocktails aus drei Drogen Gegenstand eines Bundesverfahrens ist, in dem die Verfassungsmäßigkeit dieser Methode überprüft werden soll. Internationale Proteste, auch wegen einer diagnostizierten Geisteskrankheit von Donald Grant, hielten Oklahoma aber nicht davon ab, den Verurteilten zu ermorden…

Die Anwälte von Donald Grant hatten das Oklahoma Pardon and Parole Board gebeten, das Todesurteil gegen ihren Klienten umzuwandeln, weil Grant Schizophrenie und ein Hirnschaden diagnostiziert wurde. Dazu seine Anwälte: „Jemanden, der so psychisch krank und hirngeschädigt ist wie Donald Grant, hinzurichten, entspricht nicht den sich entwickelnden Standards des Anstands.“ – Grant sagte zu seiner Tat bei der Verhandlung: „Ich kann mich nicht wirklich erklären, denn ehrlich gesagt verstehe ich mich selbst nicht wirklich. Ich verstehe mich selbst nicht, wie ich denke, wie ich funktioniere“. Er betonte, dass er seine Tat zutiefst bedauere und er Mühe habe es zu erklären. Jedoch entschied das Board mit 4:1 Stimme gegen eine Änderung des Urteils.

Schreckliche Kindheit
Grant wuchs in einer Wohnung auf, in der die Erwachsenen Crack und Kokain konsumierten und er wurde von seinem geisteskranken Vater brutal geschlagen und diszipliniert. Und obwohl Grant Sohn einer alkoholkranken Mutter ist, die auch während der Schwangerschaft getrunken hat und er dadurch eine fetale Alkoholspektrumstörung erlitten hat, verweigerte ihm das Pardon and Parole Board eine Begnadigung.

Erschreckendes Detail:
Die Verteidigung versuchte auch die Exekution auszusetzen, bis ein Bundesgericht über die Verfassungmäßigkeit des Todesspritzenprotokolls entscheidet, also der Methode mit der Oklahoma letztendlich Grant getötet hat. Diese Verhandlung soll am 28. Februar 2022 stattfinden. Aber es wurde vom Obersten Gerichtshof der USA abgelehnt, Grant einen solchen Aufschub zu gewähren. Der Rechtstaat in den USA eher ein Unrechtsstaat!

Rev. Don Heath, Vorsitzender der Oklahoma Coalition to Abolish the Death Penalty sagte zu Grants Fall: „Herr Grant sollte in eine psychiatrische Anstalt und nicht ins Gefängnis gesperrt werden. Schützt die Ermordung von Mr. Grant in unserem Namen die Gesellschaft? Oder verewigt es eine Kultur der Gewalt, indem es einer hirngeschädigten Person, die in ihrer Kindheit unter Misshandlung und Vernachlässigung litt, staatliche Gewalt zufügt?“

Bei der Hinrichtung von John Grant im Oktober letzten Jahres kam es zu schrecklichen Szenen. Laut Zeugenberichten erbrach sich Grant damals während der Hinrichtung und durchlebte zwei Dutzend Ganzkörperkrämpfe. Aus diesem Grund „wollte“ Donald Grant nicht mit der Giftspritze getötet werden, sondern durch ein Erschießungskommando sterben. Auch dies wurde ihm verweigert.

Auch im Fall von Matthew Reeves wurde bis zur letzten Minute um sein Leben gekämpft. Der US-Bundesstaat Alabama richtete ihn letztendlich dennoch mit der Giftspritze hin. Die ihm vorgeworfene Tag beging er, als er gerade mal 18 Jahre alt war. Es ist ein Skandal, dass seine damals ihm gestellten Anwälte zwar über große Mengen an Material verfügten, das nahe legte, ihren Mandanten einer Untersuchung seines geistigen Zustandes zu unterziehen, diese Untersuchung aber nicht einmal realisierten, als ihnen vom Staat die nötigen finanziellen Mittel dafür genehmigt wurden. Für private Anwälte hatte Reeves kein Geld, dafür war er zu arm, wie übrigens bei den meisten Gefangenen in den Todeszellen der USA. Dadurch erfuhr die ihn verurteilende Jury nichts von mildernden Beweisen seiner geistigen Behinderung. Nicht einmal die Tatsache, dass Matthew Reeves die vierte und fünfte Schulklasse nicht bestand, erfuhren die Jurymitglieder.

Ein Neuropsychologe diagnostizierte, basierend auf Test, eine geistige Behinderung bei Matthew Reeves und es wurde dabei ein IQ von 71 festgestellt. Reeves konnte nur auf dem Niveau der dritten Schulklasse lesen. Später stellten Experten des Staates sogar einen IQ von lediglich 68 fest.

Das Todesurteil war übrigens nicht einstimmig! – Zwei Jurymitglieder in Dallas County stimmten gegen ein Todesurteil. In den meisten anderen Bundesstaaten würde eine uneinige Jury dazu führen, dass der Angeklagte nicht zu Tode verurteilt werden darf. Ein Bundesurteil des Höchsten Gerichts der USA im Fall „Hurst“, führte sogar dazu, dass viele Urteile in Florida überprüft werden müssen. Dadurch wurde u.a. auch der von uns betreute Lancelot Armstrong zu einer Lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt und das Todesurteil gegen ihn aufgehoben. (siehe: hier und hier)

Der Oberste Gerichthof der USA entschied im Jahr 2005, dass es verboten ist Kinder zum Tode zu verurteilen. Dabei zog das Gericht eine Grenze von 18 Jahren. Matthew Reeve war zur Tatzeit gerade mal 18 Jahre alt, aber geistig war er mit Sicherheit auf der Ebene eines Kindes. Aber dies rette genauso wenig sein Leben, wie die Entscheidung des Obersten Gerichtes im Jahr 2002, dass Menschen mit geistiger Behinderung nicht hingerichtet werden dürfen. Dabei legten die Anwälte Reeves hinreichende Beweise für seine geistige Behinderung vor.

Wir leben hier in Deutschland in einem Land, in dem Menschen wegen ihrer geistigen Behinderung mittels Todesspritze ermordet wurden. Durch den Sieg u.a. der USA über die Nazidiktatur wurde dem ein Ende bereitet. Die USA selbst töten auch heute noch behinderte Menschen mit der Giftspritze und dies sogar, obwohl der Gesetzgeber dies in den USA eigentlich verboten hat. Ein schreckliches Verbrechen, das die Bundesstaaten der USA immer noch begehen. Teile der USA befinden sich auf dem Weg in einen tiefen Abgrund des Hasses und der Menschenverachtung…

Martin Luther King Jr. sagte: „Die Todesstrafe widerspricht dem besseren Wissen der modernen Kriminologie und vor allem dem höchsten Ausdruck der Liebe in der Natur Gottes.“

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://deathpenaltyinfo.org/news/oklahoma-executes-donald-grant-first-u-s-execution-of-2022-is-43rd-from-county-with-most-executions-outside-texas
https://flexikon.doccheck.com/de/Fetale_Alkoholspektrumst%C3%B6rung
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/10/29/erneut-schreckliche-szenen-bei-hinrichtung-in-oklahoma/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/12/28/oklahoma-will-psychisch-kranken-mann-hinrichten/
https://eji.org/news/matthew-reeves-execution/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2017/01/21/lancelot-armstrong-todesurteil-aufgehoben/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/05/28/lancelot-armstrong-kommt-nach-uber-30-jahren-aus-der-todeszelle/
https://www.planet-wissen.de/…nalsozialistische_rassenlehre/pwieeuthanasieimdrittenreich100.html

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Alabama will geistig Behinderten hinrichten

Update 08.01.2022

Die für den 7. Januar vorgesehene Hinrichtung von Matthew Reeves wurde ausgesetzt.

Ein US-Bundesbezirksgericht ordnete an, dass der US-Bundesstaat Alabama ihn nicht mittels tödlicher Injektion am 27.01.2022 exekutieren darf. In der Begründung entschied das Gericht, dass Reeves eine zu starke geistige Behinderung habe um das Formular zu verstehen, das ihm ausgehändigt wurde. In diesem Formular sollte er sich zwischen zwei Hinrichtungsmethoden entscheiden (siehe weiter unten).

PDF des Urteils:
https://documents.deathpenaltyinfo.org/Reeves-v-Dunn-AL-MD-ADA-Lethal-Injection-Injunction-22-01-07.pdf

Derzeit ist nicht bekannt, ob der Bundesstaat gegen diese Entscheidung Berufung einlegen wird. Insofern ist nicht sicher, ob dieser Hinrichtungsstopp halten wird.

Unser ursprünglicher Artikel:

Matthew Reeves soll am 27.01.2022 im US-Bundesstaat Alabama hingerichtet werden. Er war an einem Überfall auf Willie Johnson im November 1996 beteiligt und soll ihn erschossen haben.

Reeves war zum Zeitpunkt des ihm vorgeworfenen Verbrechens 18 Jahre alt. Alle an dem Überfall Beteiligten sagten gegen ihn aus und erhielten lebenslängliche Haftstrafen. Er allein wurde zum Tode verurteilt.

IQ von 60
Reeves Anwälte argumentieren, ihr Mandat habe einen IQ von 60 und sein früherer Prozessanwalt hätte zu wenig getan, um dem Gericht die geistige Behinderung Reeves zu beweisen, denn dann wäre ihm die Todesstrafe evtl. erspart geblieben.

Tödliche Injektion oder Ersticken
Eine Besonderheit in Alabama führt dazu, dass gerade Menschen mit einem niedrigen IQ jetzt exekutiert werden. Im Juni 2018 stellte Alabama die Verurteilten im Todestrakt vor die Wahl, sich entweder mittels einer tödlichen Injektion hinrichten zu lassen oder durch Stickstoffhypoxie (dem Verurteilten wird der Sauerstoff entzogen, indem dieser durch Stickstoff ersetzt wird). Für diese „Entscheidung“ wurden den Gefangenen 30 Tage Zeit gelassen. Aus „taktischen“ Gründen war es von Vorteil, sich für die letztgenannte Methode zu „entscheiden“, da die dafür nötigen Ausführungsprotokolle nicht fertiggestellt waren und es auch heute noch nicht sind und dadurch derzeit niemand dort hingerichtet werden kann, der sich für die Stickstoffhypoxie „entschieden“ hat. Jedoch versteht ein geistig behinderter Mensch einen solchen Zusammenhang eher nicht und entscheidet sich falsch oder gar nicht.

So ähnlich erging es auch Willie B. Smith III, der im Oktober in Alabama exekutiert wurde.
Wir schrieben damals: „Im Jahr 2018 wurde in Alabama ein Gesetz verabschiedet, welches die Exekution durch Stickstoffhypoxie erlaubt. Jedoch füllte Willie Smith das Formular, in dem er sich die Hinrichtungsmethode „aussuchen“ konnte nicht aus, da er offensichtlich geistig nicht in der Lage war, den Sinn des Formulars zu verstehen. Da derzeit keine Hinrichtungen in der Gaskammer in Alabama stattfinden, wäre er nicht mit der Giftspritze hingerichtet worden, wenn er die Gaskammer „gewählt“ hätte.“

Jetzt aktiv werden:

Was für eine zynische Justiz! – „Welche Exekution hätten sie denn gerne? – Ist Ihnen eine Vergiftung angenehm oder möchten sie doch lieber den Erstickungstod erleiden?“
Verbrechen im Namen der Justiz, begangen in den USA, dem Land der anscheinend unbegrenzten Grausamkeiten…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://apnews.com/article/health-alabama-executions-state-courts-477d4bac31cccb8afb2dc1a9511dad12
https://www.wsfa.com/2021/11/19/january-execution-date-alabama-man-convicted-slaying/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/10/23/willie-smith-30-jahre-nach-der-tat-hingerichtet/

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
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Oklahoma will psychisch kranken Mann hinrichten

Am 27. Januar 2022 will der US-Bundesstaat Oklamhoma den wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilten Donald Grant, mittels einer tödlichen Injektion, hinrichten. Laut seinen Anwälten ist Grant psychisch krank.

Donald Grant wurde wegen Doppelmordes im Jahr 2001 zum Tode verurteilt. Er hatte Brenda McElyea und Suzette Smith bei einem Raubüberfall in Del City getötet. Seine Anwälte bestehen darauf, dass er nicht exekutiert werden darf, da er psychisch krank sei. In einer stundenlangen Anhörung vor dem Oklahoma Pardon and Parole Board gegen Ende November, sagte Grant zu seiner Tat: „Ich kann mich nicht wirklich erklären, denn ehrlich gesagt verstehe ich mich selbst nicht wirklich. Ich verstehe mich selbst nicht, wie ich denke, wie ich funktioniere“. Er betonte, dass er seine Tat zutiefst bedauere und er Mühe habe es zu erklären.

Schreckliche Kindheit
Grant wuchs in einer Wohnung auf, in der die Erwachsenen Crack und Kokain konsumierten und er wurde von seinem geisteskranken Vater brutal geschlagen und diszipliniert. Und obwohl Grant Sohn einer alkoholkranken Mutter ist, die auch während der Schwangerschaft getrunken hat und er dadurch eine fetale Alkoholspektrumstörung erlitten hat, verweigerte ihm das Pardon and Parole Board eine Begnadigung.

Rev. Don Heath, Vorsitzender der Oklahoma Coalition to Abolish the Death Penalty sagte zu Grants Fall: „Herr Grant sollte in eine psychiatrische Anstalt und nicht ins Gefängnis gesperrt werden. Schützt die Ermordung von Mr. Grant in unserem Namen die Gesellschaft? Oder verewigt es eine Kultur der Gewalt, indem es einer hirngeschädigten Person, die in ihrer Kindheit unter Misshandlung und Vernachlässigung litt, staatliche Gewalt zufügt?“

Es ist zu befürchten, dass es wieder zu schrecklichen Szenen bei der Hinrichtung in Oklahoma kommt, wie bei der Exekution von John Grant im Oktober diesen Jahres. Einer der damaligen Zeugen, Sean Murphy, Journalist bei Associated Press, sagte, er wäre bei 14 Hinrichtungen als Zeuge dabei gewesen, aber so etwas habe er noch nie gesehen. Noch nie habe er erlebt, dass sich ein Verurteilter dabei erbricht. Dabei bezeichnete er die Krämpfe von John Grant als dem ähnlich zu sein, was er bei der Hinrichtung von Clayton Lockett gesehen habe, der durch den Bundesstaat Oklahoma im Jahr 2015 zu Tode gefoltert wurde.

Jetzt aktiv werden:

Es ist eine wirklich vollkommen unverständliche Entwicklung in Oklahoma. Wie kann dieser US-Staat weiter morden im Angesicht der „verpfuschten“ Exekutionen in der Vergangenheit? – Dieses System nimmt die schreckliche Folter seiner Opfer billigend in Kauf, im Namen einer Gerechtigkeit die keine ist. Dies wird allein schon dadurch deutlich, dass ein offensichtlich geistig kranker Mann hingerichtet werden soll, anstatt ihm die medizinische Behandlung zukommen zu lassen, die er eigentlich braucht. Es ist ein tödliches Unrechtssystem im Namen einer fragwürdigen Gerechtigkeit.

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.koco.com/article/oklahoma-death-row-inmate-donald-grant-denied-clemency-double-murder/38392606 (die Webseite hat eine Geosperre)
https://theblackwallsttimes.com/2021/11/29/ok-cadp-seeks-to-spare-mentally-ill-death-row-prisoner-donald-anthony-grant-from-execution/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2015/05/19/clayton-lockett-die-grausamen-details-seiner-hinrichtung
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2021/10/29/erneut-schreckliche-szenen-bei-hinrichtung-in-oklahoma/
https://flexikon.doccheck.com/de/Fetale_Alkoholspektrumst%C3%B6rung

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
Wer helfen möchte, klickt bitte einfach auf das folgend Bild:

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Florida: Weihnachts-Skandalfoto aufgrund „hoher Intelligenz“ gerade noch gestoppt!

Es gibt Dinge, da denkt man, die gibt es gar nicht. Aber wenn man in Florida lebt und zudem auch noch dort im Gefängnis ist, werden manche, an Idiotie grenzende, Entscheidungen wahr.

Die „hochintelligenten“ Wächter der Justiz haben ihr System vor einem extrem schädlichen Foto geschützt und damit einen totalen Zusammenbruch ihres Rechtssystems offensichtlich gerade noch verhindert. Zumal auf diesem geradezu terroristischen Foto auch noch ein ebenso gewalttätiger und zudem unzüchtiger Text stand.

Wahrscheinlich untersuchen gerade hunderte Wissenschaftler in Florida dieses explosive Foto, um weitere gefährdende Inhalte darin zu entdecken, die sicherlich mit besonders krimineller Energie darin verborgen wurden.
Z.B. stellt sich doch die Frage, was bitte versteckt sich noch in diesem Baum? Und ist es überhaupt ein Baum? – Es könnte ja auch eine mit Tarnfarbe angemalte Rakete sein, die von einem gnadenlosen Papagei gesteuert wird.
Und bitte! keiner weiß wozu dieser betrunkene Papagei noch fähig ist! – Wie man darauf kommt, dass dieses Vogeltier vollkommen besoffen ist? – Also bitte, haben sie keine Augen im Kopf? – Der hat ja sogar schon eine total blaue Stirn von seiner Sauferei!

Und dann dieser gewalttätige Text. Hier mal auf Deutsch:

Hallo, ich bins, der Juanito!
Ich wünsche Dir frohe Weihnachten!

Natürlich, Peter wünscht Dir auch frohe Weihnachten…

Aber das ist nicht so wichtig, denn mein Weihnachtsgruß ist viel wichtiger! – hahaha…

(Juanito Gonzales della Costa da Cocke)

Es wäre nicht auszudenken, wenn Lancelot Armstrong, der über 30 Jahre von der Todesstrafe bedroht wurde und nun bis zum Ende seines Lebens im Gefängnis bleiben muss, für ein Verbrechen, dass er nicht begangen hat, wie er immer beteuert –
also es wäre nicht auszudenken, welch schreckliche Folgen es gehabt hätte, wenn dieser terroristische Anschlag, in Form eines angeblich lustigen Weihnachtsgrußes, tatsächlich bei Lancelot Armstrong angekommen wäre…

Glücklicherweise, haben die Beamten der Justiz „gute Arbeit“ geleistet und ganz Florida vor den zerstörerischen Auswirkungen geschützt, indem sie dieses Bild aus der Mail gelöscht haben, die Lancelot Armstrong erreichen sollte.

Ohne jede Begründung

Sorry, aber irgendwie konnten wir diesen Irrsinn in Florida nur noch mit Humor ertragen…

Wir haben Lancelot davon berichtet und er war erschüttert darüber, dass er unseren Weihnachtsgruß nicht haben durfte… 😦

Wir verneigen uns wieder einmal vor der hohen Intelligenz der niederen Beweggründe eines vor Dummheit strotzenden Gefängnissystems! Und rufen alle Leser dazu auf: Unterstützt die IHfL in ihrem Kampf gegen die Todesstrafe und zeigt, dass ihr auf der Seite der Opfer dieses Irrsinns steht. (Spendenmöglichkeit siehe unten)

…und wer jetzt noch nicht genug von solchen „weisen“ Entscheidungen aus Florida hat, dem empfehlen wir unseren Artikel: Florida: Justiz-Irrsinn im Todestrakt

IHfL
Peter K.

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
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