Neuer Hinrichtungstermin für Edmund Zagorski

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Edmund Zargorski

Der SUPREME COURT OF TENNESSEE AT NASHVILLE hat für Edmund Zagorski einen neuen Hinrichtungstermin festgelegt. Jetzt will der US-Bundesstaat Tennessee ihn am 01.11.2018 ermorden. (siehe PDF es Beschlusses)

Bereits am 11.10.2018 sollte Edmund Zagorski hingerichtet werden. Der Gouverneur von Tennessee hatte ihm einen Hinrichtungsaufschub von 10 Tagen gewährt.

Zagorski soll im Jahr 1983 zwei Männer ermordet haben. Offensichtlich das traurige Resultat eines Drogendeals. Er erhielt dafür die Todesstrafe und ist seit 34 Jahren im Todestrakt. Details zu seinem Fall sind hier verfügbar.

Edmund Zagorski hätte die Todesstrafe vielleicht nicht erhalten!
Er hatte ein Gnadengesuch gestellt, weil er im Todestrakt immer ein gutes Verhalten zeigte und vor kurzem einige der Geschworenen erklärten, sie hätten ihn nicht zum Tode verurteilt, wenn sie damals die Möglichkeit dazu gehabt hätten. Denn zur Zeit seines Prozesses gab es nicht die Wahlmöglichkeit zwischen Lebenslänglich (ohne die Möglichkeit jemals entlassen zu werden) und der Todesstrafe.

Um es klar und deutlich zu sagen: Hätte der Prozess später stattgefunden, wäre Zagorski nicht zum Tode verurteilt worden, weil einige Geschworene sich für Lebenslänglich entschieden hätten!

Edmund Zagorski soll am 01.11.2018 sterben, gegen den erklärten Willen einiger Jurymitglieder!

IHfL
Peter K.

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South Dakota will Rodney Berget hinrichten

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Rodney Berget

Update 30.10.2018: Rodney Berget wurde hingerichtet. (siehe hier)


Der US-Bundesstaat South Dakota beabsichtigt am 29.10.2018 Rodney Berget zu ermorden.
Er wurde wegen Mordes an einem Justizvollzugsbeamten im Jahr 2011 zum Tode verurteilt.

Rodney Berget versuchte im Jahr 2011 aus einem Gefängnis zu flüchten. Bei diesem Fluchtversuch kam der Vollzugsbeamte Ronald „R.J.“ Johnson ums Leben.

Im Jahr 2016 hat Berget dann darum gebeten, dass seine Berufungen fallen gelassen werden. An einen Richter schrieb er, er befürchte, dass in South Dakota die Todesstrafe abgeschafft werden könnte und er wolle nicht den Rest seines Lebens „in einem Käfig verbringen“.  Auch sagte er: „Ich wusste, was ich tat und ich fuhr fort, es zu tun… Ich habe eine Familie zerstört. Ich nahm einen Vater, einen Ehemann, einen Großvater weg.“ Daraufhin gab es einen Rechtsstreit. Berget sei geistig behindert und insofern gar nicht in der Lage eine solche Entscheidung zu treffen. Jedoch entschied sich ein Richter für die Hinrichtung.

Rodney Berget wäre das zweite Mitglied seiner Familie, das hingerichtet würde. Im Jahr 2000 wurde sein Bruder Roger Berget wegen Mordes in Oklahoma exekutiert. Unvorstellbar was seine Hinrichtung für seine Verwandten bedeuten würde, da sie schon die Hinrichtung von Roger Berget verkraften mussten…

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Rodney Berget. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
http://org2.salsalabs.com/o/6279/p/dia/action4/common/public/?action_KEY=26516

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Peter K.

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Hinrichtung von Kwame Rockwell gestoppt

Kwame RockwellDas höchste Gericht von Texas hat die Hinrichtung von Kwame Rockwell gestoppt. Rockwell soll Schizophren sein, auch aus diesem Grund ist seine Exekution umstritten.

Kwame Rockwell wurde für schuldig befunden, während eines Überfalls, im März 2010 zwei Männer ermordet zu haben.

Rockwells Anwälte David Dow und Jeff Newberry teilten in einer schriftlichen Erklärung nach dem Hinrichtungsstopp mit, daß Rockwell nicht die nötige Kompetenz besitze um hingerichtet zu werden. Darum müsse der Staat ihn in eine Psychiatrie einweisen, wo er mit antipsychotischen Medikamenten behandelt werden sollte. Rockwell wurde sowohl von Staats- als auch von Militärärzten untersucht und bei ihm Schrizophrenie diagnostiziert. Er leide unter einer chronischen Geisteskrankheit.

Jetzt soll ein Gericht überprüfen, ob Kwame Rockwell hingerichtet werden darf. Dabei geht es um die Frage, ob er geistig dazu fähig ist getötet zu werden. Denn nach den entsprechenden Vorschriften muss ein Todeskandidat verstehen können, dass sein Tod unmittelbar bevorsteht und in der Lage sein zu erkennen, dass er für sein Verbrechen hingerichtet wird. Eine unglaubliche Perversion dieses sogenannten Rechtssystems. Diese Herrschaften und Damen wollen also ernsthaft überprüfen, inwieweit dieser Mann in der Lage ist exekutiert zu werden, weil er dazu evtl. geistig nicht fähig ist… Dabei stellt sich dem Verfasser dieser Zeilen die Frage, inwieweit es ein Zeichen einer Geisteskrankheit sein könnte, sich solche Fragen überhaupt zu stellen und einen solchen staatlichen Mord dann zu legitimieren!

Sinnvoller wäre es sicher sich dem Bundesstaat Washington anzuschließen, der vor kurzem die Todesstrafe abgeschafft hat (siehe <hier>).

IHfL
Peter K.

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Hinrichtung von schizophrenem Mann geplant

Kwame RockwellDer US-Bundesstaat Texas will am 24. Oktober 2018 Kwame Rockwell exekutieren. Er wurde für schuldig befunden, im März 2010 zwei Männer ermordet zu haben, während eines Überfalls.

Gerade erst wurde die Todesstrafe im US-Bundesstaat Washington, durch das höchste Gericht für Verfassungswidrig erklärt. Die Richter führen aus, dass die Anwendung der Todesstrafe uneinheitlich stattfindet und dabei häufig vom Ort des Verbrechens, der Herkunft des Täters und seinem Wohnort abhänge. Ein Klarer und deutlicher Hinweis auf Rassismus und die Tatsache, dass fast nur arme Menschen zum Tode verurteilt werden. Das Urteil liegt <hier> als PDF vor.

Vollkommen unbeeindruckt von dieser höchstrichterlichen Entscheidung des Supreme Courts eines anderen Bundesstaates, geht Texas weiter den Weg der primitiven Rache und des staatlichen Mordes. Dabei gibt es im Fall Kwame Rockwell, neben den Argumenten aus Washington noch einen anderen wichtigen Grund, der gegen seine Hinrichtung spricht. Bei Rockwell wurde Schizophrenie diagnostiziert! Insofern ist fraglich, ob er das ihm vorgeworfene Verbrechen überhaupt im vollen Bewusstsein seiner geistigen Kräfte begangen hat. Dies wurde laut seiner Anwälte beim Prozess nicht zur Sprache gebracht.

Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! – Unabhängig von der Schwere eines Verbrechens, ist auch die Todesstrafe ein schweres Verbrechen und darum grundsätzlich abzulehnen!

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Kwame Rockwell. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
https://org2.salsalabs.com/o/6279/p/dia/action4/common/public/?action_KEY=26487

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Peter K.

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Bundesstaat Washington schafft Todesstrafe ab

deathpenalty-ihfl-kl2Der US-Bundesstaat Washington zeigt dem martialischen Rest der USA was der richtige Weg ist. Mit der Begründung sie sei Verfassungswidrig schafft Washington die Todesstrafe ab, nachdem das höchste Gericht des Bundesstaates entsprechend geurteilt hat.

Das höchste Gericht des Bundesstaates Washington hat dabei klare Worte in der Urteilsbegründung gefunden. Worte, die sich alle Staaten, die noch an der grausamen Strafe festhalten, zu Gemüte führen sollten!

Die Richter führen aus, dass die Anwendung der Todesstrafe uneinheitlich stattfindet und dabei häufig vom Ort des Verbrechens, der Herkunft des Täters und seinem Wohnort abhänge. Ein Klarer und deutlicher Hinweis auf Rassismus und die Tatsache, dass fast nur arme Menschen zum Tode verurteilt werden.

Washington ist der 20. US-Bundesstaat, der die Todesstrafe abgeschafft hat.

Das original Urteil kann hier als PDF gelesen werden.

IHfL
Peter K.

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Zwei Hinrichtungen in den USA

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Update3 (25.10.2018): Leider hat ein Gericht für Edmund Zagorski einen neuen Hinrichtungstermin festgelegt. Auf den 1. November. (siehe folgende PDF)

Update2: (12.10.2018): Der Gouverneur von Tennessee hat Edmund Zagorski einen Hinrichtungsaufschub von 10 Tagen gewährt, damit sich verschiedene Gerichte mit seinem Fall befassen können. Wahrscheinlich wird der Aufschub jedoch wesentlich länger dauern.

Update!: Das Berufungsgericht von Texas hat die Hinrichtung von Juan Segundo, die für den 10.10. geplant war, gestoppt

In den nächsten Tagen beabsichtigen gleich zwei Bundesstaaten der USA einen Menschen zu ermorden. Am Mittwoch, den 10.10.2018 soll Juan Segundo in Texas sterben. Am Donnerstag, den 11.10.2018 will Tennessee  Edmund  Zagorski hinrichten.


Juan Segundo wird ein schreckliches Verbrechen vorgeworfen.
Er soll im Jahr 1986 ein junges Mädchen getötet haben. Viele Jahre wurde kein Täter gefunden, weitere Jahre später wurde Segundo durch einen DNA-Vergleich als Täter überführt. Er erhielt 2007 dafür die Todesstrafe. Details zu seinem Fall sind hier verfügbar.


Edmund Zagorski hätte die Todesstrafe vielleicht nicht erhalten!
Zagorski soll im Jahr 1983 zwei Männer ermordet haben. Offensichtlich das traurige Resultat eines Drogendeals. Er erhielt dafür die Todesstrafe und ist seit 34 Jahren im Todestrakt. Details zu seinem Fall sind hier verfügbar.

Er hat ein Gnadengesuch gestellt, weil er im Todestrakt immer ein gutes Verhalten gezeigt hat und vor kurzem einige der Geschworenen erklärten, sie hätten ihn nicht zum Tode verurteilt, wenn sie damals die Möglichkeit dazu gehabt hätten. Denn zur Zeit seines Prozesses gab es nicht die Wahlmöglichkeit zwischen Lebenslänglich (ohne die Möglichkeit jemals entlassen zu werden) und der Todesstrafe.

Um es klar und deutlich zu sagen: Hätte der Prozess später stattgefunden, wäre Zagorski nicht zum Tode verurteilt worden, weil einige Geschworene sich für Lebenslänglich entschieden hätten!

Der Gouverneur von Tennessee Bill Haslam hat jedoch angekündigt, dass er nicht bereit ist die Hinrichtung von Edmund Zagorski zu stoppen.
So soll er also am 11.10. sterben, gegen den erklärten Willen einiger Jurymitglieder!

Es ist nicht unsere Aufgabe zu verurteilen, auch nicht bei schwersten Verbrechen. Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir jedoch der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! –Unabhängig von der schwere eines Verbrechens, ist auch die Todesstrafe ein schweres Verbrechen und darum grundsätzlich abzulehnen!

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Peter K.

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Texas richtet Daniel Acker hin

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Daniel Acker

Der US-Bundesstaat Texas hat Daniel Acker hingerichtet. Er wurde wegen Mordes an seiner Freundin Marquetta George im Jahr 2000 zum Tode verurteilt. Wir berichteten über seinen Fall vorab (siehe hier).

Bereits einen Tag vorher exekutierten sie Troy Clark in dem gleichen Raum, in dem die Henker nun Daniel Acker umgebracht haben. Laut Texastribune hat Acker kein letztes Statement abgegeben.

Stunden nachdem das höchste Gericht der USA den letzten Antrag von Acker abgelehnt hatte, wurde er in die Todeskammer in Huntsville gebracht. Dort verabreichten sie ihm kurz nach 18 Uhr (Ortszeit) eine tödliche Überdosis Pentobarbital. Das gleiche Gift mit dem sie auch einen Tag vorher Troy Clark ermordeten. Um 18:25 Uhr wurde Acker für tot erklärt.

Laut einer Zeugenliste nahm der Bruder von Marquetta George als Zeuge teil. Acker selbst hatte zuletzt keine Freunde oder Familie mehr, laut Texastribune

Acker hatte die Entführung nicht bestritten. Jedoch gibt es mehrere Theorien was dann geschah. Die Haupttheorie der Staatsanwaltschaft lautete, dass Acker seine Freundin erwürgte und sie dann mit seinem Wagen überfuhr. Später stellte jedoch ein Experte des Staates fest, dass Georges Verletzungen nicht mit einer Strangulation übereinstimmen würden. Dann meinte ein Bundesrichter, sie wäre bewusstlos gewesen, als sie von Acker überfahren wurde.

Ackers Anwalt stellte in Zweifel, ob es überhaupt ein Mord gewesen ist. Er teilte mit: „Herr. Acker wurde wegen der Theorie angeklagt und verurteilt, dass er das Opfer Marquetta George entführt habe und sie dann während des Fahrens erwürgte, eine Theorie, die der Staat jetzt vor dem Bundesgericht verleugnet hat. „

Daniel Acker hatte sich nach dem Tod seiner Freundin selbst der Polizei gestellt. Er gestand sie entführt zu haben. Aber den Mord bestritt er. Es sei ein tragischer Unfall gewesen.

Wie es auch immer gewesen ist. Der Bundesstaat Texas macht gnadenlos mit seinen Hinrichtungen weiter. Wir können uns nur angewidert von diesem mordenden Staat, der längst den Weg der Zivilisation verlassen hat, abwenden. Unser Dank gilt all denen welche die Fahne in Texas gegen die Todesstrafe hochhalten. Denn auch das ist eine unumstößliche Wahrheit – Nicht alle Texaner sind mit den staatlichen Morden einverstanden!

https://www.youtube.com/watch?v=sSoHWJFRPxM
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Peter K.

 

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Troy Clark ist tot

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Troy Clark

Der US-Bundesstaat Texas hat Troy Clark hingerichtet für einen Mord, den er vielleicht gar nicht begangen hat. Clark hat bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Wir berichteten bereits hier über die Tat.

Kurz nach 18 Uhr wurde Troy Clark auf das Hinrichtungskreuz gelegt. Als Zeugen waren nicht nur Verwandte des Opfers anwesend, sondern auch seine Frau und vier Freunde standen hinter einer Glasscheibe. Unvorstellbar, was in ihnen vorging in diesen Minuten…

Es ist einer der Fälle, die zeigen, dass im US-Amerikanischen Rechtssystem etwas nicht stimmt. Troy Clark bestand immer darauf unschuldig zu sein. Glaubt man ihm, dann hat seine Freundin den ihm vorgeworfenen Mord begangen. Tatsächlich hat seine Freundin ihre Aussage immer wieder verändert, was den Tatablauf betrifft. Ja, sie hätte sogar einmal den Mord gestanden – Sie hätte ihn aus Eifersucht begangen, während der Abwesenheit von Troy Clark. Dann gab es einen Deal. Sie belastete Clark und wurde zu 20 Jahre Gefängnis verurteilt. Mittlerweile ist sie wieder in Freiheit.

Clarks aktueller Verteidiger David Dow schrieb in seiner Bitte an die Bewährungsbehörde: „Clarks Todesstrafe ist das Ergebnis von weitgehend unbeglaubigten Zeugenaussagen eines Mitangeklagten und eines Prozessananwaltes, dessen Leistung abgründig war.“

Man kann über den Fall denken, was man will. Aber eines ist den Strafverfolgern nicht gelungen. Sie konnten Troy Clark nicht brechen. Er hat sich seine Ehre nicht nehmen lassen. Dies wurde auch gerade in seinen letzten Worten deutlich:
„Ich bin nicht derjenige, der Christiana getötet hat, also was euch alle auch immer glücklich macht. Ich liebe euch alle. Wir sehen uns auf der anderen Seite.“

https://www.youtube.com/watch?v=sSoHWJFRPxM
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Peter K.

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Texas will Daniel Acker hinrichten

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Daniel Acker

Am 27.09.2018 will der US-Bundesstaat Texas die Hinrichtung von Daniel Acker (32) vollziehen. Er wurde wegen der Ermordung von Marquetta George im Jahr 2000 zum Tode verurteilt.

Daniel Acker und seine Freundin Marquetta George stritten sich laut Aussage von Zeugen in einem Nachtclub namens “Bustin’ Loose”. Dabei soll Acker ihr gedroht haben sie zu töten. Er wurde des Clubs verwiesen, kehrte aber mehrmals zurück. Seine Schwester holte ihn beim Clubparkplatz ab und brachte ihn zu seinem Truck. Dabei drohte er Marquetta George und den Mann mit der er glaubte, dass sie mit ihm zusammen war, zu verletzen.

Er sucht die ganze Nacht nach der Frau. Als Acker von der Suche zurückkehrte fand er George. Nach Aussage von zwei Nachbarn, soll George versucht haben zu fliehen und geschrien haben, man solle die Polizei rufen. Acker habe sie jedoch packen können und sie in seinen Pick-Up gezwungen. Dann sei er davongerast.

Ein weiterer Zeuge will gesehen haben, wie Acker in seinem Auto saß und mit sich selbst redete. Dann habe er eine Frau aus dem Auto gezogen und am Straßenrand abgelegt.

Bei der Obduktion wurden multiple Verletzungen bei der Frau festgestellt. Viele dieser Verletzungen hätten ausgereicht um sie zu töten. Es konnte jedoch nicht die genaue Todesursache festgestellt werden. Sie hatte auch Verletzungen, die durch einen Sprung aus einem fahrenden Fahrzeug stammen könnten. Acker behauptete sie wäre aus dem Auto gesprungen und sei dabei verstorben.

Es ist nicht unsere Aufgabe zu verurteilen oder die Schuldfrage zu beurteilen. Als entschiedene Gegner der Todesstrafe sind wir jedoch der Auffassung, dass niemand das Recht hat einen anderen Menschen zu töten – auch nicht der Staat! – Unabhängig von der schwere eines Verbrechens ist auch die Todesstrafe ein schweres Verbrechen und darum grundsätzlich abzulehnen!

Wer sich dafür einsetzen möchte, dass dieses Hinrichtung gestoppt wird, findet hier Gelegenheit dazu:

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Daniel Acker. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
https://catholicsmobilizing.org/event/daniel-acker

Der Gouverneur von Texas ist wie folgt zu erreichen: https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

IHfL
Peter K.

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Texas will evtl. Unschuldigen Hinrichten

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Troy Clark

Der US-Bundesstaat Texas plant am 26.09.2018 Troy Clark zu exekutieren. Er soll im Jahr 1998 die 20 jahre alte Christine Muse ermordet haben. Seit 18 Jahren wird er durch die Bedingungen im Todestrakt gefoltert.

Troy Clark lebte mit Tory Bush zusammen, mit der er gemeinsam Methamphetamin verkauft haben soll. Für kurze Zeit lebte auch Christine Muse bei dem Paar. Clark soll sich Sorgen gemacht haben, dass Christine Muse die Polizei über den Drogenhandel informieren könnte. Als Christine Muse das Paar am 19. Mai 1998 besuchte, soll Troy Clark sie ermordet haben. Als die Leiche aufgrund eines Hinweises von Tory Bush gefunden wurde, entdeckte die Polizei noch eine zweite Leiche. Diese soll von Clark ebenfalls ermordet worden sein, weil sie von dem Mord an Christine Muse gewusst haben soll.

Vor Gericht versuchte Clark deutlich zu machen, dass Tory Bush für die Morde verantwortlich war. Ihm wurde aber nicht geglaubt.

Auf der Internetseite deathrow-usa.com befindet sich ein Text von Troy Clark, in dem er seine Unschuld beteuert. Er schreibt u.a. er habe sich die ganze Zeit keinen Anwalt leisten können. Der ihm als Pflichtverteidiger zugewiesene Anwalt habe ihn nicht einmal besucht und durch ihn habe er mittlerweile zwei Berufungen verloren. Clark besteht darauf unschuldig zu sein. Er sagt, seine Freundin Tory wäre schuldig. Sie habe mehrere Aussagen gemacht aus denen hervorgeht, dass er unschuldig sei. Jedoch habe sie mit Hilfe der Polizei ihre Geschichte so verändert, dass er nun als Mörder da stehe und sie im Gegenzug eine geringere Strafe erhält. Clark beschreibt in seinem Text auch seine enorme Angst vor der Hinrichtung! Sein Schreiben ist auf deathrow-usa.com auch in Deutscher Sprache verfügbar.

Auf folgender Webseite gibt es eine Petition für Troy Clark. Dabei kann der Text problemlos verändert werden. Ohne Textveränderung hat die Mail einen katholischen Glaubensbezug:
https://catholicsmobilizing.org/action/2018-09/stop-execution-troy-clark

Der Gouverneur von Texas ist wie folgt zu erreichen: https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

IHfL
Peter K.

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