Resolutionsentwurf der UN: Weltweites Moratorium für die Anwendung der Todesstrafe

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen soll am 15. Dezember 2022 über eine Resolution abstimmen, in der ein weltweites „Moratorium für die Anwendung der Todesstrafe“ gefordert wird.

Immer noch werden in vielen Staaten der Welt die Menschenrechte mit Füßen getreten und Todesurteile vollstreckt. Iran, Irak, USA, China und viele Andere richten Verurteilte hin.

Obwohl der Präsident der USA, Joe Biden, sich immer wieder gegen die Todesstrafe ausgesprochen hat, werden nach wie vor Menschen in den Vereinigten Staaten hingerichtet. Biden hat nicht wirklich die Macht, diese Praxis in den einzelnen Staaten der USA zu verbieten, aber er könnte viel mehr tun als bisher. Zwar hat er dafür gesorgt, dass Bundesgefangene derzeit nicht hingerichtet werden, aber er könnte sie auch einfach begnadigen und den Todestrakt des Bundes einstampfen lassen… Bis jetzt hat er dies aber nicht getan! und damit ist auch das Leben der zum Tode verurteilten US-Bundesgefangenen weiter in Gefahr.

Bereits im November hat die Mehrheit der Mitglieder des 3. Ausschusses der UN-Generalversammlung für den Resolutionsentwurf AY.3/77/L.44 gestimmt. 126 Mitglieder der UN stimmten für diesen Entwurf, 37 Länder stimmten dagegen (dabei auch die USA!), und 24 enthielten sich (6 Staaten nahmen an der Abstimmung nicht teil).

Mit diesen 126 Stimmen wurde die bisher höchste Zustimmung für ein Moratorium der Todesstrafe erreicht (seit Vorlage der ersten Resolution im Jahr 2007).

In einer Petition haben alle Leserinnen und Leser dieses Artikels nun die Möglichkeit den US-Präsidenten Joe Biden beim Wort zu nehmen und von ihm zu fordern, dass die Vertreter der USA bei den Vereinten Nationen dieser Resolution zustimmen. Es kann nicht sein, dass die Vertreter der USA weiter gegen dieses Moratorium stimmen und damit die staatlichen Morde in den USA weiterhin legitimieren, obwohl der Präsident der USA sich klar gegen die Todesstrafe ausspricht.

Jetzt aktiv werden:

Petition unterzeichnen:
https://actionnetwork.org/petitions/president-biden-say-yes-to-a-global-moratorium-on-executions

Joe Biden hatte schon vor seiner Wahl klar gesagt, dass er sich für die Abschaffung der Todesstrafe einsetzen wird. Viele haben ihn auch darum gewählt… Leider hat er bis jetzt viel zu wenig dafür getan, dass dieser blutige Schandfleck der USA endlich entfernt wird. Noch immer sitzen Gefangene in den Todeszellen des Bundes und die USA stimmten im November gegen die Resolution für ein weltweites Moratorium. Wir können nur hoffen, dass der Druck auf Biden bis zum 15. Dezember groß genug wird, damit er klar und deutlich dafür sorgt, dass die USA der UN-Resolution zustimmen.

Darum bitten wir Euch alle: Unterschreibt die oben verlinkte Petition!

IHfL
Peter K.

Quelle:
https://daccess-ods.un.org/tmp/7899283.17070007.html
https://actionnetwork.org/letters/president-biden-say-yes-to-a-global-moratorium-on-executions

Die Unterstützung der von uns betreuten Gefangenen, sowie unsere Arbeit gegen die Todesstrafe ist auf ehrenamtlicher Basis. Darum erbitten wir für unsere Arbeit Spenden.
Wer helfen möchte, klickt bitte einfach auf das folgend Bild:

Hier die direkte URL: https://ihfl.de/st-konto.htm

Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative Hoffnung fürs Leben (IHfL) * www.ihfl.de * www.todesstrafe-info.de * www.lancelot-armstrong.de
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