Hinrichtung von Dexter Johnson gestoppt

Dexter Johnson

Dexter Johnson

Die für den 15. August 2019 vorgesehene Exekution von Dexter Johnson wurde, weniger als 24 Stunden vor der geplanten Hinrichtung, durch ein Bundesberufungsgericht gestoppt. Dexter ist  wegen Doppelmordes im Jahr 2006 zum Tode verurteilt worden.

Jetzt soll sein Fall vor dem Bezirksgericht neu verhandelt werden, um seine geistige Behinderung zu untersuchen. Geistig Behinderte dürfen nicht hingerichtet werden.

Bereits für den  02. Mai 2019 war Dexter Johnsons Exekution geplant, jedoch kurz vorher durch einen Bundesrichter gestoppt worden. Weil seine Verteidiger mehr Zeit benötigten für seinen Fall. Ein Richter aus Harris County hatte den neuen Hinrichtungstermin für den 15. August angesetzt.

Im Berufungsverfahren teilte Dexters Anwalt mit, sein Mandant habe einen sehr niedrigen IQ und schwere Hirnschäden. Wodurch er nicht den gleichen Grad an Schuldfähigkeit erreichen könne wie normalerweise Erwachsene. Sein Anwalt führte aus, dass Dexter einen erheblichen Gehirnschaden habe, wodurch er auch nicht in der Lage sei, seinen Verteidiger adäquat zu unterstützen. Dexter habe ein echtes Loch in seinem Gehirn, wo eigentlich funktionierende Hirnmaterie vorhanden sein müsste.

Bei diesem ganzen rechtlichen Hickack ist jedoch nicht zu vergessen, welche Ängste Dexter ertragen musste, vor den Hinrichtungsterminen. Denn einen Exekutionstermin zu erhalten bedeutet für den Betroffenen schlimmste seelische Folter.
In diesem Zusammenhang empfehlen wir unseren Lesern unsere Veröffentlichung:
„Todeskandidaten erzählen…“
Unsere PDF kann HIER kostenlos geladen werden.

IHfL
Peter K.

Quelle:
https://www.texastribune.org/2019/08/14/dexter-johnson-texas-execution-stay/
https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2019/08/09/texas-will-geistig-behinderten-hinrichten-2/

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