Staatlicher Mord in der Vorweihnachtszeit

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Jose Antonio Jimenez

Der US-Bundesstaat hat in der Vorweihnachtszeit seinen lange geplanten Mord begangen. Jose Antonio Jimenez wurde mittels tödlicher Injektion hingerichtet. (weitere Infos zu seinem Fall unter: https://wp.me/p2X1th-3m8)
Trauriges Ende einer Exekutionsserie in den USA mit 25 Opfern. Zwei mehr als im Jahr 2017.

Der Miami Herald berichtet, dass Jemenez gegen 7:30 Uhr aufwachte und einen katholischen Geistlichen traf. Er sei gut gelaunt gewesen und ruhig, laut der Sprecherin des Florida Correction Institution Michelle Glady


Wer dies glaubt, verkennt die Realität. Es mag sein, dass Jimenez versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber sicher hatte er keinen Grund für gute Laune.

Lesen sie dazu die erschütternden Worte aus dem Todestrakt von

Michael Lambrix
(am 5.10.2017 in Florida hingerichtet)

Patrick Hannon
(am 8.11.2017 in Florida hingerichtet)

(Das gedruckte Booklet, dass hier als PDF ladbar ist, kann bei uns, gegen Kostenerstattung, bestellt werden. Gerne auch größere Mengen, um sie zu verteilen. Dazu bitte eine entsprechende Mail an: <Hier geht es zur E-Mailadresse>)


Seine Henkersmalzeit, ein kubanisches Sandwich, Speck, Eier, Pommes Frites, Vanille-Schokoladeneis und Schokoladensirup.
Mit drei Stunden Verspätung wurden dann die ersten Medienzeugen kurz nach 21 Uhr in die Todeskammer geführt. Als der Vorhang aufgezogen wurde, lag Jimenez schon gefesselt auf der Trage – die Injektionsschläuche ragten aus seinem linken Arm.
Er weigerte sich letzte Worte zu sagen. So begann die tödliche Injektion gegen 21:33 Uhr. Er begann tiefer und tiefer zu Atmen. Unter dem weißen Laken hob sich seine Brust auf und ab. Seine Augen blinzelten und seine Lippen zitterten.
Gegen 21:37 Uhr atmete er langsamer. Ein Beamter schüttelte ihn an den Schultern. Keine Antwort. Eine Minute später atmete er noch einmal tief ein – es war sein letzter Atemzug.
Dann begann in den nächsten Minuten die Farbe aus seinem Gesicht zu verschwinden.
Gegen 21:47 Uhr kam ein bärtiger Arzt in den Raum. Er untersuchte mit einem kleinen Licht die Augen von Jimenez. Dann setzte er die Untersuchung mit einem Stethoskop fort.
Eine Minute später wurde Jimenez für tot erklärt…


Wir wissen nicht wie die letzten Minuten im Leben von Jose Antonio Jimenez waren. Immer wieder wird davon berichtet, dass die Betäubung bei den Hinrichtungen nicht ausreichend wirkt und die Opfer schlimmste Höllenqualen durchleben – jedoch teils ohne sich bemerkbar machen zu können, da sie durch die Mittel gelähmt sind. Gefangen im eigenen Körper, ohne auf ihre schreckliche Lage aufmerksam machen zu können… (Siehe z.B. hier: https://wp.me/p2X1th-21N)

Bei der Sprecherin Michelle Glady klingt das ganze dann so:  „Die Hinrichtung fand ohne Zwischenfälle statt“.

Kalter Kommentar für einen brutalen, staatlichen Mord kurz vor dem christlichen Fest der Liebe…

IHfL
Peter K.

Quellen:
https://www.miamiherald.com/news/local/crime/article222989565.html
https://wp.me/p2X1th-3m8
https://wp.me/p2X1th-21N

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