USA ignorieren Völkerrecht – Hinrichtung

Todestraffe002klDer US-Bundesstaat Texas hat am 14.11.2018 Robert Ramos mittels Giftspritze exekutiert. Die USA zeigen damit erneut, dass sie das Völkerrecht nicht interessiert. Um ihre grausame Justiz weiter durchziehen zu können, drehen die USA der Welt den Rücken zu. Ramos, der mittlerweile 64 Jahre alt ist, wurde im Jahr 1993 zum Tode verurteilt, weil er seine Frau Leticia und seine beiden jüngsten Kinder, Abigail und Jonathan, ermordet haben soll.

Gegen internationale Verträge verstoßen
Jahrelang versuchten Ramos‘ Verteidiger die Hinrichtung zu verhindern, da diese Exekution gegen internationale Verträge verstoßen würde. Denn Ramos wurde nicht richtig über sein Recht aufgeklärt, beim mexikanischen Konsulat Rechtshilfe anfordern zu können.

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Robert Ramos

Erst nach einem Jahr erfuhren die mexikanischen Behörden, durch Nachrichtenberichte,  von Ramos‘ Festnahme. Seine Anwälte argumentieren, dass Mexiko bei Kapitalverbrechen oft eine zusätzliche Verteidigungsunterstützung biete und dies wohl auch geschehen wäre, wenn der Staat Mexiko sofort informiert worden wäre. Der Staat Texas weist dies mit dem Argument arrogant zurück, die zusätzliche Hilfe aus Mexiko hätte auch nicht zu einem anderen Ergebnis geführt.

Im vorherigen Jahr wurde bereits Ruben Cardenas hingerichtet. Was zu einem internationalen Aufschrei führte, da auch ihm die nötige konsularische Unterstützung vorenthalten wurde. (wir berichteten: siehe hier)

Die USA brechen immer wieder das Völkerrecht und stoßen die Welt damit vor den Kopf. Auch die Hinrichtung von Robert Ramos zeigt erneut, dass die USA sich weit von der Völkergemeinschaft entfernt haben. Dem gilt es entschieden entgegenzutreten. Mit welchem Recht begehen die USA Verbrechen, die sie anderen Staaten, teils zu recht, vorwerfen? – Diese Doppelmoral steigert sich gerade bei der Todesstrafe bis zur Unerträglichkeit.

Mit Ramos haben die USA dieses Jahr schon 21 Menschen hingerichtet.

IHfL
Peter K.

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