Jeffrey Borden erhängt sich in der Todeszelle

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Jeffrey Borden

Alabama: Der zum Tode verurteilte Jeffrey Borden wurde am Sonntag gegen 2:30 Uhr in seiner Zelle tot aufgefunden. Er hatte sich mit einem Bettlaken erhängt. Über 24 Jahre war er der Folter mit dem Todestrakt ausgesetzt.

Borden hatte im Oktober 2017 einen Hinrichtungstermin. Dabei gab es ein hin und her von Gerichtsbeschlüssen. Am 2.10.2017 erhielt er einen Hinrichtungsaufschub. Jedoch wurde dann der Exekutionsbefehl am 04.10.2017 wieder in Kraft gesetzt, um am 5.10.2017, ca. drei Stunden vor seiner Hinrichtung, doch wieder gestoppt zu werden. (wir berichteten…)

Es ist eine schreckliche Situation für die Gefangenen, oft jahrzehntelang, in der Todeszelle zu sitzen und zu wissen, dass sie irgendwann hingerichtet werden. Exakt DAS ist Folter! – Offensichtlich konnte Jeffrey Borden dies nicht mehr ertragen. Für uns als Außenstehende ist es sicher kaum vorstellbar welch Martyrium es für ihn bedeutete dieses „Hickhack“ um seine Hinrichtung zu durchleben. Dieser Folter hat er nun selbst ein Ende gesetzt.

Was die Gefangenen durchmachen müssen kann in den berührenden Worten von Michael Lambrix (am 5.10.2017 in Florida hingerichtet), Patrick Hannon (am 8.11.2017 in Florida hingerichtet) und Lancelot Armstrong nachgelesen werden. Es sind die erschütternden Worte Gefangener, Worte die diese Folter spürbar werden lassen… Die PDF-Version unserer Broschüre kann hier heruntergeladen werden.
(http://www.lancelot-armstrong.de/temp/lambrix_hannon_armstrong.pdf)

IHfL
Peter K.

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