Mangelernährung im Todestrakt: Speiseplan der Unmenschlichkeit

Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Ernährung der Gefangenen in den Todestrakten der USA mehr als schlecht ist. Jetzt hat uns erneut ein Speiseplan erreicht, der die unmenschliche Situation belegt.

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Bei den farbig gekennzeichneten Stellen handelt es sich um Nahrung, die der Gefangene gar nicht erhalten hat, obwohl sie ihm laut Plan zusteht!  An zwei Tagen bekam er kein Frühstück. An vielen Tagen erhielt der Gefangene kein Brot. Was er dann aber mit der Margarine und der Marmelade machen sollte, ohne Brot, ist sicher das große Geheimnis des Strafvollzugs.

Bei genauerer Analyse des Plans stellen wir fest, dass es sich um einen Plan für Gläubige handelt – z.B. für Anhänger des jüdischen Glaubens. Dieser Plan gilt aber auch z.B. für Mitglieder der Siebenten-Tags-Adventisten, wie es bei dem durch die IHfL betreuten Lancelot Armstrong der Fall ist.

Wie jeder sofort erkennen wird, erdreistet sich der US-Bundesstaat Florida, aus diesem Staat stammt der Plan, seine Gefangenen im Todestrakt mit der stets gleichen Nahrung zu misshandeln.

Das Frühstück besteht aus ungesäuertem Brot, Banane, Marmelade, Margarine, Kaffee, Zucker, einem nicht näher definierten Getränk und Wasser.

Das Mittagessen besteht aus Hänchenpressfleisch (wohl aus der Konserve), Tomate, Sellerie Sticks, ungesäuertes Brot, Margarine, Banane oder Orange, einem nicht näher definierten Getränk und Wasser.

Das Abendbrot besteht aus Hänchenpressfleisch (wohl aus der Konserve), Sellerie Sticks oder Tomate oder Karotten, Margarine, Banane oder Orange und Wasser.

Bezüglich des nicht näher definierten Getränks wurde uns in der Vergangenheit berichtet, dass es sich oft um gefärbtes Wasser handelt, welches einen Fruchtsaft darstellen soll.

Das ganze kann man getrost als Ernährung auf Sparflamme bezeichnen. Ein Warmes Essen erhält man bei dieser „religiösen Ernährung“ nicht!

Es ist eine Schande und ein schweres Verbrechen wie der US-Bundesstaat Florida seine Gefangenen behandelt. Ohne Unterstützung von Außen müssen die Gefangenen schwere körperliche Schäden befürchten bei einer solchen Mangelernährung. Dabei ist es den Gefangenen verboten zu arbeiten und Geld zu verdienen. Lediglich über Spenden können sie ihre karge Ernährung etwas aufbessern, indem sie über den Bestelldienst im Gefängnis Nahrungsmittel bestellen. Wer kein Geld hat, hat nur DAS was auf diesem schrecklichen Speiseplan der Unmenschlichkeit steht.

Wir bitten unsere Leser auf diesem Weg um Unterstützung für Lancelot Armstrong, der seit 1991 durch die Umstände im Todestrakt von Florida gefoltert wird. Für einmalige Spenden bitte auf diesen Link hier klicken.

Wir bieten auch die Möglichkeit einer Patenschaft an. Dies ist eine besonders effektive Form der Unterstützung. Paten erhalten von uns Patenmails mit Details über Lancelot Armstrong, wobei auch Auszüge aus Telefongesprächen mit ihm als MP3 dazugehören. Genaueres zur Patenschaft ist hier zu finden.

Im Soli-Shop findet ihr noch weitere Möglichkeiten. Dort gibt es Kunstwerke von Lancelot, eine Solidaritäts-Musik-CD, Comics und vieles mehr. Zum Soli-Shop geht es hier.

Selbstverständlich sind auf unserer Webseite www.lancelot-armstrong.de weiterführende Informationen zu Lancelot Armstrong zu finden.

Wer Kontakt mit uns aufnehmen möchte, erreicht uns über folgende Mailadresse:
info@lancelot-armstrong.de

IHfL
Peter K.

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Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative 'Hilfe für Lancelot (IHfL) www.lancelot-armstrong.de
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