Kein weiterer Hinrichtungstermin für Doyle Lee Hamm!

hammDoyle Lee Hamm sollte am 22.02.2018 durch den US-Bundesstaat Alabama hingerichtet werden. Die Exekution schlug fehl. Nun entschied der Bundesstaat, keinen weiteren Versuch zu unternehmen, Doyle Lee Hamm zu töten.

Die Hinrichtung von Doyle Lee Hammder 1987 Patrick Cunningham ermordet haben soll, wurde gestoppt und ein neuer Hinrichtungstermin sollte festgesetzt werden. Wie Beamte berichteten, gab es Probleme mit seinen Venen. Die Beamten konnten einfach keine Vene finden, die für die tödliche Injektion geeignet gewesen wäre. Während der langen, sehr schmerzhaften Prozedur, hoffte selbst der 69-Jährige teils darauf, dass endlich eine Vene gefunden wird, so schmerzhaft war es für ihn. Seine Anwälte hatten in der Vergangenheit bereits auf solche Probleme hingewiesen, da Hamm an einem Gehirntumor und einem Lymphom leidet.

Jetzt hat Alabama sich dazu entschieden, keinen weiteren Hinrichtungstermin für Hamm anzusetzen. Hamm musste dafür im Gegenzug auf seine Berufungsmöglichkeiten verzichten.

Ein wichtiger Schritt. Denn damit wurde dem Argument der Anwälte entsprochen, dass ein weiterer schmerzhafter Versuch, also eine solche Quälerei, nicht noch einmal stattfinden dürfe, in Hamm’s Fall. Da jedoch viele Hinrichtungen immer wieder eine schreckliche Quälerei darstellen, sollte zukünftig einfach auf alle Exekutionen verzichtet werden. (Siehe z.B. Clayton Lockett, die grausamen Details seiner Hinrichtung). Somit wäre die Gefahr der Folter, die bis zum Tode geht, gebannt.

IHfL
Peter K.

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