Ohio: Gouverneur stoppt Hinrichtung

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Raymond Tibbetts

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Ohio hat die für den 13.2.2018 vorgesehene Hinrichtung von Raymond Tibbets gestoppt und an den Fall an den Gnadenausschuss zurücküberwiesen.
(wir berichteten)

Raymond Tibbets wurde für schuldig befunden seine Frau Judith Sue Crawford, sowie Fred Hicks im November 1997 ermordet zu haben.

Einer der Geschworenen hatte einen Brief an den Gouverneur geschrieben, in dem er fordert Raymond Tibbetts zu begnadigen. Er schrieb, wenn er von der Kindheit Tibbetts gewusst hätte, die geprägt war von schweren Misshandlungen, und man die Geschworenen über seine Drogensucht informiert hätte, dann wäre er nicht für die Todesstrafe gewesen. Damals wurden diese Fakten im Prozess nicht erwähnt.

Raymond Tibbetts selbst sagt, er habe keine Erinnerung an den Mord. Ein Arzt bescheinigte ihm eine Geisteskrankheit, sowie Drogen- und Alkoholsucht. Der Arzt geht davon aus, dass Raymond Tibbetts die Fähigkeit fehlt kriminelle Handlungen zu unterlassen, vor allem wenn er unter Drogen- und Alkoholeinfluss steht.

Wir danken allen, die sich gegen die Hinrichtung eingesetzt haben. Es kann gut sein, dass die vielen Proteste die der Gouverneur erhielt, zu seiner Entscheidung beigetragen haben.

IHfL
Peter K.

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