Alabama exekutiert Robert Melson

Robert Bryant Melson

Robert Bryant Melson

Der US-Bundesstaat Alabama hat Robert Bryant Melson (46) mittels Giftspritze am Donnerstagabend hingerichtet. Er soll 1994 drei Menschen bei einem Raubüberfall erschossen haben.

Die Hinrichtung wurde mehrere male aufgeschoben, jedoch machte zum Schluss der Oberste Gerichtshof der USA den Weg für die Exekution frei. Zuvor wurde er im Todestrakt durch den Staat 21 Jahre lang gefoltert, durch die dortigen Umstände, aber auch im Besonderen durch die Tatsache, dass er die ganzen Jahre seine bevorstehende Hinrichtung vor Augen haben musste.

Melson verneinte die Frage, ob er letzte Worte habe und schüttelte lediglich den Kopf.

Es bleibt wie immer die Frage, was soll das? – Welchen Sinn hat das Töten eines Menschen um zu zeigen, dass Töten falsch ist. Werden doch die Verantwortlichen für Melsons Tod selbst zu Mördern… Welchen Sinn macht es Menschen für Jahrzehnte einzusperren, mit Todesandrohung und dies unter foltergleichen Bedingungen?…
Eines ist auf jeden Fall klar, durch diesen staatlichen Mord wurde wieder Leid verursacht, müssen wieder Menschen trauern, um einen geliebten Menschen…

IHfL
Peter K.

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