4. Hinrichtung in Arkansas in 8 Tagen

 

Kenneth Williams

Kenneth Williams

Akansas hat wieder einen Gefangenen ermordet. Von 8 geplanten Exekutionen wurden mittlerweile 4 durchgeführt. Den Hinrichtungen sind intensive juristische Auseinandersetzungen vorausgegangen. Diesmal war Kenneth Williams (38) das Opfer dieser unmenschlichen Bestrafung. Er wurde am 28. April exekutiert.

Williams hatte sich zuvor für seine Taten bei den Hinterbliebenen seiner Opfer entschuldigt, mit den Worten: „Es waren extrem verletzende und sinnlose Verbrechen, die ich gegen Sie begangen habe. Meine Taten sind nicht zu entschuldigen. Demütig bitte ich um Ihre Vergebung und bete, dass sie Heilung, Frieden und einen Abschluss finden, den Sie verdienen.“ Er war bereits wegen Mordes im Gefängnis und verletzte bei einem Ausbruch einen Menschen mit einem Auto tödlich.

Die Hinrichtung verlief nach Augenzeugen nicht ohne „Probleme“. Williams verkrampfte sich nachdem ihm das Gift gespritzt wurde und zitterte. Mittels einer Autopsie soll nun geklärt werden inwieweit er „zu viel“ bei seiner Exekution leiden musste.

Mit Kenneth Williams hat der US-Bundesstaat mittlerweile 4 Menschen innerhalb von acht Tagen exekutiert (siehe: http://wp.me/p2X1th-2sc + http://wp.me/p2X1th-2sW). Das Land hat den Boden der Menschlichkeit verlassen und kennt wohl nur noch das alttestamentarische „Auge um Auge“.

IHfL
Peter K.

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