Aufschub für Paul Storey

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Paul Storey

Paul Storey hat einen Hinrichtungsaufschub bekommen. Er sollte am 12. April, durch den US-Bundesstaat Texas, hingerichtet werden, für den Mord an Jonas Cherry am 16. Oktober 2006. Nachdem Storey’s Anwälte Rechtsmittel eingelegt hatten, wurde am 7. April der Aufschub durch ein texanisches Gericht beschlossen.

Interessantes Detail: Es wird der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, sie hätte in der Verhandlung behauptet, die Eltern des Opfers wollten die Todesstrafe für Storey. Jedoch sind diese Eltern absolut dagegen, dass Paul Storey die Höchststrafe erhält. In einem Brief an lokale und staatliche Behörden schreiben sie: „Die Hinrichtung von Paul Storey wird uns unseren Sohn nicht mehr zurückbringen… Wir sind davon überzeugt, dass er niemand anderen mehr ermorden kann, wenn er im Gefängnis bleibt. Mit diesem Ergebnis sind wir zufrieden und davon überzeugt, dass damit der gesetzlichen Vergeltung für den Tod unseres Sohnes genüge getan ist.“

Ein neuer Hinrichtungstermin für Paul Storey dürfte nun in weite Ferne gerückt sein – im besten Fall könnte seine Todesstrafe abgewandelt werden – in eine lebenslange Haftstrafe.

Weitere Informationen, auch mit einem Video in dem ein Verteidiger und Storey’s Mutter zu Wort kommen unter: http://wp.me/p2X1th-2oq

IHfL
Peter K.

 

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