Alabama will debilen Mann hinrichten

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Vernon Madison

Update: Ein Berufungsgericht hat einen Aufschub für Vernon Madison gewährt, weil mehr Zeit benötigt wird um zu prüfen, ob er trotz Schlaganfall und Demenz dennoch hingerichtet werden kann. Eine entsprechende Anhörung soll im Juni stattfinden.


Am 12. Mai soll Vernon Madison durch den US-Staat Alabama, nach rund 30jähriger Folter im Todestrakt, ermordet werden. Sein Verteidiger hält ihn für nicht „exekutionsfähig“.

Im April 1985, also vor über 30 Jahren, hat Madison einen schweren Fehler begangen und während einer Auseinandersetzung, in der es um seine Ex-Freundin ging, einen Polizisten erschossen. Jetzt soll er dafür sterben. In der Bundesrepublik wäre er mit großer Wahrscheinlichkeit seit langem wieder auf freiem Fuß…

Sein Verteidiger versucht Madison’s Leben zu retten. Dabei argumentiert er mit der Tatsache, dass Madison im Gefängnis bereits mehrere Schlaganfälle erlitten hätte und ihm durch die Folgen die geistige Kompetenz fehle überhaupt noch zu realisieren, warum er hingerichtet werden soll. Er habe auch sein Augenlicht und die Sprache durch die Schlaganfälle verloren.

Wer um Gnade für Vernon Madison bitten möchte, kann sich an Gov. Robert Bentley wenden: http://governor.alabama.gov/contact/
oder per Twitter: http://twitter.com/GovernorBentley

IHfL
Peter K.

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