Saudi Arabien: Todesstrafe für Schwule

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Saudi Arabien (Grafik: Wikipedia)

Saudi Arabien plant nach einem Bericht von m-maenner.de, der sich auf die Berichterstattung der Tageszeitung Okaz bezieht, zukünftig Homosexuelle härter zu bestrafen. Schon jetzt kann Homosexualität mit der Steinigung bestraft werden, jedoch wurde das in der letzten Zeit nicht durchgeführt. Nun wollen die Saudis härter durchgreifen.

In unseren Medien ist immer wieder die Rede vom Islamischen Staat, der ja bekanntlich auch von Saudi Arabien bekämpft wird. Jedoch wird dabei gerne vergessen, dass bei den Saudis ebenso die Scharia gilt, wie beim IS. Derzeit werden Schwule in diesem Staat mit Peitschenhieben und langen Gefängnisstrafen für ihre Liebe bestraft. 2007 wurden zwei Männer mit jeweils 7000 Peitschenhieben bestraft und diese über viele Jahre verteilt mit diesen Schlägen gefoltert, dadurch sind sie heute körperlich behindert.

Im letzten halben Jahr wurden über 30 Männer wegen ihrer Homosexualität verurteilt. Zusätzlich werden mittlerweile immer mehr Personen verhaftet und bestraft, die in sozialen Netzwerken sich entsprechend geäußert haben. Natürlich wird dazu der Koran zitiert, als Begründung für diese Vorgehensweise. Laut dem Koran sei Homosexualität, ähnlich wie bei manchen Auslegungen der Bibel, verboten und mit dem Tod zu bestrafen.

Vor kurzem war ein Mann verhaftet worden, weil er eine Regenbogenfahne auf seinem Haus gehisst hat. Er wusste nichts über deren Bedeutung, sondern bestellte sie für eines seiner Kinder im Internet, weil dieses die Farben so schön fand…

Eine Schande für die deutsche Politik
Was ist das eigentlich für eine Politik, die die deutsche Regierung und so mancher Kapitalist in diesem Land treibt? Stets wird dieser Staat, der Teile seiner Bevölkerung mit diesen und ähnlichen Gesetzen tyrannisiert, mit deutschen Waffen beliefert. Erst vor kurzem gab es eine Massenhinrichtung in Saudi Arabien  von 47 Menschen und „wir“ machen gute Geschäfte mit diesen Despoten und dabei besudelt sich die deutsche Regierung mit dem Blut der Opfer. Es ist eine Schande für die deutsche Politik!

IHfL
Peter K.

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