Texas: Exekution für 16.02.2016 geplant

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Gustavo Garcia

Er hat über die Hälfte seines Lebens im Todestrakt verbracht. Fast noch ein Kind, verurteilte man ihn zum Tod. Am 16. Februar, Jahrzehnte danach, will der Staat Texas ihn dafür ermorden.

Gustavo Garcia (43) wurde 1992 zum Tod verurteilt, für den Mord an Craig Turski. Zum Zeitpunkt der Tat war Garcia gerade mal 18 Jahre alt. Der 15 jährige Mitangeklagte Christopher Vargas bekam eine lebenslängliche Haftstrafe.

Garcia hatte damals einen Laden in Plano/Texas überfallen und forderte Craig Turski mit vorgehaltener Waffe auf, ihm das Geld aus der Kasse zu geben, während Christopher Vargas Bier einpackte und es im bereitstehenden Auto deponierte. Garcia schoss auf Turski, der im Krankenhaus an seiner Verletzung starb. Im Januar 1991 wurden Garcia und Vargas bei einem weiteren Raubüberfall verhaftet, dabei erschossen sie Gregory Martin.

Im Jahr 1998 versuchte Garcia, mit anderen Gefangenen, aus dem Todestrakt zu fliehen. Der Versuch scheiterte jedoch.

Der Oberste Gerichtshof der USA hat es am 19. Januar 2016 abgelehnt Garcias Fall zu überprüfen.

Als Junger Mensch hat Garcia große Fehler begangen. Ihn jedoch heute, Jahrzehnte danach, dafür hinzurichten, kann nicht der richtige Weg sein. Offensichtlich scheint der Gedanke der Resozialisierung in Texas nicht zu existieren. Dort ist das Rechtssystem immer noch tief in archaischem Denken verwurzelt.

Für alle die etwas für Gustavo Garcia tun möchten, hier ein paar Möglichkeiten:
Den Gouverneur um Gnade bitten. Er kann über folgende Webseite erreicht werden:
https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott
Sowie unseren Artikel verbreiten und teilen.

IHfL
Peter K.

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