Alabama exekutiert Christopher Brooks

christopher2bbrooks

Christopher Brooks

Alabama hat mit der Exekution von Christopher Eugen Brooks nun wieder einen Mord begangen. Die letzte Exekution fand dort 2013 statt.

Gestern hat der US-Bundesstaat Alabama Christopher Eugen Brooks(43) mittels tödlicher Injektion hingerichtet. Er war 1992 für den Mord an Jo Deann Campbell zum Tod veruteilt worden.

Brooks sagte in seinen letzten Worten zu seinen Freunden im Zeugenraum: „Ich nehme euch mit in meinem Herzen. Bis bald. Bye, ich liebe Euch!“

In Alabama wird mit einem Medikamenten-Cocktail getötet, der in der Vergangenheit zu großen Problem geführt hat. Alle Versuche dagegen vorzugehen scheiterten auf Bundesebene und dieser Cocktail, der auch Midazolam enthält, ist weiter erlaubt. Die Anwälte Brooks versuchten bis zu letzt gegen den Einsatz dieser Gifte zu kämpfen.

In der Vergangenheit haben wir bereits mehrfach über die grausamen Folgen von Hinrichtungen mittels Midazolam berichtet. Dieses Mittel wird dabei als erste von insgesamt 3 Drogen für die Exekutionen eingesetzt. Zunächst wird dabei Midazolam-Hydrochlorid verabreicht, das zwar sedierend, jedoch nicht schmerzstillend wirkt. Danach wird dem Häftling ein Präparat verabreicht, das ihn lähmt, so dass er nicht mehr sprechen oder sonst wie auf sich aufmerksam machen kann.
Laut Mark Elliott (Floridians for Alternatives to the Death Penalty FADP) sagt dazu: “Bei Injektionen mit drei Mitteln ist die Gefahr groß, dass die Wirkung des ersten schnell verfliegt und niemand das mitbekommt.” Es gebe nur einen Menschen der wisse, ob die Verwendung von Midazolam-Hydrochlorid Schmerzen verursacht, dies sei derjenige, der damit getötet wird. Zum Schluß kommt Kaliumchlorid zum Einsatz, wodurch es zum Herzstillstand kommt. Mark Elliott teilt mit, dass durch dieses Mittel alle inneren Organe quasi “verbrennen”.

Sie auch:  Clayton Lockett, die grausamen Details seiner Hinrichtung       (http://wp.me/p2X1th-ta)

Die USA kämpfen gegen den IS, der Menschen brutal hinrichtet und foltert. Gleichzeitig unterstützen sie mit Saudi-Arabien, einen Staat der gleich dem IS Menschen brutal hinrichtet und foltert. Und in vielen US-Bundesstaaten werden Menschen brutal hingerichtet und gefoltertDrei Systeme mit der gleichen Menschenverachtenden Handlungsweise.

Da erscheint es nur als logische Konsequenz, dass auch die BRD gegen den IS kämpft, an Saudi-Arabien aber Waffen verkauft und mit den USA gut Freund ist. Was uns dies auch immer sagen soll, bleibt jedem selbst überlassen…

IHfL
Peter K.

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