Todesstrafe in Nebraska: Gouverneur Pete Ricketts erzwingt Volksentscheid

200.000 Dollar ist ihm persönlich das Töten wert

Gouverneur Rick Picketts

Im Mai diesen Jahres wurde die Todesstrafe in Nebraska mittels Abstimmung im Parlament abgeschafft. Jetzt steuert der Gouverneur Rick Picketts mit einer Unterschriftensammlung dagegen.

Vor ca. 5 Monaten setzte sich das Parlament in Nebraska/USA  über das Veto des Gouverneurs hinweg und schaffte die Todesstrafe mit 30 zu 13 Stimmen ab (siehe: http://wp.me/p2X1th-sI). Interessanterweise stimmten damals auch Abgeordnete der Republikaner, also seiner eigenen Partei, gegen sein Veto.

Nun schlägt Rick Picketts mit einer Unterschriftensammlung zurück. Mit mehr als 143.000 Unterschriften erzwingt er zu diesem Thema ein Volksabstimmung. Ihm selbst war diese Aktion ein Spende von 200.000 Dollar wert. Offensichtlich ist ihm der staatliche Mord so wichtig, dass er einen solchen Weg geht. Als Katholik sollte ihm eigentlich der Satz: „Du sollst nicht töten“ heilig sein, mal ganz davon abgesehen, dass sich selbst der Papst klar gegen die Todesstrafe ausgesprochen hat.

Für die derzeit 10 Gefangenen im Todestrakt von Nebraska ist nun die Situation genauso unsicher, wie für noch kommende Prozesse in denen die Todesstrafe verhängt werden könnte.

IHfL
Peter Koch

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Eine Antwort zu Todesstrafe in Nebraska: Gouverneur Pete Ricketts erzwingt Volksentscheid

  1. Peter Halvensleben schreibt:

    Das ist das Problem in den USA zu Psychopathen in der Politik. Ich kann nur hoffen, dass er selber des Mordes beschuldigt wird und er selber es zu erleben hat, wie es sich anfühlt, unschuldig in der Todeszelle zu sitzen.

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