USA: Hinrichtung nach über 30 Jahren Folter!

Beim 8. mal haben sie ihn getötet…

Lester Bower

67 Jahre alt ist Lester Bower geworden und hat rund die Hälfte seines Lebens im Todestrakt von Texas verbracht. Jeden Tag mit dem Wissen, dass der Staat Texas ihn ermorden will, für ein Verbrechen, dass wie er stets beteuerte, er nie begangen hat. Am vergangenen Mittwoch haben sie ihn geholt und ermordet…

Lester Bower wurde 8. mal ermordet! Über 30 Jahre haben sie ihn in der Todeszelle misshandelt. 8 mal musste er um sein Leben bangen. 7 mal haben sie seine angesetzte Hinrichtung wieder verschoben. Es ist unvorstellbar, was dieser Mann im US-Staat Texas ertragen musste. Niemand weiß, wie oft er diesen schweren Weg in Gedanken gegangen ist… Jahrzehnte in Todesangst…

Aber es war nicht nur diese Angst, die ihn quälte, sondern auch sein Wissen um seine Unschuld, denn er hat immer darauf bestanden, dass er das ihm vorgeworfene Verbrechen nicht begangen hat. Und vieles deutet auch heute noch auf seine Unschuld hin.

Viele Menschen glauben an Bowers Unschuld, da er vor dieser Tat nie polizeilich in Erscheinung getreten und ein angesehener Mann war, der als sanftmütig beschrieben wurde und sich liebevoll um seine Frau und seine zwei Töchter kümmerte. Zudem wurde er aufgrund reiner Indizien verurteilt. Die Tatwaffe wurde nie gefunden. Auch wurden am Tatort keine Fingerabdrücke von ihm entdeckt und es gab keine Zeugen der Tat. Er selbst hat auch nie ein Geständnis unterzeichnet.

Im Jahr 1989 rief eine Frau bei einem von Bowers Verteidigern an und erzählte, dass ihr Exfreund und drei weitere Personen die vier Morde begangen hätten, weil ein Drogendeal geplatzt war. Ihre Identität und die weiterer Personen wird in einem versiegelten Dokument bei Gericht aufbewahrt. Die Staatsanwaltschaft wertete die Information lediglich als Versuch die Ausführung der Strafe zu verzögern.

Ein Insasse berichtet über die Folter im Todestrakt von Texas, anders kann man die Umstände dort nicht nennen. Die Brieffreundin des Gefangenen des Todestraktes von Texas hat uns berichtet, was ihr zum Tode verurteilter Freund über seine Situation erzählt. Er schreibt: „Ich habe so großen Hunger und ich friere so sehr, ich habe keine Decke, nur so einen dünnen Lappen…„, weiter berichtet uns seine Brieffreundin, er wäre krank, habe eine Grippe, aber es komme kein Arzt zu ihm. Vom Essen, dass den Namen nicht verdient, bekomme er oft Durchfall und müsse sich häufig erbrechen. Er selbst schreibt noch: „ein Hund würde sicher davon sterben...“ (durch die Umstände)

Es wird Zeit das etwas passiert. Die Europäischen Staaten dürfen diesem verbrecherischen Treiben nicht mehr tatenlos zusehen. Schreibt an die Regierung der BRD, von Österreich, der Schweiz usw… dass sie sich mitschuldig machen, durch ihre Passivität. Frau Merkel und all die anderen müssen endlich damit beginnen eine deutliche Sprache mit den US-Vertretern zu sprechen. Sie müssen klar und deutlich ankündigen, dass die USA mit Sanktionen zu rechnen haben, wenn sie mit ihren Verbrechen gegen die Menschlichkeit so weiter machen.

IHfL

Peter Koch

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Eine Antwort zu USA: Hinrichtung nach über 30 Jahren Folter!

  1. freiedenkerin schreibt:

    Ach, die europäischen Volks(ver)treter reden sich doch lieber die Köppe wegen der angeblichen Griechenland-Krise heiß, als sich in punkto Menschenrechtsverletzungen in den USA aktiv zu engagieren. Und „Mutti“ geht so was ohnehin am A… vorbei…

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