USA/Florida: Todesstrafe…Folter…“Selbstmord“

Gregory Larkin hat sich selbst erstickt

Wie die Times-Union berichtet, haben ihr die Behörden mitgeteilt, dass sich Gregory Larkin Mittwoch Nacht das Leben genommen hat.

Larkin soll seine Eltern getötet haben und hatte sich im Jahr  2012 auf seinen eigenen Wunsch hin, selbst vor Gericht verteidigt. Sein Pflichtverteidiger kritisierte die Entscheidung des Gerichts dies zu gestatten. Die 12 Geschworenen verurteilten ihn einstimmig zum Tode.

Ein späterer Versuch, das Urteil in einer Berufungsverhandlung zu kippen schlug fehl. Die Berufungsanwälte argumentierten, Larkin sei aufgrund seiner Psyche nicht dazu fähig gewesen sich zu verteidigen. Aufgrund von zwei Gutachten, wurde dieses Argument aber nicht akzeptiert.

Seit dem Jahr 2000 ist Larkin der Vierte zum Tode Verurteilte, der sich im Todestrakt das Leben genommen hat.

Folter im Todestrakt: Die Situation der Gefangenen im Todestrakt kann nur als Folter bezeichnet werden. Es handelt sich dabei klar um Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Lancelot Armstrong, seit fast 25 Jahren in der Todeszelle in Florida,  berichtet uns immer wieder über die schlimmen Zustände, denen die Gefangenen ausgesetzt sind. Er selbst bezeichnet die Selbstmorde als die logische Konsequenz dieser Umstände. Auf folgender Seite gibt er einen Einblick in den Alltag im Todestrakt:

www.lancelot-armstrong.de/lancelotseite009.htm

IHfL

Peter Koch

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Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative 'Hilfe für Lancelot (IHfL) www.lancelot-armstrong.de
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