Rassismus: Schwarzer von hinten erschossen

Weißer Polizist exekutiert Schwarzen in South Carolina

Die rassistischen Verbrechen gegen Schwarze in den USA durch die Polizei nehmen kein Ende. Diesmal wurde Walter Scott von einem weißen Polizisten mehrmals in den Rücken geschossen. Diesmal war jedoch eine Kamera dabei und somit gerieten die verbrecherischen Umstände der Tat an die Öffentlichkeit.

Wegen eines kaputten Rücklichts wurde sein Fahrzeug angehalten. Der Polizist Michael S. erklärte, Scott hätte versucht ihn zu ergreifen und ihm seinen Teaser abgenommen, dabei handelt es sich um eine Waffe mit der man Elektroschocks abgeben kann. Der Fall war klar. Der Weiße Polizist hatte in Notwehr gehandelt und darum starb Walter Scott.

Doch nun die Wende nach drei Tagen. Es tauchte eine Videoaufnahme auf, in welcher der Vorfall gefilmt wurde. Ganz klar zu erkennen, Walter Scott wird mit mehren Schüssen, von dem weißen Polizisten von hinten erschossen, obwohl keinerlei Bedrohung für den Polizisten vorlag. Anstatt sofort einen Notarzt zu rufen, geht Michael S. gemächlich auf sein Opfer zu und legt ihm Handschellen an, begibt sich dahin zurück von wo er geschossen hat, nimmt einen Gegenstand (vielleicht der Teaser) und legt ihn neben den Erschossenen. Ein zweiter Polizist erscheint und durchsucht Scott, dann fühlt Michael S. seinem Opfer den Puls. Jetzt muss sich der Schütze wegen Mordes vor Gericht verantworten.

Sollte das Video nicht funktionieren, hier die direkte URL zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=kdQwKNfuSiM

Es drängt sich die Frage auf, was geschehen wäre, wenn die Tat nicht zufällig gefilmt worden wäre. Die Vermutung liegt nahe, dass man der Aussage des weißen Polizisten geglaubt hätte.

Lancelot Armstrong, der seit 1991 im Todestrakt in Florida ist, berichtet uns immer wieder von dem schwelenden Rassismus unter dem die Schwarzen zu leiden haben. Die Geisteshaltung so mancher Rassisten wird in folgender Aussage, die uns Lancelot Armstrong berichtet hat, besonders deutlich. Dabei handelt sich um Aussagen von Beamten der Justiz gegenüber ihm. Lancelot Armstrong: „Einige dieser speziellen Leute haben mir gesagt, dass sie ihr eigenes Handeln nicht gut finden. Wenn sie die Wahrheit sagen würden, wäre das schädlich für ihre Karrieren. Manche von ihnen sagten mir, gerade wenn ich im Recht wäre, dann wäre ich ihr Feind und es wäre ihnen streng empfohlen, mir meine Grundrechte nicht zuzugestehen und Anweisungen von Gerichten zu missachten, die sie eigentlich dazu veranlassen müssten, meine Rechte zu achten.“

IHfL
Peter Koch

 

Wir bitten um eure Unterstützung für den zum Tode verurteilten Lancelot Armstrong und seine schwer kranke Mutter.
Informiert euch bitte hier: http://wp.me/p2X1th-pO

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Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative 'Hilfe für Lancelot (IHfL) www.lancelot-armstrong.de
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Eine Antwort zu Rassismus: Schwarzer von hinten erschossen

  1. freiedenkerin schreibt:

    Da wird ganz bestimmt bald die Mär aufgebracht werden, dass das Video gefälscht worden ist…

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