Hinrichtung in Missouri ?

Earl Ringo jr.

Earl Ringo jr. soll sterben

Der Missouri Supreme Court hat beschlossen, dass Earl Ringo jr. am 10. September 2014  hingerichtet werden soll. Mit einem Komplizen zusammen soll er bei einem Raubüberfall 1998 zwei Menschen ermordet haben.

Ringo und sein Freund, Quentin Jones, wurden verhaftet. Jones bekannte sich des Mordes schuldig und wurde zur lebenslanger Freiheitsstrafe, ohne Möglichkeit auf Entlassung, verurteilt. Dabei belastete er Earl Ringo jr. schwer, der zum Tode verurteilt wurde.

Fragwürdige Vorgehensweise
Eine bekannte Methode in den USA um Geständnisse  und belastende Aussagen gegen andere zu bekommen. Man kann davon ausgehen, dass Jones ein Geschäft vorgeschlagen wurde. Indem er Ringo belastete erhielt er nicht die Todesstrafe. Diese wurde jedoch dann über Ringo verhängt.

Tortur bei vollem Bewusstsein
Auch bei der Hinrichtung von Earl Ringo jr. ist zu befürchten, dass er schlimme Qualen ertragen muss, da Missouri mit der Droge Midazolam experimentiert bei Exekutionen. Allein die Verwendung des Betäubungsmittels Midazolam beinhaltet viele Risiken. Es sediert das Opfer nur, aber es beinhaltet keinerlei Schmerzmittel. Dann folgt die Gabe eines Mittels das die Muskeln lähmt und zum Schluss ein Mittel, welches das Herz anhalten soll. Dieses dritte Mittel verursacht jedoch extreme Schmerzen, wodurch der Todeskandidat aus seiner Betäubung aufwachen kann und diese Tortur dann bei vollem Bewusstsein durchleben muss. Dabei kann er kaum auf seine schreckliche Lage aufmerksam machen, da er durch das zweite Mittel gelähmt ist.

Peter Koch

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