Erneuter Foltertod in den USA

Wieder Midazolam-Opfer

2 Stunden Qualvolles Sterben

Joseph Wood

Joseph Wood musste in Arizona durch die Hölle gehen. Den Behörden war es wohl egal, dass bereits mehrere Hinrichtungen in den USA zu einer grausamen Quälerei der Todeskandidaten führte. Auch hier wurde wieder das Mittel „Midazolam“ eingesetzt. Wood war wegen Mordes zum Tode verurteilt worden.

Oberster Gerichtshof wollte Misshandlung nicht beenden
Seine Anwälte versuchten noch während der Hinrichtung, mit einem Eilantrag an den Obersten Gerichtshof der USA, die Exekution zu beenden und zu erreichen, dass ihm Medikamente verabreicht würden, die sein Leben retten und seine Qual beenden könnten. Dies lehnte der Oberste Gerichtshof jedoch ab. Also ging der schreckliche Todeskampf für Joseph Wood weiter, bis er nach rund 2 Stunden verstarb.

Festhalten an Midazolam
Bereits seit einiger Zeit ist das Betäubungsmittel „Midazolam“ als eine der Ursachen für „verpfuschte“ Hinrichtungen in den Schlagzeilen. Unter anderem bei der Folter-Hinrichtung von Clayton Lockett in Oklahoma.(Wir berichteten: http://wp.me/p2X1th-aa   +  http://wp.me/p2X1th-al)

„Erlösung“ erst nach 2 Stunden
Nun wurde Joseph Wood ein Cocktail mit diesem Gift verabreicht und was darauf folgte, muss für ihn eine unvorstellbare Qual gewesen sein und dies für 2 Stunden ! – Er keuchte und schnaufte und als er unter schlimmsten Schmerzen sagte, dass „es nicht richtig funktioniert“, wurde der Vorhang zum Zeugenraum geschlossen, um den Anwesenden wohl diesen Anblick weiter zu ersparen. Seine Folter sollte jedoch noch lange andauern… Erst nach rund 2 Stunden verstarb er, wobei sein Röcheln und Schnaufen die meiste Zeit weiterging, er muss die Hölle erlebt haben…

Verfassung der USA nicht das Papier wert
Offensichtlich wurde als zweites Mittel zu Midazolam, Hydromorphon bei dieser Folter eingesetzt. Eine Mischung die normalerweise bei Patienten vor einer Operation zur Beruhigung gegeben wird. Seit 1976 gab es bei mindestens 44 Exekutionen solche „Probleme“, laut Death Penalty Information Center. Anstatt jedoch endlich die Todesstrafe in den USA ganz abzuschaffen, klammern sich die Staaten die sie ausführen daran und probieren immer wieder neue Kombinationen von Giften an den Todeskandidaten aus. Diese Menschenexperimente werden ausgeführt, obwohl die Verfassung der USA grausame und ungewöhnliche Strafen verbietet.

Angst um Lancelot Armstrong
Auch in Florida wird Midazolam bei den Hinrichtungen eingesetzt. Dort wartet Lancelot Armstrong auf seine Hinrichtung seit 23 Jahren in einer Einzelzelle. Leider ist es der Initiative ‚Hilfe für Lancelot‘ (IHfL) bis heute nicht gelungen, genügend Spenden zu erhalten, um Armstrong einen guten Anwalt finanzieren zu können, der ihm hilft seine Unschuld zu beweisen. Ohne einen solchen Anwalt ist zu befürchten, dass auch er auf diese grausame Weise hingerichtet werden wird. Darum erbittet die IHfL um Spenden für Lancelot Armstrong. Hier können z.B. wunderschöne Postkarten mit Motiven von Armstrongs Gemälden bestellt werden, gegen Spende: www.lancelot-armstrong.de/startframe_karten.htm
Für größere Spenden bitten wir um Kontaktaufnahme: info@lancelot-armstrong.de

 

Peter Koch

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Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative 'Hilfe für Lancelot (IHfL) www.lancelot-armstrong.de
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5 Antworten zu Erneuter Foltertod in den USA

  1. Doch, ist angekommen, musste nur noch erst freigeschaltet werden. LG Peter

  2. Maribu schreibt:

    alles klar

  3. Pingback: Obama findet Foltern blöd | ProErde

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