Klage gegen Oklahoma

21 Todeskandidaten wehren sich

toedliche-injektion(poison-needle)_kaivel-comicsSpätestens die grausame Hinrichtung Clayton Lockett hat gezeigt, dass die derzeit verwendete Methode bei Hinrichtungen in Oklahoma zu einem furchtbaren Foltertod führen kann. (Wir berichteten: http://wp.me/p2X1th-aa + http://wp.me/p2X1th-al)

Jetzt haben sich 21 Insassen des Todestraktes in Oklahoma dazu entschlossen den Bundesstaat zu verklagen. Sie wollen damit einen Stopp aller Hinrichtungen erreichen, denn die derzeit übliche Methode beinhalte das Risiko schweren Leidens und großer Schmerzen für die Verurteilten. Sie argumentieren, der Staat hätte es versäumt, bei der Auswahl der Substanzen Spezialisten zu rate zu ziehen, wodurch aktuell Gifte eingesetzt würden, die für diesen Zweck ungeeignet wären.

Tortur bei vollem Bewusstsein
Allein die Verwendung der Betäubungsmittels Midazolam beinhaltet viele Risiken. Es sediert das Opfer nur, aber es beinhaltet keinerlei Schmerzmittel. Dann folgt die Gabe eines Mittels das die Muskeln lähmt und zum Schluss ein Mittel, welches das Herz anhalten soll. Dieses verursacht jedoch extreme Schmerzen, wodurch der Todeskandidat aus seiner Betäubung aufwachen kann und diese Tortur dann bei vollem Bewusstsein durchleben muss. Dabei kann er kaum auf seine schreckliche Lage aufmerksam machen, da er durch das zweite Mittel vollkommen gelähmt ist.

 

Peter Koch

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