Gefangenenfolter Florida

Darren Rainey

Gefangener in Florida gestorben

Zu Tode Verbrüht !

Laut einem Bericht von www.policestateusa.com soll ein 50 jähriger Gefangener in Florida/USA quasi zu Tode gekocht worden sein.

Darren Rainey war im Dade Correctional Institution inhaftiert und die Wärter des Gefängnisses zwangen den psychisch kranken Häftling sich in eine enge Dusche zu stellen und sperrten ihn dort ein. Dann wurde er einem sehr heißen Wasserstrahl ausgesetzt. Laut Berichten von Mitgefangenen bettelte er um sein Leben. Er rief immer wieder: „Ich kann nicht mehr, es tut mit leid. Ich werde es nicht wieder tun“

Diese grausame Folter sollte eine Bestrafung dafür sein, dass er nach dem Stuhlgang seine Zelle nicht gereinigt hatte. Als man den Gefangenen nach ca. 1 Stunde zusammengebrochen fand, war seine Haut total verbrannt und geschrumpft.

Dies ist nun bereits 2 Jahre her. Dennoch ist die Autopsie bis heute nicht abgeschlossen und das Florida Department of Corrections hat niemanden vorgeladen um den Vorfall zu untersuchen. Ja das Florida Department of Corrections hat die Untersuchungen dazu sogar eingestellt. Sie sagten, es wäre ein Herzanfall gewesen.

Nur eine von vielen Foltermethoden
Diese Duschfolter ist jedoch nur eine von vielen Strafaktionen um die Häftlinge „auf Linie“ zu halten. Ein Gefangener Namens Harold Hempstead hat jahrelang Beschwerden eingereicht, ohne Erfolg. Sie wurden zurückgewiesen oder mit „keine Aktion“ zurückgeschickt. Dabei berichtet er immer wieder von extremen körperlichen Misshandlungen und Essensentzug.

Im September letzten Jahres wurde dort ein weiterer Gefangener tot in seiner Zelle aufgefunden. Richard Mair, 40, hatte sich erhängt. Dabei hinterließ er einen Abschiedsbrief, den er in seine Boxershorts eingenäht hatte. Darin berichtete er, dass Gefangene routinemäßig psychisch und sexuell misshandelt würden. Das Department of Corrections lehnte dazu jeden Kommentar ab.
In seinem Abschiedsbrief schrieb Mair:
„Das Leben verschwindet in mir, ich sterbe, aber bevor ich gehe, will ich euch erzählen was hier geschieht.“ -„Ich bin in einer psychiatrischen Abteilung… soll eigentlich Hilfe bekommen wegen Depressionen und Selbstmordgedanken aber ich wurde sexuelle missbraucht.“
Er berichtet dann, die Wachen bedrohten die Gefangenen mit sexuelle Handlungen, wenn sie Beschwerden einreichen würden. Weiter sagt er, mit Namen genannte Wärter verkauften Marihuana und Zigaretten und stahlen Eigentum und Geld von Häftlingen.
„Wenn sie einen nicht leiden konnten, setzten sie ihn einfach auf eine Hungerkur“, schrieb er.
Er berichtete auch, das sie die Gefangenen zu Rassenhass zwangen und im Hof entsprechende Kämpfe zwischen schwarzen und weißen durchzuführen.
Ein entsprechenden Artikel, des Miami Herald in englischer Sprache, ist hier zu finden: http://www.miamiherald.com/2014/05/17/4123183/behind-bars-a-brutal-and-unexplained.html

Diese schrecklichen Ereignisse decken sich auch mit Hinweisen die uns Lancelot Armstrong, der von uns betreut wird, immer wieder schreibt. Dass er vorsichtig sein muss mit seinen Worten und nicht alles berichteten kann, weil er Angst vor Repressalien hat.
Siehe auch seinen Bericht in deutscher Sprache: http://www.lancelot-armstrong.de/startframe_insight_into_daily_life_on_death_row.htm

Florida scheint tief versunken zu sein in menschenverachtenden Ritualen und grausamer Folter…

Peter Koch

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3 Antworten zu Gefangenenfolter Florida

  1. kaivel schreibt:

    Heftig schrecklich ! Ja, diese Folter deckt sich mit dem was Lancelot Armstrong mal in einen seiner Briefen erwähnt hat, in dem er berichtete das jede Nacht, alle Stunde oder halbe Stunde ein Wärter an den Gittern rüttelt wenn die Insassen versuchen schlaf zu finden… Er sagte sogar das sich manche wegen dieser Folter das Leben nahmen. Liebe Grüße Kaivel

  2. Paleo schreibt:

    Es ist schrecklich sowas zu lesen, wir leben im Jahr 2014 und es hat sich bis heute noch nie etwas daran geändert. Während Promis und andere Hollywoodstars Geld für sinnlosen Reichtum und Drogen ausgeben, sterben teils unschuldige Leute durch den Staat. Ein Zeichen mehr dafür das Lance rauskommen muss, diese Zustände müssen aufgeklärt werden. Helft bitte Lancelot, er darf nicht sterben!

  3. Der Bericht, den Kaivel erwähnt, kann hier in deutscher Sprache nachgelesen werden: http://www.lancelot-armstrong.de/startframe_insight_into_daily_life_on_death_row.htm
    Peter

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