Schwangere Frau soll gehängt werden

Nach der Geburt ihres Kindes zum Galgen

Wegen „Abtrünnigkeit“ verurteilt

Wir schreiben auf unserem Blog schwerpunktmäßig über das Thema Todesstrafe in den USA. Jedoch hat uns ein Hinweis von unserem Leser „Paleo“ dazu veranlasst, diesmal über einen besonders schrecklichen Fall im Sudan zu berichten.

Eine schwangere Frau ist in der Hauptstadt des Sudan Khartum zum Tode verurteilt worden, weil sie nicht dazu bereit ist, ihren christlichen Glauben aufzugeben. Mariam Yahya Ibrahim Ishag soll darum gehängt werden.
Im Sudan ist die Scharia dafür Rechtsgrundlage, wonach eine Heirat zwischen Muslimen und Christen als Straftat betrachtet wird.

Vor knapp zwei Jahren hatte sie ihren christlichen Mann Daniel Wani geheiratet und wurde dann von ihrer Verwandtschaft angezeigt. Vor Gericht bestand die Frau darauf nie Anhängerin des muslimischen Glaubens gewesen zu sein. Darum wäre sie auch keine „Abtrünnige“. Dies beeindruckte die Richter jedoch nicht, da nach der sudanesischen Verfassung jede Person die im Sudan geboren ist, automatisch Muslim sei. Neben der Todesstrafe verurteilten sie die Frau noch zu 100 Peitschenhieben wegen „Hurerei“, weil sie eine ungültige Ehe geführt habe.

Seit Februar 2014 ist die Frau nun inhaftiert, wobei auch ihr 20 Monate alter Junge bei ihr ist. Sie ist im achten Monat schwanger und soll nach der Entbindung ihres zweiten Kindes exekutiert werden. Da ihr Mann kein Moslem ist, wurde ihm das Sorgerecht für beide Kinder verweigert.

Wir bitten unsere Leser darum, einen freundlichen Brief an die deutsche Botschaft des Sudan zu schicken und darin um das Leben von Mariam Yahya Ibrahim Ishag zu bitten.

Sudan Botschaft Berlin
Kurfürstendamm 151
10709 Berlin

Mail: poststelle@botschaft-sudan.de

Peter Koch

Advertisements

Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative 'Hilfe für Lancelot (IHfL) www.lancelot-armstrong.de
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.