Hinrichtungsvideo in den USA ?

Todestraktinsasse fordert Videoaufzeichnung

Seine Hinrichtung soll gefilmt werden

Ein in Missouri zum Tode Verurteilter will, dass seine Hinrichtung am 21. Mai gefilmt wird. Dafür haben seine Anwälte beim zuständigen Bezirksgericht einen entsprechenden Antrag eingereicht, um das Video als Beweismittel verwenden zu können, bei einer zivilrechtlichen Klage gegen den Staat.

Russell Bucklew

In einer Erklärung sagte Cheryl A. Pilatus (einer der Verteidiger von Bucklew), dass wenn die Beamten in Missouri selbstbewusst genug sind um Russel Bucklew hinzurichten, dann müssten sie auch selbstbewusst genug sein, auf so einer Aufzeichnung gesehen zu werden.
Cheryl A. Pilatus: „Es ist Zeit, den Vorhang vor tödlichen Injektionen zu lüften.“

Bucklews Exekution wäre die erste in den USA seit dem schrecklichen Foltertod in Oklahoma, bei dem ein Häftling 43 Minuten lang einen grausamen Todeskampf erleben musste. (wir berichteten: http://wp.me/p2X1th-aa)

Erstickungstod
Von Geburt an leidet Bucklew an einer angeborenen Krankheit, wodurch missgebildete Blutgefäße zu Klumpen wachsen, im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, berichten seine Anwälte. Es bestehe die Gefahr, dass er während der Hinrichtung unter Qualen ersticken müsse. Darum wäre seine Hinrichtung eine grausame Strafe, die nach der US-Verfassung verboten ist.

Eine Videoaufzeichnung wäre also sehr wichtig für zukünftige Rechtsstreitigkeiten.

Kein Recht auf Beweise
Laut einem NBC-Bericht lehnt das Büro der Generalstaatsanwaltschaft von Missouri eine entsprechende Aufzeichnung ab, denn Bucklew habe kein verfassungsmäßiges Recht sich Beweise zu verschaffen.

Na Prima !
Das Tötungsregime in Missouri nimmt sich also das Recht heraus, gegen die Verfassung zu handeln, indem dieser Staat bereit dazu ist Menschen zu Tode zu foltern und versucht gleichzeitig dem Opfer die entsprechende Beweisführung zu untersagen, mit der zynischen Begründung, das Opfer hätte laut Verfassung kein Recht darauf solche Beweise zu beschaffen.

Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit in Deutschland endlich mehr von diesen eklatanten Menschenrechtsverletzungen der USA erfährt, durch Presse, Radio und Fernsehen.
Die Deutsche Regierung muss endlich ein klares und deutliches Zeichen gegen dieses grausame Regime setzen.

Frau Merkel – rufen sie Obama an und machen sie Druck, damit sie sich nicht mitschuldig machen durch Unterlassung !

 

Peter Koch

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