Florida im traurigen Schlepptau von Texas

Bald neue Hinrichtung in Florida

Rick Scott unterschreibt erneut Todesurteil

John R. Henry

Wenn es nach dem Willen des Gouverneurs von Florida (Rick Scott) geht, soll John R. Henry (63 J.) am 18. Juni 2014, gegen 18 Uhr (Ortszeit) durch tödliche Injektion sterben. Neben Texas gehört Florida derzeit zu den US-Staaten die Hinrichtungen forciert betreiben.

Henry wurde zum Tode verurteilt, weil er 1985 zwei Menschen getötet haben soll.

Foltertod
Es ist zu befürchten, dass Florida bei der Exekution wieder als erstes von 3 Mitteln „Midazolam“ einsetzen wird, welches den Häftling lediglich sediert, aber keinerlei schmerzstillende Wirkung hat. Einen solchen Tod kann man nur als Foltertod bezeichnen.

Keine Änderung in Beziehungen zwischen Deutschland und USA
Es ist auch nichts darüber bekannt, dass Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem letzten Besuch in den USA, den US-Präsidenten Obama auf diese eklatanten Menschenrechtsverletzungen angesprochen hätte. Im Großen und Ganzen schweigt die deutsche Regierung zu diesem Thema in den bilateralen Beziehungen zu den USA, während Deutschland sich gleichzeitig als Moralapostel aufspielt, wenn es um Menschenrechte in manch anderen Ländern geht. Diese Doppelmoral der deutschen Regierung gilt es zu durchbrechen und genauso wie in anderen Fällen von Menschenrechtsverletzungen, den USA mit Sanktionen zu drohen, wenn in den USA weiterhin Gefangene gefoltert und hingerichtet werden.

Peter Koch

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