30 Jahre Folter haben ein Ende

Nach 30 Jahren endlich frei !

Glenn Ford

30 Jahre war Glenn Ford im Gefängnis, 26 Jahre davon wurde er im Todestrakt von Louisiana (USA) gefoltert. Jetzt, mit 64 Jahren, wurde er endlich freigelassen.

1984 wurde er zum Tode verurteilt, weil er einen Juwelier ermordet haben sollte. Er hatte seine Unschuld immer beteuert und wurde dennoch ab 1988 in die Todeszelle eingesperrt.

In einer Sendung von WAFB-TV sagte Ford: „Es fühlt sich gut an. Meine Gedanken gehen in alle Richtungen. Es fühlt sich gut an.“ Als er gefragt wurde, ob er verbittert sei, antwortete er: „Ja, weil ich fast 30 Jahre für etwas eingesperrt war, was ich nicht getan habe.“, dann fügte er noch hinzu: „Ich kann nicht zurückgehen und all das tun, was ich hätte tun sollen, als ich 35, 38 oder 40 Jahre alt war.“

Nach Aussage seiner Anwälte wurden illegal Beweise unterdrückt, was gegen die Verfassung verstoße.

Der Fall von Glenn Ford zeigt eindeutig wie unsinnig und unmenschlich die Todesstrafe ist. Es gibt kein 100% sicheres Urteil. Immer wieder werden Menschen unschuldig verurteilt und hingerichtet.
Das Beispiel Glenn Ford hat einige Ähnlichkeit mit dem von unserer Initiative betreuten Lancelot Armstrong, der seit 1991 in der Todeszelle, in Florida (USA) sitzt und gefoltert wird mit dieser Isolationszelle. Auch bei ihm wurden und werden Beweise und Unterlagen zurückgehalten und wie er immer wieder schreibt, sein Zugang zu den Gerichten illegal blockiert.

Lancelot Armstrong schreibt dazu z.B. am 31.01.2013: „Tatsache ist, es wird ein kontinuierlicher Krieg gegen mein Leben geführt. Es ist sehr schwierig Beschwerde gegen die besagten Verletzer meiner Rechte durchzusetzen, da ihre Vorurteile meine verbrieften Rechte bewölken. Direkt und indirekt bewirkt ihre auf Vergeltung ausgerichtete Praktik, dass die Wahrheit umgangen wird, um mich ermorden zu können, im Namen des Rechts. Ich verbrauche enorme Kräfte dadurch, was sie mir im Namen des Gesetzes antun. Sie verbreiten „gute Worte“ in den Medien und Zeitungen, aber nichts ist wie es scheint. Und wenn es um die Durchsetzung der verfassungsmäßigen Rechte geht, also um einen gewissen Schutz, handeln diese Heuchler so, als wüssten sie nichts davon oder sie respektieren diese Bereiche der besagten Gesetze nicht.“

Wir bitten jeden Leser dieser Zeilen darum, Lancelot Armstrong, in seinem Kampf für Gerechtigkeit und seine Freiheit zu unterstützen. Jede Menge Möglichkeiten dazu auf: www.lancelot-armstrong.de

Dieser Wahnsinn muß endlich ein Ende haben. Es wird Zeit, dass der Friedensnobelpreisträger Barack Obama seine grausame und gnadenlose Einstellung zur Todesstrafe in den Mülleimer wirft und dafür sorgt, dass das Verbrechen Todesstrafe ein Ende hat in den USA.

Quelle: www.theatlantic.com/national/archive/2014/03/freedom-after-30-years-on-death-row/284179/

Peter

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Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative 'Hilfe für Lancelot (IHfL) www.lancelot-armstrong.de
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