Einzelnen (k)eine Stimme (ge)geben (?) – Update

Einzelnen (k)eine Stimme (ge)geben (?) – Update

UPDATE: 19:11.2013

Ich habe das internationales Sekretariat von Amnesty London (wie man mir in der letzten und in der heute bekommen E-Mail geschrieben hat) angeschrieben und den Fall Lancelot erneut geschildert. Mich wundert es schon das ich mich an Amnesty London wenden soll, denn eigentlich hätte Amnesty.de meine E-Mail ja auch einfach an Amnesty London weiterleiten können. 

Nun ja, warten wir es ab. Vielleicht wird Amnesty ja doch einen „Einzelnen eine Stimme geben“…
Ich würde nämlich durchaus gerne meine Ansicht zu Amnesty etwas ändern… Bin gespannt ob es passieren wird.

Ihr bleibt auf den laufenden…

Kai Friedrich

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Blogeintrag vom 17. 11.2013

Lancelot ArmstrongWie sicher viele wissen, ist Amnesty International eine große Organisation, die sich für Menschenrechte einsetzt.
Amnesty wirbt mit dem Satz „Einzelnen eine Stimme geben“. Nun dieses Motto finde ich gut !

Ich habe dieser Organisation eine E-Mail geschrieben und gefragt ob sie vielleicht
Lancelot irgendwie helfen können. Oder um jetzt mal ihren eigenen Slogan zu verwenden, ob Amnesty einem „Einzelnen eine Stimme geben“ kann. Aber Offensichtlich kann (oder will ?) Amnesty International wohl einem einzelnen (wie Lancelot) keine Stimme geben… 😦

Wie ich darauf komme ? Nun Amnesty antwortete mir. Die Antwort war aber ernüchternd, denn zusammenfassend hieß die Antwort letztendlich, dasd es keine Hilfe für Lancelot gibt.

So schrieben sie mir u.a. in der Mail vom 12.11.2013, das ihre Organisation in erster Linie nur bei Fällen aktiv wird, „[…]wo Dringlichkeit und absoluter Handlungsbedarf besteht (etwa wenn eine Hinrichtung bevorsteht) oder wenn sich im Verfahren Entwicklungen ergeben, die ein Eingreifen Amnesty Internationals sinnvoll erscheinen lassen (z.B. eine Wiederaufnahme eines Verfahrens).[…]“

Dazu schrieb ich sie erneut an und sagte ihnen, dass wir ja genau das wollen, das Lancelot eben  eine Wiederaufnahme seines Verfahrens erhalten soll ! Und es also doch um so dringlicher ist ihm zu helfen, denn es geht ja um Lancelot nacktes Überleben !

Ich schrieb ihnen das er Unschuldig ist und es auch Beweise für seine Unschuld gibt. Ja sogar das die EINZIGE Augenzeugin, Kay Allen, Lancelot entlastet hat.

Ich sagte ihnen sogar, dass sie Original Dokumente auf unsere Webseite ersehen können:

http://www.lancelot-armstrong.de/documents.htm

Und es also allein deshalb zu einer Wiederaufnahme seines Verfahrens kommen MUSS !

Weiter ein kleiner Auszug aus der Mail vom 12.11.2013 von Amnesty:
„[…]aus dem Bericht muss deutlich werden, dass es sich um eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung handelt[…]“

Dazu schrieb ich ihnen, das Folter eine schwerwiegende Menschenrechteverletzung ist und Amnesty selbst die Behandlung der Gefangenen im US-Gefängnis Guantanamo als Folter bezeichnet.

Ich schrieb ihnen auch, dass ich die Folter in Guantanamo natürlich schlimm finde, sie aber leider ausserhalb der USA passiert, während Lancelot jedoch innerhalb der USA gefoltert wird !

Das Bild zeigt quasi Lancelots Zelle (183 cm Breite und  274 cm Länge)

Um zu belegen das Lancelot gefoltet wird (was ja eine schwerwiegende Menschenrechteverletzung ist) schrieb ich ihnen u.a. auch folgendes:

„[…]Jeden Tag muss er mit seinen Tod rechnen, weil man ihn umbringen will. Jeden Tag weiß er nicht wann sie ihn umbringen wollen.
Jeden Tag Foltern ihn die Beamten mit Willkür. Jeden Tag Foltern sie Lancelot mit Isolationshaft. Jeden Tag Foltern sie ihn mit widerlichen Essen. Jeden Tag Foltern sie Lancelot damit, wenn er dann weiß wann man ihn umbringen will, das es dann soweit ist.
Jeden Tag Foltert ihn der Gedanke das man ihn mit Chemischen Waffen umbringen will, während gleichzeitig die USA den Moralapostel gegen Syrien spielen, weil dort Chemische Waffen eingesetzt wurden. Jeden Tag Foltert ihn der Gedanke, das dass Gift der Todesspitze von einem Nazi Arzt (Karl Brandt) erfunden wurde. Jeden Tag Folter ihn der Gedanke, das falls er die Gaskammer wählen sollte, das dies das gleiche Gas ist, mit denen man früher in Deutschen KZs die Juden umgebracht hatte, nämlich Zyklon B ! Das alles ist EXAKT Folter ! Das alles sind EXAKT Menschenrechteverletzungen.[…]“

Aber eigentlich dürfte mich das ganze auch nicht wundern, warum Amnesty sich so verhält.

Manch einer könnte vielleicht sagen, „die denken nur an sich“… Denn wie „neues-deutschland“ und der tagesspiegel berichtete, bekam die ehem.Generalsekretärin von Amnesty International, Irene Khan, eine nicht geringe Abfindung von rund 632 000 € (533.103 £). Zudem gab es da auch noch eine leitendende Mitarbeiterin. Deren Abfindung war ebenfalls nicht mickrig, rund 390 000 €.

Die beiden Abfindungen ergeben zusammen etwas über 1 Millionen Euro !!!
Wie „neues-deutschland“ und der tagesspiegel ebenfalls berichtete, bekommt die Generalsekretärin Monika Lüke, ein Gehalt von Jährlich 80 000 Euro.

Soviel Geld braucht man doch nicht zum ganz alltäglichen Leben ! Oder ?

Die Deutsche Sektion von Amnesty sagte, laut „neues-deutschland“, das damals für das Jahr 2009, ungefähr 11 Millionen Euro ausgeben wurden, davon seien aber fast ein ganzes Drittel an das internationale Sekretariat weitergeleitet worden.

Und dann kann Amensty International Lancelot nicht helfen ?
Wo sie doch so viel Geld über haben, um Leute so dermaßen überzubezahlen ?

Ich habe Amnesty International übrigens in meiner antwort auch gefragt, ob man sich nicht wenigstens dann gegenseitig verlinken kann…

Eine erneute Antwort auf meine E-Mail bekam ich bis heute nicht (sollte dies sich ändern werde ich dies hier natürlich berichten), stattdessen hatte ich ein paar Tage später in meinem Briefkasten einen Brief von Amnesty International vorgefunden ! Wirklich !

Glaubt aber nicht, das man in dem Brief gesagt hätte, das man Lancelot unterstützen möchte, also das man einem „Einzelnen eine Stimme geben“ kann, nein in dem Brief ging es darum, das ICH doch bitte ihrer Organisation was Spenden solle, mit enthaltendem Spendenüberweisungsschein. Da war ich echt Sprachlos… :-/

Ich, der also nur 382€ im Monat bekomme und im Jahr also nur von 4584 € lebe, bin nämlich Grundsicherungsempfänger, soll also denen Geld Spenden, die ihre Leute so überbezahlen und die Lancelot wiederum ihre Solidarität verweigern ?
Ich brauche das Geld für Lancelot (Spenden, Druckmaterial kaufen für Lancelot-Flugblätter etc.pp) und für mich zum Leben !

Nun stellt sich mir die Frage, wie sehr muss Lancelot also noch gefoltert werden ?
Wie sehr muss Lancelot also noch um eine Wiederaufnahme seines Verfahrens kämpfen und um Hilfe betteln, bis sein Wunsch erhört wird, das endlich die Medien, Zeitungen, Radio und Fernsehen, aber vielleicht auch so große Menschenrechts Organisationen wie Amnesty International ihm helfen ?

Selbst Tiere werden von so großen Organisationen, wie dem WWF, gerettet. Ich weiß nicht. Es scheint wirklich so zu sein, wie ich es in dem Bild „Wie ein Löwe“ (Text steht auch ganz unten) gesagt habe….

wie_ein_loewe_im_kaefig_-_lancelot_armstrong-mini

 

Traurig aber wahr…*seufz*

So bleibt nur zu hoffen, das man sich vielleicht doch noch eines Tages seiner annimmt….
….falls es dann vielleicht nicht schon zu spät dafür ist. 😦

Kaivel
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PS:

Wer Lancelot allerdings jetzt schon helfen möchte, kann dies tun. Druckt die Petition aus, die wir als PDF zum herunterladen anbieten, und lasst sie von all euren Freunden, Bekannten, Kollegen usw. unterschreiben.
Schickt diese dann zu unserer Initiative ‚Hilfe für Lancelot‘.

http://www.lancelot-armstrong.de/unterschriften_fuer_lancelot_armstrong_an_gouverneur.pdf

Ihr könnt aber auch die Online-Petition unterschreiben.

http://www.thepetitionsite.com/246/964/427/gerechtigkeit-fr-lancelot-armstrong/

Wir sind auch auf Facebook vertreten, dort könnt ihr auch helfen und uns verlinken.

https://www.facebook.com/lancelot.armstrong.5

Ihr seht es gibt viele Möglichkeiten, die nicht mal einen Cent kosten !
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Wie ein Löwe im Käfig (von Kaivel – 11.11.2013)

Wie ein Löwe im Käfig, der dauernd hin und her läuft,
kreisen Lancelots Gedanken nur die „Circumstances“,
die „Umstände“, die ihn quälen.

Wie ein Löwe im Käfig, der dauernd hin und her läuft,
malt Lancelot wie bessen um sein Leben !

Für Tiere wie die Löwen, setzen sich Tierrechtler ein.
damit Löwen nicht mehr unter „Hospitalismus“ leiden,
müssen. Ja, es berichten sogar die Medien darüber…

Wäre Lancelot doch nur auch ein Löwe,
vielleicht, ja vielleicht, müsste er dann nicht,
wie ein Löwe im Käfig, „hin und her laufen“…

Kai Friedrich

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Über www.lancelot-armstrong.de

Nachrichtenblog der Initiative 'Hilfe für Lancelot (IHfL) www.lancelot-armstrong.de
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